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Ascoli Piceno

Wenn man durch die Stadt wandert, stößt man überall auf in Travertinstein eingravierte Sätze und Sprichwörter. Der Glaubensort und Heimat der Oliven all’ascolana bietet den Besuchern einen unvergesslichen Aufenthalt und begeistert mit der Quintana, einer Veranstaltung, die die Vergangenheit wachruft.

Eine Stadt für Neugierige
Ascoli ist voller interessanter Details, die die Geheimnisse eines früheren Lebensstils enthüllen. Es sind dies kleine Besonderheiten, die großen Aufschluss geben über die Geschichten des Alltags. Auffallend sind die Vorrichtungen zum Aufhängen der Wolltücher - kunstvolle Anleger aus Schmiedeeisen, die noch heute an den Fassaden vieler Wohnhäuser zu sehen sind. Sie sind ein Zeugnis dafür, dass die Stadt ihren Reichtum im Mittelalter und in der Renaissance der Herstellung und dem Handel mit Wolle zu verdanken hatte. Andere Kuriositäten sind der kleine Kopf der Heiligen Bigna, der zwischen dem Mauerwerk der Kirche S. Maria Intervineas herausragt; die kleine Totentür, die viele mittelalterliche Häuser neben ihrer Eingangstür haben; die kleinen, klingenden Säulen, die das Hauptportal der Kirche S. Francesco umrahmen. Auch der unmissverständliche, steinerne Phallus, der auf dem zweiten Glockenturm der Kirche S. Francesco thront, zieht neugierige und verwunderte Blicke auf sich.

Geschichte und Kunst eingraviert im Travertin
Die außergewöhnlichen Spuren aus der Römerzeit sowie das romanische und gotische Erbe bleiben unauslöschlich in der Stadt der hundert Türme verankert.
Die Altstadt von Ascoli verdankt ihr harmonisches und geschlossenes Erscheinungsbild dem örtlichen Travertin, dem Symbol der Stadt. Er diente immer schon als wichtigstes Baumaterial für Wohnhäuser, Paläste der Machthaber, Kirchen und gepflasterte Plätze. Obwohl der Travertin kein einfach zu bearbeitender Stein ist, ist es den Handwerkern und Künstlern aus den verschiedenen Epochen gelungen, daraus wertvolle Kunststücke zu formen. Im Jahre 1998 wurde von der Handelskammer ein nationaler Wettbewerb für die Gestaltung von in Travertin gemeißelten Werken ausgeschrieben. Die Siegerstücke wurden in den öffentlichen Gärten und anderen öffentlichen Orten der Stadt ausgestellt. Ascoli hat für ihre Besucher aber noch mehr Überraschungen auf Lager. Besonderes Augenmerk verdient die herrliche Piazza del Popolo, das „Wohnzimmer“ der Stadt; hier spiegelt sich nämlich die ganze Geschichte von Ascoli Piceno wider. Auf drei Seiten wird sie von einem Bogengang mit 59 Bögen sowie mit dem Zinnturm des Palazzo dei Capitani del Popolo geschmückt. Sehenswert sind auch die Pinakothek und das Diözesanmuseum, dessen Säle wahre Kunstjuwele beherbergen, wie etwa den Chormantel von Nikolaus IV aus dem 13. Jh. und Werke von Titian, Reni, Luca und Giordano.

Ascoli – die Glaubensstadt
Der Hl. Franz von Assisi kam um 1215 nach Ascoli und hinterließ auch dort tiefe Spuren. In kürzester Zeit gründete er eine große Gemeinschaft, die um 1258 den Grundstein legte für den Bau der Kirche auf der Piazza del Popolo, die sich später zu einem der wichtigsten franziskanischen Zentren entwickelte. In Ascoli sind jedoch auch andere franziskanische Orden, wie etwa die Klarissinnen und Kapuziner stark vertreten. Zwei Kirchen der Stadt sind außerdem an die Bettelorden der Dominikaner und Augustiner gebunden.

