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Urbino

Urbino befindet sich in der mittelitalienischen Region Marken auf einer Anhöhe inmitten der Täler Valle del Metauro und Valle del Foglia, ungefähr auf halber Strecke zwischen der Adriaküste und dem Apennin. Die Stadt liegt ca. 100 Kilometer von Urbino entfernt, der wichtigsten Ortschaft der Region.

Wiege der Kultur, Mittelpunkt des Rinascimento, Schule des Raffael und des Bramante: Urbino ist als erhabene Stadt mit prächtigen Formen, die heute noch bewundert werden können, auf Geheiß von Federico II da Montefeltro entstanden. Sie wurde von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.

Urbino und die Hügellandschaft der Umgebung charakterisieren sich durch sehr strenge Winter. Besuche werden somit zur Frühlings- und Sommerzeit empfohlen. Im Sommer will die Fußgängerzone der Altstadt mit ihren Piazze, Kirchen und Palazzi entdeckt werden. Die Faszination der Stadt kommt aber auch im Winter unverändert zur Geltung. Ein absolut sehenswerter Ort. Meisterwerk und Symbol der Kultur, Architektur, Kunst und des Rinascimento.

Der Herzog Federico II da Montefeltro wurde im berühmten Gemälde von Piero della Francesca verewigt, das heute in den Uffizien in Florenz ausgestellt ist. Ihm und seiner erlesenen kulturellen Bildung ist es zu verdanken, dass das Edelste, das die humanistische Kultur des Rinascimento zwischen dem 15. und 16. Jahrhundert hervorgebracht hat, in der Stadt Urbino vereinigt wurde, denn er rief die besten Schriftsteller, Denker und Künstler jener Zeit zu sich: Piero della Francesca, Luciano Laurana, Leon Battista Alberti und Francesco di Giorgio Martini. Zu diesen gesellten sich eine Schar von Künstlern und Handwerkern aus ganz Europa. In Urbino – inmitten eines mächtigen polygonalen Bollwerks aus dem Jahre 1507- begannen Künstler wie Raffael und Bramante, die aus diesem Gebiet stammten, ihre Laufbahn. Hier dreht sich alles um das Meisterwerk des Palazzo Ducale, dem „Palazzo in Form einer Stadt”, wie ihn der Schriftsteller Baldesar Castiglione bezeichnete. Bei einem Spaziergang entlang der steilen Straßen der Altstadt sind alle Mosaiksteine einer Stadt zu erkennen, die das Zeichen einer langen Kunst- und Kulturgeschichte trägt: der Dom aus dem 16. Jahrhundert, der in neoklassizistischen Formen wieder aufgebaut wurde, die Kirche San Domenico (heute Ausstellungen vorbehalten), der Palazzo Albani, das jetzige Museum, in dem Werke und Kunstgegenstände aus der Zeit vom 14. bis 17. Jahrhundert ausgestellt sind, das Geburtshaus von Raffael, in dem heute die 1869 gegründete gleichnamige Akademie zu finden ist und die zumeist im Renaissance-Stil gehaltenen Kirchen und Palazzi. Wenn alle Winkel der Stadt im kleinsten Detail erforscht, die Piazze (Piazza del Mercatale, della Repubblica, Rinascimento), die Innenhöfe der Palazzi und die verstecktesten Ecken aufgestöbert und genau betrachtet werden, ist die kultivierte Atmosphäre und der Schönheitssinn, der in Urbino seit jeher herrscht, zu spüren. Mitten unter kleinen Märkten und Läden werden Sie in die Renaissance zurückversetzt: kleine Werkstätten, in denen seit dem 16.
Jahrhundert Kunst entsteht, Goldschmiede, Kunsttischler, Keramiker, aber auch Handwerker, die sich den Bauwerken widmen (Stuckateure, Maler, Schreiner, Steinmetze). In vielen dieser zierlichen Läden und Werkstätten können die antiken Techniken und neuen Kreationen aus nächster Nähe mitverfolgt werden. Es werden aber auch Kurse abgehalten und Artikel zum Kauf angeboten. Urbino ist zudem Ort der Bildung. Seit jeher Stadt der Freien Universität und der modernen Internate, des „Istituto Superiore per le Industrie Artistiche“ (ISIA), das im monumentalen ehemaligen Kloster Santa Chiara untergebracht ist sowie die so genannte „Scuola del Libro“ mit ihrem guten Ruf, künstlerische Talente im Bereich der Grafik und Gravierkunst hervorzubringen.

Der Palazzo Ducale als symbolisches Monument der Stadt. Er wurde auf Geheiß von Federico da Montefeltro nach den Bauplänen des Architekten Luciano Laurana errichtet und kann als Urbild der unbewehrten fürstlichen Residenz im Renaissance-Stil angesehen werden – ein offener und einladender Ort. Der Cortile d’Onore ist mit seinen vollendeten Proportionen, der Regelmäßigkeit und der ausgeglichenen Verwendung von hellem Stein und rotem Ziegelstein Mittelpunkt der Residenz. Der hintere Teil wird durch die berühmten kleinen Türmen abgegrenzt, die den Horizont dieses Bauwerks abzeichnen: es blickt – wie könnte es anders sein – auf das Tal in Richtung Florenz, der zweiten Renaissance-Kulturhauptstadt der Toskana. Der Palazzo beherbergt seit 1912 die Galleria Nazionale delle Marche, eines der wichtigsten Museen Italiens und dieser Region mit zahlreichen Meisterwerken – insbesondere aus der Renaissance. Unter anderem die Werke Flagellazione (Geißelung), Madonna di Senigallia von Piero della Francesca, Città Ideale von Luciano Laurana (oder Piero della Francesca), Porträt einer Dame (Die Stumme) von Raffael und zwei Gemälde von Tizian bzw. das Letzte Abendmahl und die Auferstehung Christi.

Die kulinarische Tradition sieht in Urbino einfache und unverfälschte Zutaten vor. Suppen- und Pastagerichte: Suppen werden seit jeher während der festlichen Weihnachtstage zubereitet, beispielsweise Cappelletti in Kapaunbrühe oder Passatelli (eine Art Spätzle). Nach der Verkostung vorzüglichen Bratens kommt man nicht umhin, die Caciotta von Urbino zu probieren, ein Frischkäse mit zartem Geschmack. Lassen Sie sich die „Crescia Sfogliata“ mit köstlichem hiesigen Schinken oder Gemüse vom Land nicht entgehen. Zu den Weinen zählt der leichte und prickelnde Bianchello del Metauro.

Etwa 2 Kilometer von Urbino entfernt befindet sich nahe des Friedhofs die Kirche San Bernardino degli Zoccolanti. Ein Bauwerk in Renaissance-Stil, in dem der Herzog Federico II und sein Nachfolger Guidobaldo da Montefeltro beigelegt sind.

Die Altstadt von Urbino darf von Privatfahrzeugen nicht befahren werden und ist somit nur zu Fuß zu erreichen. Die Fahrzeuge können auf der Piazza del Mercatale zu Füßen der Mauern parkiert werden. Von hier aus führt der Weg über die Porta Valbona in die Stadt.

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