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Mazara del Vallo

Aufgrund seiner besonderen Lage am Meer ist Mazara immer ein Seehafen von großer Wichtigkeit gewesen, und er ist es immer noch: seine Fischkutterflotte ist die größte Italiens.
Anfänglich war Mazara ein phönizischer Hafen (6.-5. Jh. v.Chr.) und verbündete sich mit Selinunte.
Als dieses von den Karthagern zerstört wurde, wurde auch Mazara eingenommen, das dann nach dem zweiten Punischen Krieg an die Römer überging. Es erlebte eine Zeit des Verfalls, aber nach 827, d.h. nach der Landung der Araber, die gerade hier erstmals einen Fuß auf die Insel setzten, erholte es sich wieder. Die Zeit des Glanzes hielt auch während der folgenden normannischen Epoche an, Mazara wurde sogar zur Hauptstadt des Val di Mazara auserkoren. Nach dieser Zeit begann die Stadt langsam von ihrer führenden Rolle, die sie bis zu jenem Moment inne hatte, abzufallen.

Sehenswürdigkeiten
Zwischen dem 17. und 18. Jh. fügte man dem typisch islamischen Stadtbild des antiken Kerns eine neue, mehr geordnete Stadtplanung hinzu.
Es wurden neue Straßen und Plätze, unter anderem die Piazza della Repubblica, geschaffen. Eine typisch barocke Raumgestaltung, die durch verschiedene Bauwerke von besonderem Interesse veranschaulicht wird. Betrachten wir sie uns.
Das Seminario dei Chierici stammt ursprünglich aus dem 16. Jh., wurde aber in seiner heutigen Form im 18. Jh. umgestaltet.
Der erzbischöfliche Palast, der am Ende des 16. Jhs. erbaut worden war, wurde in den folgenden Jahrhunderten weitreichend verändert.
Das interessanteste Gebäude der Piazza ist die Kathedrale Santissimo Salvatore, die zwischen 1086 und 1093 erbaut wurde. 1093 wurde nämlich das Bistum Mazara eingerichtet. Vom originalen Bauplan existiert lediglich der äußere Bereich der Apsiden, die von der typischen Blindbogenkonstruktion islamischer Abstammung gekennzeichnet sind. Original ist ebenfalls eine Kapelle im Innern, im Bereich des Querschiffs.
Die Umbauten, die im Lauf der Zeit stattfanden, haben das Aussehen der Kathedrale komplett verändert. Die Fassade wurde in den ersten Jahren des 20. Jhs. fertiggestellt. Das Flachrelief Rogers auf dem Pferd, der einen Sarazenen mit Füßen tritt, stammt aus dem 16. Jh.
Das Innere besteht aus drei Schiffen, die von zwei Reihen robuster Säulen unterteilt sind, dem hervorspringenden Querschiff und drei Apsiden.
Das Gewölbe des Mittelschiffs ist mit Fresken des 17. Jhs. ausgemalt.
Am Eingang finden sich Sarkophage und Urnen verschiedener Epochen.
Unter den bildhauerischen Werken gibt es, im Querschiff, eine kleine Statue von Ignazio Marabitti, den verspotteten Jesus (18. Jh.), zu sehen, einen Baldachin von Antonello Gagini sowie eine Statue des San Vincenzo, die Antonello Gagini zugeschrieben wird. Im Chorraum findet sich die erlesene Skulpturengruppe Auferstehung Jesu', mit Aposteln und Propheten von Antonello und Antonino Gagini. Die skulpturelle Ausstattung und die Fresken der Wände verdanken wir den Ferraro. Durch das Marmorportal, das Bartolomeo Berrettaro 1514 geschaffen hat, erreicht man einen Korridor, wo Aschenurnen und Sarkophage aus römischer Zeit stehen. Von hier aus gelangt man auch zur Sakristei und zum Kirchenschatz der Kathedrale.
In der Nähe liegt die Kirche Santa Caterina, deren originaler Bauplan auf das 14. Jh. zurückgeht (es ist davon noch ein schönes fein geschnitztes Portal übrig).
Die Kirche wurde zwischen dem 17. und 18. Jh. weitläufig umgestaltet, als man die Fassade erneuerte und den Kampanile erbaute. Das Innere ist mit Fresken und Stuckarbeiten ausgeschmückt und stammt aus dem 18. Jh.
Hier ist eine Statue der Heiligen Katherina von Antonello Gagini zu sehen.
Die Kirche Santa Veneranda auf der gleichnamigen Piazza wurde im 17. Jh. errichtet: die Fassade stammt aus dem folgenden Jahrhundert, mit einer plastischen Dekoration, die durch Hell-Dunkel-Malerei gekennzeichnet ist. Das Innere weist einen runden Grundriß und eine großzügige Anlage auf, die oben in der Halkuppel ihren Höhepunkt erreicht.
Die Kirche San Michele in der gleichnamigen Straße stammt aus dem 16. Jh., wurde aber im 17. Jh. weitgehend umgestaltet. Zur Rechten des angrenzenden Konvikts wurden zu Ende des 18. Jhs. eine Loggia und ein Kampanile errichtet.
Zur gleichen Zeit fuhr man fort, das Innere neu mit schwülstigen Fresken, Stuckarbeiten, Marmor und Holzschnit- zerei zu dekorieren. Man findet auch gute Skulpturen von Serpotta und Gagini und einige Gemälde des 18. Jhs.
Die Kirche San Francesco, am Rande des historischen Kerns der Stadt gelegen, hat mittelalterliche Ursprünge (13. Jh.). Sie wurde im 17. Jh. rekonstruiert. Das Innere besteht aus einem einzigen Raum und ist phantasievoll mit Fresken, statuen und Stuckarbeiten ausgeschmückt.
Das Jesuitenkolleg aus dem 18. Jh. grenzt an die Kirche Sant'Ignazio an.
Es wurde nach einem Entwurf des Architekten Tommaso Maria Napoli erbaut. Sein Grundriß ist elliptisch, die Bauweise schwülstig-barock. Heutzutage ist es Sitz des Centro Polivalente: hier findet man die Bibliothek, das Geschichtsarchiv, die Pinakothek, das Städtische Museum und das Museum des Fischereiwesens.
In der Nähe verläuft die Strandpromenade mit dem Hafenkanal, unweit derer die Kirche San Nicolò Regale steht.
Sie wurde in normannischer Zeit erbaut, eventuell unter Graf Roger.
Sie ist prächtig in der Klarheit ihrer geometrischen Formen. Auf der glatten Oberfläche weist sie eine Reihe lebhafter Einfassungen auf, die von einem zinnengeschmückten Sims gekrönt sind.
Der Grundriß ist quadratisch und läuft in drei Apsiden aus. Das Innere hat sein originales Aussehen infolge der Umgestaltungen des 17. Jhs. verloren.
Außerhalb der Stadt liegt die Kirche della Madonna dell'Alto oder Santa Maria delle Giummare, die 1103 von Giulietta, der Tochter des Grafen Roger erbaut wurde.
Alte Drucke zeigen die liebliche Umgebung im Umkreis dieser Kirche.

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