Der sprechende Travertin
Zur Zeit des Humanismus, in dem der Mensch und sein Intellekt im Mittelpunkt standen, wurde es um 1400 in der Stadt üblich, die Sturzbalken der Palasttore mit religiösen oder aus der Volksweisheit stammenden Sprichwörtern und Leitsätzen zu versehen. Heute kann man in den Straßen der Altstadt, vor allem entlang Corso Mazzini und Via Soderini noch über hundert dieser lateinischen und italienischen Inschriften lesen.

Geschäfte und Kunstwerkstätten
Ascoli Piceno beherbergt etwa ein Dutzend Werkstätten, die einen faszinierenden Einblick in das Handwerk und künstlerische Schaffen der Ascolaner bieten. Cesare Castelli führt gemeinsam mit seinem Sohn Piero ein Geschäft, das heute noch Geigen von hoher Qualität herstellt, die in ganz Italien für ihren einzigartigen Klang bekannt sind. Aber nicht nur die Geigenbauer können auf eine uralte Tradition zurückblicken. Auch die Tradition der Bearbeitung von Schmiedeeisen lebt heute noch in einigen Werkstätten, vor allem im Solestà- Viertel, fort.

Essen und Trinken
Ein typisches Mittagessen beginnt mit Lamm-Innereien, Eiern mit Tomaten oder scharfem Paprika, Hühnerleber, aber auch mit Käsepizza mit gut abgehangener Wurst sowie mit weichen, gefüllten und gebackenen Oliven. Die Eiernudeln mit Hühnerklein sind das besondere unter den ersten Gängen. Das Vorzeigegericht ist jedoch der „Fritto misto all’ascolana“ mit gefüllten Oliven, Zucchini, Artischocken und Lammkotelett. Den süßen Abschluss bilden der Ciambellotto (Art Gugelhupf), die „Funghetti“ mit Anis, die Cicerchiata (Honiggebäck), der reiche und herzhafte Frustingo (Kuchen) und die gebackenen Ravioli mit Kastanien-, Creme- oder Quarkfüllung. Zu den bekanntesten Weinen der Gegend zählen der weiße Falerio dei Colli Ascolani, die Rotweine Rosso Piceno und Rosso Piceno Superiore und der in Holzfässern gelagerte, gekochte Wein (Anislikör) mit dem mediterranen Duft der Anisette.

Die Quintana
Auf keinen Fall entgehen lassen sollte man sich die Quintana, eine der weltweit schönsten Veranstaltungen, die jedes Jahr am ersten Sonntag im August stattfindet und einen Ausschnitt lebendiger Geschichte zum Besten bietet. Es handelt sich um einen Geschicklichkeitswettbewerb, bei dem sich die sechs Ritter aus den jeweiligen Stadtvierteln messen müssen. Bei einem großartigen Umzug stellen sich mindestens 1400 Teilnehmer zur Schau und füllen die Straßen mit einem bunten Nebeneinander aus kostbaren Kostümen aus Samt und Damast, Helmen, Waffen, Rüstungen und Fahnen. Begleitet wird das Ganze von den Trommelschlägen und dem Klang der Trompeten. Der amtierende Bürgermeister steht als „Magnifico Messere“ an der Spitze des Festzugs, gefolgt von der Richterschaft, dem Verwaltungsrat und anderen lokalen Autoritäten wie den Regional- und Provinzialräten und den Vereinsvorsitzenden. Dahinter reihen sich die dichte Musikantenschar und die Ritter, die den Banner geleiten. Dieses ist ein Seidentuch, das jedes Jahr von einem einheimischen Künstler gemalt und dem Gewinner als Preis übergeben wird. Die am meisten gefürchtete und zugleich bewunderte Persönlichkeit ist jener Ritter, der mit einem Sarazenen um den „Palio“, das wertvolle Tuch, kämpft.

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