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Caltabellotta

Man nahm vielleicht fälschlicherweise an, daß sich auf dem seit frühgeschichtlicher Zeit besiedelten Gebiet des Städtchens Caltabellotta das antike Kamykus, das Reich des mythischen sikanischen Herrschers Kokalos befunden haben soll. Sicher ist, daß hier die Stadt Triokala gelegen war, die während des zweiten Sklavenaufstandes (104-101 v. Chr.) die Hauptstadt der Sklaven war. Im Mittelalter nannten die Araber das Städtchen qal'at-al-ballut, Eichenfelsen. 1336 wurde die Grafschaft Caltabellotta Raimondo Peralta übereignet und kam anschließend im Jahre 1453 zum Feudalbesitz der De Luna, später zu dem der Moncada und schließlich zu dem der Alvarez de Toledo.

Sehenswürdigkeiten
In der Mitte des Ortes liegen an der piazza Umberto I. das Rathaus auf der einen und die Carmine-Kirche auf der anderen Seite. Sie wurde nach 1950 restauriert, und in ihr befindet sich die Marienstatue von Antonello Gagini aus dem Jahre 1534.
Wenn man sich zu der Altstadt begibt, kommt man zu der antiken Pfarrkirche Maria SS. Assunta aus dem Jahr 1300, von der aus man einen wunderschönen Blick über das grüne Tal genießen kann. Sie wurde von Graf Roger gegründet und weist eine einfache, geometrische Bauweise auf, durch die das schöne Spitzbogenportal ganz besonders ins Auge fällt. Das Innere der Kirche war dem Verfall preisgegeben, 2001 aber wurde sie restauriert und wieder für den Gottesdienst geöffnet. Der massive, alleinstehende Glockenturm hat einen quadratischen Grundriß.
Beim Hinunterlaufen kommt man zum Fuße des Gogala-Felsens, wo sich die Sant'Agostino-Kirche befindet. In ihrer ursprünglichen Form stammt sie aus dem 14. Jh. Aus dieser Zeit sind der Seiteneingang und der gotische Glockenturm erhalten geblieben.
An der Fassade hingegen ist ein großes Barockportal. Im Inneren der Kirche steht in der zweiten, links vom Chor gelegenen Kapelle, eine realistisch wirkende Statuengruppe aus bemalter Terracotta. Sie stellt die Grablegung Christi dar und stammt aus dem Jahre 1552. Angefertigt wurde sie von der aus dem Ort Giuliana in der Provinz Palermo stammenden Künstlerfamilie Ferraro.
Wenn man eine in den Felsen gehauene, Treppe hinaufsteigt, kommt man zu der Ruine des Kastells. Sie befindet sich an einem herrlichen Platz und beherrscht das gesamte umliegende Gebiet.
Sie stammt aus der normannischen Epoche, wurde aber im Laufe der Zeit erheblich umgebaut und verändert. In diesem Kastell wurde im Jahre 1302 zwischen Friedrich II. von Aragon und Karl von Valois der bekannte Friedensvertrag von Caltabellotta unterzeichnet, mit dem der Sizilianischen Vesper ein Ende gesetzt wurde und Sizilien unter die Herrschaft des Hauses Aragon fiel.

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