Das Gebiet ist seit vorgeschichtlicher Zeit besiedelt gewesen, der ursprüngliche Ort (Onphake oder Maktorion) war Gela bis in hellenistische Zeit unterworfen.
Ungefähr 854 wurde er von den Arabern erobert, die damit die Entwicklung im Umkreis des Schlosses begünstigten.
Die Normannen wiesen Butera den Lombarden zu, die 1611 mit ihrer Rebellion unter Führung Wilhelms des Bösen die Zerstörung der Ortschaft provozierten.
Wilhelm II. der Gute ließ das Dorf wiederaufbauen, das dann, zu Ende des 14. Jhs., Lehen der Familie Santapan, die katalanischer Herkunft war, wurde: 1540 ging das Dorf an die Branciforte, die dadurch 1543 als Erste den Titel der Prinzen von Butera erhielten.
Sehenswürdigkeiten
Die Pfarrkirche aus dem 18. Jh. ist dem Heiligen Thomas geweiht. Sie ist in Form eines lateinischen Kreuzes angelegt und mit Stuckarbeiten geschmückt. Über dem Hauptaltar befindet sich ein wertvolles Gemälde von Filippo Paladini, die Madonna degli Angeli.
Durch ein verschlungenes Netz von Gäßchen gelangt man zur Piazza Dante, von wo aus man ein prächtiges Panorama bewundern kann.
Das Schloß auf der Piazza Vittoria ist wahrscheinlich in muselmanischer Zeit erbaut worden, es wurde dann von den Normannen und während der folgenden Jahrhunderte neugestaltet.
Von ihm ist ein weitläufiger zentraler Hof übriggeblieben, von dem aus man in die ringsum liegenden Gemächer gelangte, sowie ein quadratischer Turm mit schönen zweibogigen Fenstern des 14. Jhs.