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Lombardei

Die Lombardei befindet sich im Nordwesten Italiens. Es ist eine der wenigen Regionen, die nicht an das Meer grenzen.

Die Lombardei ist die reichste, modernste und dichtbesiedeltste Region Italiens. Das ist auch der Grund, warum sie den Touristen, der ihre Geschichte und Kultur, ihre Denkmäler und Kunstschätze, ihre Natur noch nicht oder kaum kennt, so sehr überrascht. Nehmen wir zum Beispiel Mailand. In dieser großen Industrie- und Handelsstadt ist alles modern und fortschrittlich: Technologie, Mode, Werbung, Design, Lebensmodelle und sogar politische "Experimente". Mailand macht einfach Tendenz. Und dennoch, hinter dieser modernen, dynamischen, zukunftsorientierten Metropole verbirgt die Stadt einmalige Architektur- und Kunstschätze der Vergangenheit, die dem Besucher sicher nicht entgehen werden, wie beispielsweise der Dom, das Schloß der Sforza, die Oper Scala oder die Pinakothek Brera. In der Region Lombardei sind herrliche Landschaften (Seen, Stilfser Naturschutzgebiet u.v.a.), bedeutende Denkmäler und Kunstwerke im Überfluß vorhanden. In Monza, Varese, Como, Bergamo, Brescia, Pavia, Lodi, Cremona, Varese hat jede Epoche ihre kulturellen und künstlerischen Spuren hinterlassen, die im Stadtbau, in den Kirchen- und Profanbauten zu sehen sind. Alle Kunststile sind hier vertreten. Von der Romanik, Gotik, Renaissance bis zum Barock und den kühnsten Architektur- und Kunstformen der Gegenwart rühmt sich die Lombardei eines beeindruckenden Kultur- und Kunstbestandes, den es sich zu entdecken lohnt.

Die Lombardei ist zu 47 % Flachland und zu 40 % bergig; einige Gipfel erreichen 4.000 Meter, und auf einer relativ kleinen Fläche ist die Landschaft unterschiedlich ausgeprägt: Man trifft auf die Alpen, aus denen viele Flüsse und Seen entspringen, eine malerische Hügellandschaft und die große Ebene am Fluss Po, dem längsten Fluss Italiens. Und schließlich auf seine Nebenflüsse, den Ticino, Oglio, Adda und Mincio, die drei größten italienischen Seen, den Lago Maggiore, den Comer See und den Gardasee (der an das Veneto und Trentino-Südtirol angrenzt), den Lago d'Iseo, den Lago d'Idro und zahlreiche Bergseen, die noch heute für reines und klares Wasser stehen.

Kelten, Römer und Langobarden, denen diese Region ihren Namen verdankt. Berühmt ist die Vereinigung der Kommunen, die gemeinsam in der „lombardischen Liga“ bei Legnano das Heer des Kaisers Friedrich I (Barbarossa) schlug. Der Prunk der Adelsgeschlechter, allen voran die Visconti, gefolgt von den Sforza, machte Mailand zu einem führenden Kulturzentrum, wohingegen in Mantova unter der Führung der Gonzaga einige der besten Künstler der Renaissance geformt wurden. Das wirtschaftliche und kulturelle Leben blühte im Zeitalter der Aufklärung unter der Herrschaft der Maria Theresia von Österreich. Dies sind nur einige Stationen der ereignisreichen Geschichte der Lombardei, die diese Region im Lauf der Jahrhunderte zu einem der wichtigsten Zentren für Wirtschaft und Kultur in Italien und zu einem zentralen Filter für Kultur und Kunst gemacht hat.

