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Lecce

Der Hauptort der südlichsten Provinz Apuliens, ca. 150 km von Bari und 40 km vom nächsten Flughafen (Brindisi) entfernt, befindet sich mitten auf der Halbinsel Salento, die den Absatz des italienischen Stiefels bildet. Von Lecce an die Adria sind es etwa 12 Kilometer.

Lecce ist die italienische Hauptstadt des Barocks. Wegen der ihr eigenen Architektur und Bildhauerei wurde sie auch schon das „Florenz Apuliens“ genannt. Die Altstadt von Lecce mit ihren gewundenen Gassen und verwunschenen kleinen Plätzen ist reich an sakralen und bürgerlichen Bauten, denen der Stein, aus dem sie erbaut sind, besonderen Charakter verleiht: Es handelt sich um einen im Umland abgebauten honigfarbenen Tuffstein mit rosa Nuancen.

Das Klima ist mediterran, von milden Wintern und trockenen Sommern geprägt: Lecce ist somit ganzjährig ein ideales Reiseziel. Da das Meer nur wenige Kilometer weit weg ist (die Adria ca. 12, das Ionische Meer ca. 30 km), kann man von April bis Oktober einen Besuch der Stadt gut mit ein paar Tagen am Strand verbinden.

Gepflegt und elegant, reich und religiös. Seine Glanzzeit erlebte Lecce vom 15. bis ins 18. Jahrhundert unter spanischer Herrschaft. Infolge dieser kulturellen Blüte verstand es die Stadt, „ihr“ Barock zu schaffen: Ab 1630 wurde Lecce zur riesigen Baustelle, es entstanden großartige Paläste, vor allem aber prächtige Kirchen. Das Herz der Stadt ist die Piazza Sant’Oronzo, Ausgangspunkt für jede Besichtigungstour: Hier gibt es die Säule mit der Statue des namensgebenden Heiligen, den Palazzo Seggio (bis 1851 Sitz der Stadtverwaltung) und das besterhaltene römische Bauwerk der Stadt zu entdecken – das Amphitheater aus dem II. Jh.., das bis zu 25.000 Zuschauern Platz bot. Ein Sprung zum nahen Kastell aus dem 16. Jahrhundert, dann den Viale 25 Luglio hinauf, und schon hat man das Meisterwerk des salentinischen Barocks vor Augen: Santa Croce. Die Fassade des 1548 begonnenen und 1646 vollendeten Baus mit seinen Balkonstützen schäumt geradezu über vor Ornamenten, Karyatiden, Greifen, Putten und Statuen. Auch das Innere ist reich verziert, als Glanzstück gilt der Altar des San Francesco di Paola. Gleich angrenzend und mit einer ebenso prunkvollen Fassade versehen befindet sich das ehemalige Zölestinerkloster, in dem heute die Provinzverwaltung residiert.
Die Piazza del Duomo bildet eine perfekte Kulisse: Auffällig am Dom sind die reichhaltige Ornamentik der linken Seitenfassade, die von einer Statue des hl. Oronzo in einem Triumphbogen gekrönt wird, und sein Turm, von dem man einen herrlichen Blick über die Dächer von Lecce hat. Rechts vom Dom sind dem Palazzo del Seminario und dem Bischofspalast die eleganten Loggien gemein. In der Nähe des Friedhofes befindet sich die den Heiligen Nicolò und Cataldo geweihte romanische Kirche, die von Tankred, dem letzten Normannenkönig Siziliens, im Jahr 1180 errichtet und später barockisiert wurde.

Typisch für das Umland von Lecce und das Salento im Allgemeinen sind die großen Gutshöfe. Viele dieser oft befestigten bäuerlichen Zitadellen mittelalterlichen Ursprungs in isolierter Lage fungieren heute als gediegene Hotels oder Agriturismo-Betriebe. Mehr noch im nahen Grecìa: Hier, im Herzen der Halbinsel Salento, lebt eine Gemeinde griechischer Herkunft verteilt auf zehn kleine Dörfer zwischen Lecce und Otranto, die ihre Tradition, Sprache und Kultur mit Stolz bewahrt. Ein Aufenthalt in dieser Gegend ist eine gute Gelegenheit, um die älteste Seele des Salento kennen zu lernen.

