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Comiso

Auf dem Gebiet der Gemeinde sind Siedlungen aus der Bronzezeit gefunden wurden (Castelluccio-Kultur, 1800 bis 1400 v. Der Ort hat weit zurückreichende Ursprünge, vielleicht war er 643 v. Chr . von den Syrakusern unter dem Namen Casmene (siehe) gegründet worden. In byzantinischer Zeit entstand um das San Nicolò-Kloster und das San Biagio-Kloster der Weiler Comiso, der sich dann unter den Normannen und der Herrschaft des Hauses Aragon schnell entwickelte.
Er gehörte zum Feudalbesitz der Riggio, der Chiaromonte, der Cabrera und von 1453 bis ins 18. Jh. zu dem der Familie Naselli.
Diese Familie, die 1571 geadelt wurde und den Titel Grafen von Comiso erhielt, förderte das Wachstum und die wirtschaftliche und urbanistische Ent- wicklung der Stadt, die sich rasch über das durch die mittelalterliche Stadtmauer begrenzte Gebiet ausdehnte.
Bei dem Erdbeben von 1693 wurde Comiso stark beschädigt, jedoch sofort anschließend nach den szenographischen Kriterien des Barocks wieder aufgebaut. In den achziger Jahren fanden in Comiso zahlreiche pazifistische Demonstrationen und umstrittene politische und militärische Aktionen statt, weil sich hier ein Militärflughafen und Nato-Raketenstützpunkt befindet.

Sehenswürdigkeiten
Wer von Ragusa aus nach Comiso fahrt, sieht die Stadt mit ihren in der Sonne glänzenden Kuppeln und den umliegenden Wohngebieten von oben. Weiter hinten liegen die Ebene von Vittoria und Gela und das Meer, ein begrenztes Blickfeld, in dem sich ein Farbenspiel aus Grün, Gelb und Blau dem Betrachter darbietet: "... Ebenen, wo der Schwefel, der Sommer von Mythen war, erstarrt." (S. Quasimodo: "Oboe sommerso, Dormono selve")
Wir fahren nun in die Stadt hinunter und halten im Zentrum an der Piazza Diana, auf der der gleichnamige Brunnen steht Hier sind Clubs, Bars und Arkaden.
Manch einer hat hier den Schriftsteller Gesualdo Bufalino getroffen oder die sich in gegensätzliche Richtungen (vom Künstlerischen her gesehen, natürlich) bewegenden Maler Salvatore Fiume (von der Künstlerakademie) und Francesco Giombanesi (Autodidakt) gesehen.
Aber nun wollen wir uns einmal anschauen, was Comiso dem Besucher alles bietet In der Nähe der Piazza Diana ist ein unterirdisches Thermalbad aus römischer Zeit, wo man die Reste eines Fußbodenmosaiks aus dem 2. Jh. n. Chr. gefunden hat.
An der Piazza delle Erbe steht die Marienkirche Santa Maria delle Stelle, deren ursprüngliche Anlage aus dem 15. Jh. stammt, die leider vor allem nach dem Erdbeben von 1693 verändert wurde. Die Ausschmückungen des dreischiffigen Inneren sind üppig und emphatisch; die des Mittelschiffs stammen aus dem 17. Jh. Auf dem Hauptaltar steht das die Geburt der Heiligen Jungfrau darstellende Gemälde aus dem 18. Jh., das Carlo Maratta zugeschrieben wird. Die Holzdecke ist mit Szenen aus dem Alten Testament bemalt.
Wenn man von der Via Papa Giovanni XXIII. zu der Via degli Studi hinuntergeht, kommt man zu der San Filippo Neri-Kirche aus dem 16. Th. und zu dem Oratorium, in dem sich Gemälde von Olivio Sozzi befinden. In dessen Nähe ist die Städtische Bibliothek.
Die San Francesco-Kirche in der gleichnamigen Straße wurde im 13. Jh. errichtet; im 15. Th. wurde ein Kloster mit einem hübschen, viereckigen Kreuzgang angebaut. Im 16. Jh. wurde die Kirche zur Grabkapelle der Familie Naselli. Hier ist auch unter anderen das Grabmal von Baldassarre II Naselli, das von Antonello Gagini stammen soll. Die Kapelle ist wegen der Schönheit ihrer architektonischen Strukturen und der prächtigen Verzierung auf jeden Fall einen Besuch wert.
Die Annunziata-Kirche entstand im 16. Jh. auf einem vorherigen byzantinischen Gotteshaus. Wegen der bei dem Erdbeben von 1693 entstandenen Schäden wurde sie zwischen 1772 und 1773 völlig umgebaut und steht nun am Ende eines szenographischen Treppenaufgangs, wo sie mit ihrer schönen Barockfassade von Vaccarini wie ein Denkmal wirkt, ein Eindruck, der durch die klassizistische Kuppel von Ernanuele Girlando aus dem Jahre 1885 noch verstärkt wird. Das Innere ist mit Stuck geschmückt; hier sind auch einige wertvolle Werke: die Statue aus bemaltem Holz von San Nicola aus dem 15. Jh., ein Fra Umile da Petralia zugeschriebenes Kruzifix, Wandgemälde von Salvatore Fiume in der Apsis (Christi Geburt und Wiederauferstehung) und am Eingang des linken Schiffes das Taufbecken aus Marmor mit einer Johannes den Täufer darstellenden Bronzestatue von Mario Rutelli aus dem Jahre 1912.
Das Naselli-Kastell beherrscht den ganzen Ort. Es wurde auf einem achteckigen Bau aus byzantinischer Zeit errichtet, dem man vielleicht im 14. Jh. eine zylindrische Form verlieh. Bemerkenswert sind die beiden mit Spitzbögen versehenen Portale, das nördlichere der beiden hat eine Serliana (Arkade mit seitlichen Rechtecköffnungen) aus dem 16. Jh. Dem Inneren des Kastells sieht man die häufig durchgeführten Umbauten an.
Ausflüge von Comiso: nach Camarina (Ausgrabungsgebiet) 14 km; nach Ragusa (Barock); nach Gela(die Mauer von Capo Soprano und das Archäologische Museum).

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