Ein Tor in der Ebene zu den Alpen und nach Frankreich. Borgo San Dalmazzo wurde in der Römerzeit an dem Einlauf der Alpentäler Stura, Gesso und Vermenagna gegründet. Die Stadt ist zweifellos die Hauptstadt der Schneckenzucht, und zwar der Schnecken “Alpinen Helix Pomatia”, die in diesen Tälern die besten Lebenskonditionen finden. Um diese Tiere zu studieren, wurde eigens ein Forschungszentrum gegründet, aber der wichtigste den Schnecken von Borgo gewidmeten Termin ist die „Fiera Fredda“, eine nationale Markt-Messe, die eine Gelegenheit darstellt, um köstliche Rezepte zu entdecken, wo die Schnecken Protagonist sind. Die mittelalterliche Altstadt hat noch Spuren der Mauern erhalten, die zu alten Zeiten zum Schutz der Verteidigungsstandorte diente. Das Zutrittstor befand sich an dem majestätischen Stadttor aus Backstein. Weiterhin muss auf die Kapelle Sant’Anna, schon seit 1505 bekannt, und die Kapelle San Rocco hingewiesen werden. Von dieser letzten beginnt die Straße, die zur Wallfahrtskirche del Monserrato führt, wovon man eine eindrucksvolle Aussicht auf die Cuneo-Ebene, auf die Täler dund auf den Kamm des Bisalta-Gebirges hat. Im Grünen des Monserrato befindet sich darüber hinaus das freie Amphitheater, wo Kultur- und Musikveranstaltungen stattfinden.