Die Lombardei ist bekannt für ihre große Seenvielfalt, aus der sich insbesondere der Lago Maggiore mit den wunderschönen Borromäischen Inseln, der Comer See, an der sich die Städte Como und Lecco und malerische Dörfer wie Cernobbio, Moltrasio und Menaggio befinden, und der Gardasee mit den Thermen von Sirmione hervorheben. Nicht zu vergessen, Desenzano und der Lago d’Iseo in der Gegend von Franciacorta, die für die hervorragenden Weine berühmt ist, die hier hergestellt werden.
In der Lombardei finden sich auch unzählige Naturreservate, die ein einmaliges historisches und kulturelles Naturerbe darstellen. Der Parco Nazionale dello Stelvio, der in der Lombardei 60.000 Hektar Grundfläche einnimmt, garantiert mit seiner wunderschönen und naturbelassenen Landschaft, die von Macchia-Wäldern und uralten Dörfern inmitten schöner Täler oder an Schwindel erregenden Abhängen geprägt ist, unvergessliche Eindrücke und beweist ein ausgewogenes Gleichgewicht von menschlicher Zivilisation und Natur. Die vielen Regionalparks der Lombardei haben alle individuelle Merkmale und sind mehr oder weniger bergig, bewaldet, bewirtschaftet oder durch Flüsse geprägt. Im Naturreservat Adda Nord kann man die malerischen Landschaften bewundern, die schon Leonardo künstlerisch darstellte; rund um den Berg Campo dei Fiori, in der Nähe von Varese, kann der Klosterkomplex Sacro Monte sowie die Cappelle dei Misteri del Rosario besichtigt werden.
Und schließlich bieten der Park von Adamello und von Orobie ausgedehnte Wanderwege für alle an, die gerne in unberührter Natur, fern des Massentourismus, ihre Ferien verbringen.
Nicht zu vergessen sind natürlich auch die Städte der Künste dieser Region.
In Bergamo zum Beispiel, lohnt sich ein Besuch der Piazza Vecchia, die aus der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts stammt.
Como ist eine weitere kleine Stadt, deren Besuch sich lohnt. Como ist berühmt für seinen malerischen See, an dem sich viele kleine Dörfer und historische Villen befinden.
Brescia, mit seinem Klosterkomplex von San Salvatore gilt als bestes Beispiel der Architektur des Hochmittelalters in Norditalien.
In Cremona schließlich, der Stadt der Türme und der Lautenherstellung, befindet sich die Kirche von San Gismondo, eine Darstellung der Synthese der Entwicklung der Renaissance in Cremona.
In Mantova findet das Alltagsleben auf der Piazza delle Erbe statt, wo sich auch die Häuser der alten Kaufmannsfamilien befinden, wie der Palazzo della Ragione mit dem Uhrenturm, die Rotonda von San Lorenzo sowie die Kuppel von Sant'Andrea.
In der mittelalterlichen Stadt Lodi, sollten Sie den Tempio dell'Incoronata besuchen, der 1488 nach den Plänen des Baumeisters G.B. Battagio gebaut wurde.
In Pavia, der Stadt „der hundert Türme“ können Sie neben großen Basiliken, Kirchen und Klöstern die Türme an der Piazza Leonardo da Vinci bewundern.
Ein weiteres Ausflugsziel ist Sondrio, Gegend der 500 Kirchen und alten Vororte mitten im Veltlin, wo erstklassige Weine hergestellt werden.
Varese besticht durch die Gärten der Adelssitze und Schlösser in der Altstadt, und Lecco erstreckt sich mit seiner nüchternen Fassade (größtenteils aus dem 19. Jahrhundert) direkt vor einem bezaubernden Bergpanorama.Aber in dieser Region zählen nicht nur die Hauptstädte der Kultur.
Viele bescheidenere Orte laden zu einem Besuch ein. Darunter ist Monza zu empfehlen, das sich eine wunderschöne Altstadt mit dem imposanten Palazzo Reale bewahrt hat. Besuchen Sie den schönen Park, in dem sich die berühmte Autorennbahn befindet. Einen Besuch wert, ist auch Salò in der Provinz Brescia. Dieses Städtchen aus römischer Zeit hatte zur Regierungszeit der Serenissima eine wichtige Rolle.

Diese geschichtsträchtige Region großer Literaten, die über ein reiches Kunsterbe verfügt, kann sich gleichermaßen ihrer tausend geschmackvollen Gerichte und regionaler Produkte rühmen: Cotoletta und Risotto alla Milanese, der berühmte Panettone und Amaretti aus Saronno, Mascarpone und Gorgonzola, sowie Quartirolo- und Taleggio-Käse. Eine geschmackliche und traditionelle Vielfalt, die sich mit nördlichen Rezepten mischt. Die lombardische Küche hat die uralten Gerichte der Volksstämme, die die Region bevölkerten - Kelten, Langobarden, Franzosen und Österreicher - angepasst und somit bewahrt. Besonders hervorzuheben sind die vielen Gemüseeintöpfe, Polentagerichte und Schmorbraten.
Unbedingt probieren sollte man auch Risotti, „alla Pitocca“ mit Hühnchen, „alla Certosina“ mit Flusskrebsen, „allo Zafferano“ mit Safran, und die Gemüsesuppen mit Rüben, Gerste und wilden Kräutern. Zahlreich sind auch die gefüllten Teigwaren und Wildgerichte aus Wildenten, Täubchen und Hase. Zu den geschmackvollen Fischgerichten gehören Süßwasserfische wie Forellen, Sardinen, Aale und Hechte.
Die Lombardei ist auch für ihre Cotechino aus Cremona (Kochwurst), Salamiarten, Wurstarten und Käsesorten bekannt.
Die Gerichte dieser Region werden durch eine Vielzahl leckerer Nachspeisen abgerundet: Besonders zu erwähnen, ist die Torta Sbrisolona aus Mantova und der Torrone aus Cremona, die Torta Paradiso aus Pavia und “Brutti e Buoni” (“leckere aber hässliche” Plätzchen) aus Varese, und schließlich der unvermeidliche Panettone aus Mailand.

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