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Umbrien

Umbrien - das grüne Herz Italiens
Umbrien steht für Ruhe, Gelassenheit, unberührte und auf grünem Teppich präsentierte Landschaften, sowie gewundene Täler, in denen sich die Pappeln in Richtung blauen Himmel strecken. Der Reiz der Region kommt aber auch in ihren für die Renaissancezeit typischen Bauwerken voll zum Ausdruck. In Umbrien verschmelzen Kunst und Natur zu einer Legende, die viel zu erzählen weiß.

Die tausend Gesichter der Region im Herzen Italiens
Mit ihren abwechslungsreichen Landschaften auf der Schwelle zwischen Mythos und Realität, zwischen religiösen und weltlichen Werten, fasziniert Umbrien - die grüne Lunge Italiens - immer wieder von neuem. Genau in der Mitte des Stiefelstaates gelegen, (das exakte geografische Zentrum liegt auf der Höhe von Narni), präsentiert sich diese Region stolz von ihren verschiedenen Seiten.
Umbrien bedeutet vor allem Religion; kein anderer Faktor hat das Landschaftsbild so sehr geprägt. Daher auch die Bezeichnung „heiliges Umbrien“, die den Besucher einlädt, sich auf die Spuren der Orte und Symbole im Zeichen der umbrischen Religiosität zu begeben. Diese Orte, die mythische Persönlichkeiten wie den Hl. Benedikt von Norcia, den Hl. Franz von Assisi, den Hl. Ubald von Gubbio und den Hl. Valentin hervorgebracht haben, beherbergen eine Vielzahl sehr wertvoller, architektonischer Zeugnisse. Unbedingt sehenswert sind die Porziuncola Kapelle, die Wiege des Franziskanertums, sowie die Basilika des Hl. Franz in Assisi, die mit Fresken von Giotto und Meisterwerken anderer bekannter Künstler wie Cimabue ausgestattet ist. Als besonders reizvoll gelten auch die Kathedralen von Orvieto und Spoleto, beides architektonische Glanzstücke aus dem gotischen Zeitalter.
In enger Verbindung mit Umbriens Seele stehen auch die unzähligen romantischen Landstriche. Ein Nebeneinander von kleineren Ortschaften, mittelalterlichen Dörfern und Burgen unterstreichen den idyllischen Anblick dieser fantastischen Hügellandschaft. Die Besucher werden von leuchtenden Feldern, erhabenen Städten in Tallage und von einer verzauberten Atmosphäre empfangen, wo das Grün dem klaren Blau des Himmels als Hintergrund dient.
Umbrien ist aber auch sehr stark an seine Geschichte und Ursprünge gebunden, wie die vielen historischen Veranstaltungen zeigen. Jahr für Jahr bereichern eine Reihe von Festspielen das künstlerische und kulturelle Angebot der Region. Das Umbria Jazz Festival ist bereits feste Tradition und konnte in seiner 32. Auflage sogar einen neuen Besucherrekord aufstellen. Zu den weiteren Veranstaltungen zählen die Konzerte für klassische und geistliche Musik, die Kinofestivals und andere kulturelle Highlights.

Das Handwerk: Kunst und Tradition
In Umbrien beruht die Handwerkstätigkeit auf antiken Traditionen, die den aufeinanderfolgenden Generationen in den handwerklichen Betrieben weitervermittelt wurden. In der ganzen Welt bekannt sind die Keramik-, Terracotta- und Majolicaprodukte aus Gualdo Tadino, Città di Castello und Orvieto. Große Berühmtheit erlangt hat die kleine Ortschaft Deruta, in der die handwerkliche Produktion um 1500 ihre Blütezeit erlebte. Nicht weit von Deruta entfernt liegt Ripabianca, ein weiteres bedeutendes Zentrum, in dem Terracotta mit Hilfe antiker Techniken erzeugt wird. Dort werden Krüge und Behälter hergestellt, wie man sie bereits im Renaissancezeitalter benutzte. Auf der Isola Maggiore und dem umliegenden Gebiet werden hingegen hauptsächlich Klöppelspitzen produziert. Einen anderen handwerklichen Schwerpunkt bilden die umbrischen Stickarbeiten. Jene auf leichtem, durchsichtigen Tüll werden in Panicate hergestellt, während die Stickereien mit „Assisi Stich“ typisch für Assisi sind.