Lecce entdeckt man am besten zu Fuß. Einen Umweg über die Via dei Perroni zahlt sich aus (hinter dem römischen Theater, ganz in der Nähe der Kirche San Matteo), denn hier, Hausnummer 14, soll anno 1222 der hl. Franziskus von Assisi angeklopft haben. Es heißt, dass der Heilige, als er beim Haus der Adelsfamilie Perrone vorbeikam, das Dienstmädchen um ein Stück Brot bat. Das Mädchen meinte, es wäre keines mehr da, doch Franziskus überredete sie, in der Vorratskammer nachzusehen, die voll mit frischem Brot war! In der Folge ließ die Familie Perrone eine Engelsfigur ins Portal meißeln, die einen Brotlaib mit einer Inschrift in Erinnerung an diese Begebenheit in der Hand hält.

Die alles überragenden Protagonisten der Lecceser Küche sind Hülsenfrüchte und Gemüse: Kichererbsen (die in Kombination mit Tagliatelle das Gericht Ciceri e tria ergeben), Saubohnen (vorzüglich als Püree), Auberginen. Außerdem: Oliven, Zwiebeln und Tomaten, denen Anchovis Würze geben, für rustikale Pizzen, Pane purecasciu (mit Zwiebeln und Tomaten) oder Puccia (Brot mit entkernten schwarzen Oliven). Beim Hauptgang herrschen Fisch und Mollusken vor: Als Spezialitäten gelten die hiesigen Miesmuscheln und die Schiuma di mare – zarte kleine Sardellen, die man roh mit etwas Zitronensaft genießt. Zicklein, Lamm und Käse bereichern die Tafel: Unbedingt probieren sollte man die Turcinieddhri (mit Lamminnereien und würzigen Kräutern gefüllte Rouladen) und die zumeist mit Gemüse gefüllte Kartoffel-Ricotta-Focaccia namens Pitta. Zum Dessert: Torroncini, Mandelkrokant, Pittedre (mit Konfitüre gefüllte Teigtäschchen). Die lokalen DOC-Weine heißen Copertino, Leverano, Matino, Alezio, Salice Salentino und Squinzano.

Wer die Küstenstraße entlang derAdrianimmt, dem werden nach Otranto unweigerlich die Steilküsten und Fjorde auffallen. Als besondere Sehenswürdigkeit gelten die Grotten, die auf die karstige Beschaffenheit der hiesigen Böden zurückzuführen sind: Stellvertretend erwähnt sei die Grotta Zinzulusa, die vom Meer wie auch vom Land erreichbar ist. Kunstliebhabern, insbesondere Barockfans, sei ein Besuch der als „kleines Lecce“ bekannten Stadt Nardò am Ionischen Meer ans Herz gelegt. Eine weitere faszinierende Stadt an der ionischen Küste ist Gallipoli mit seiner auf einer Insel rund um eine Burg erbauten Altstadt. Wer türkisblaues Meer und Strände mit feinstem Sand sucht, sollte Porto Cesareo anstreben. Ein herrliches Panorama bietet Capo Santa Maria di Leuca, wo das Adriatische mit dem Ionischen Meer verschmilzt. Bei guter Sicht sollte man die 254 Stufen einer Wendeltreppe nicht scheuen, um von ganz oben den Blick über die Berge Albaniens und Kalabriens zu den Ionischen Inseln bis nach Korfu und zur griechischen Küste schweifen zu lassen.

Shopping: Lecce ist die Stadt der Cartapesta, einer Pappmaché-Technik, die sich mit der Gegenreform verbreitet hat, als die Kirche beschloss, das religiöse Gefühl zu bestärken und sich für eine „Humanisierung“ seiner Darstellung entschied. Die verbreitetsten Sujets sind Heiligenstatuen und traditionelle Krippenfiguren. Dieses Kunsthandwerk, für das man im Grunde nur Altpapier und Leim sowie etwas Stroh und Draht für das Grundgerüst benötigt, hat seit dem 17.

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