Ein eigenes Kapitel bildet die Webkunst, genauer gesagt die handgewebten Leinenstoffe. Diese Textilien stammen hauptsächlich aus Perugia und Città di Castello und werden häufig mit dem Wappentier aus Perugia (Grifo) oder Motiven aus der Renaissance geschmückt. Weit verbreitet ist die Holzschnitzerei, die sich vor allem in der kleinen Stadt Todi an traditionellen Techniken bedient. Einer besonders alten Spezialisierung rühmen sich die dortigen Schnitzer, Kunsttischler und Intarseure. In Gubbio hingegen steht die Schmiedeeisenkunst an erster Stelle. Hier werden Kupferwaren angeboten, die auch in den umbrischen Haushalten oft und gerne verwendet werden.

Die traditionellen Gerichte
Die vielen Gesichter Umbriens spiegeln sich auch in den zahlreichen kulinarischen Spezialitäten wieder. In der gesamten Region kann man die schmackhaften Wurstwaren mit ungesalzenem Brot genießen. Das berühmteste Produkt des Valnerinatals ist der von Hand hergestellte Schinken. In den Bergen um Norcia wiederum werden die köstlichen „puntarelle“ (Salatgerichte mit Zichorie) und Würste mit Linsen aus Castelluccio (die für die besten in ganz Italien gehalten werden) zubereitet. Umbrien ist aber vor allem für seine Trüffel bekannt: den weißen Trüffel findet man im gesamten Tibertal sowie in Orvieto und Gubbio, den schwarzen hingegen in Norcia und Spoleto. Unbedingt probieren sollte man die kräftigen Fleischspeisen wie Schweinefleisch, Taube, Gans, Ente, Schaf, Lamm und Ringeltaube. Zu letzterer passt hervorragend das umbrische Olivenöl. Auf einer kulinarischen Reise durch Umbrien dürfen natürlich auf keinen Fall die Süßspeisen fehlen: weltbekannt sind die in Perugia hergestellten "Bacio" Pralinen, das leckerste aller Produkte aus der regionalen Gastronomie. Die umbrische Küche ist zudem berühmt für ihre kühnen Mischungen zwischen Kakao und anderen Zutaten, wie zum Beispiel Spaghetti oder Likör.

Das Weinland Umbrien
Der Weinanbau in der Region wird durch das milde Klima und die besondere, morphologische Beschaffenheit der Böden begünstigt. Von allen Weinen, die in Umbrien produziert werden, sind gleich dreizehn Sorten weltweit bekannt. Elf davon wurden mit dem DOC-Siegel (für kontrollierten Ursprung) und zwei mit dem DOCG-Siegel (kontrollierte und garantierte Herkunftsbezeichnung) ausgezeichnet. Den Touristen stehen vier Routen zur Besichtigung der Weingüter zur Auswahl: die Weinstraße entlang der Hügel von Trasimeno, jene des Cantico, von Sagrantino und von Etrusco Romana.

Öl wie aus dem Bilderbuch
Goldgelb, mit grünen Reflexen und klar: So beschaffen ist das native Olivenöl aus der Region, das jedes einfache umbrische Gericht begleitet. Bereits seit der Etruskerzeit werden an den Hanglagen Oliven angebaut, die auf Grund der besonderen, klimatischen Bedingungen einen sehr geringen Säuregehalt aufweisen. Den umbrischen Bauern ist es zu verdanken, dass das native Olivenöl sich heute mit der DOP-Bezeichnung (geschützte Herkunftsbezeichnung) „Umbria“ schmücken kann. Unter diese Benennung fallen fünf Anbaugebiete: Assisi-Spoleto, Colli Martani, Colli Amerini, Colli del Trasimeno und Colli Orvietani.

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