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Padua

Padua liegt geographisch gesehen in der Mitte der Region Venetien am östlichen Ende der Poebene (eine große Ebene in Norditalien, die vom Fluss Po durchzogen wird).

Die Basilika Sant’Antonio, die Scrovegni-Kapelle mit Fresken Giottos (was ihr den Namen “Stadt des Heiligen und Giottos” eingetragen hat) und die Altstadt mit den schönen Plätzen im Renaissance-Stil sind die wahren Schätze Paduas, einer Stadt voll historischer Cafés und Kunstwerke. Diese lebhafte und moderne Stadt beherbergt eine der wichtigsten Universitäten Italiens und ist ein beliebter Kongressort.

Reisezeit
Padua wird während des ganzes Jahrs von Touristen besucht, die von den Kunstschönheiten der Stadt und den großen Ausstellungen, die hier stattfinden, angezogen werden. Bei schönem Wetter sollte man es nicht versäumen, eine kleine Pause an einem der Tischen der historischen Cafés wie das Pedrocchi an der Piazza Cavour einzulegen. Es ist immer der richtige Zeitpunkt für einen Einkaufsbummel auf dem Liston, der Lieblingspromenade der Paduaner, die von der Piazza Garibaldi vorbei an der historischen Universität im Palazzo del Bo’ bis zum Caton del Gallo reicht.

Sehenswürdigkeiten
Padua ist eine der Perlen Venetiens, Die Altstadt, reich an Kultur und Geschichte, in der sich über weite Strecken die alte mittelalterliche Anlage erhalten hat, auf der die Stadt in der Renaissance und im 18. Jahrhundert gewachsen ist, wird von den Flussschleifen des Bacchiglione umschlossen. Ein Rundgang durch die Stadt beginnt bei den Piazzas, die heute wie früher das pulsierende Zentrum des städtischen Treibens bilden. Piazza delle Erbe mit den Marktständen, die an die alte Kaufmannsseele der Stadt erinnern, wird vom Palazzo della Ragione aus dem 13. Jahrhundert dominiert. Dieser Palazzo war im Mittelalter Sitz des Gerichtshofs und umfasst nur einem einzigen, außergewöhnlich großen Raum mit einer kielförmigen Decke. Die Wände zeigen den größten Freskenzyklus Italiens zum Thema Astrologie (1430). Auf der anderen Seite überblickt der Palazzo della Ragione die Piazza della Frutta. Die Piazza dei Signori wird von der Loggia della Gran Guardia (1496-1553) und dem Palazzo del Capitano (1605) begrenzt, auf dessen Fassade das Rund der Uhr prangt. Ganz in der Nähe der gleichnamigen Piazza befinden sich der Dom (Mitte des 16. Jahrhunderts nach einem Entwurf Michelangelos wieder aufgebaut) und das Baptisterium mit Fresken aus dem 14. Jahrhundert von Giusto de’ Menabuoi. In der Innenstadt befindet sich im Palazzo del Bo’ auch die 1222 gegründete Universität mit einem alten Hof aus dem 16. Jahrhundert, dem Katheder Galileo Galileis und dem ältesten Anatomietheater der Welt. Am Rande der Innenstadt steht mit ihren acht imposanten Kuppeln die Basilika Sant’Antonio, eine der bedeutendsten Wallfahrtskirchen der christlichen Welt. Sie wurde zwischen dem 13. und dem 14. Jahrhundert erbaut, um die sterblichen Überreste des portugiesischen Heiligen aufzunehmen, und bietet dem Betrachter zahlreiche Kunstwerke (besonders erwähnenswert ist der Altar von Donatello). Vor der Kirche steht das Reiterstandbild des Gattamelata von Donatello (1447 – 1453). Geht man ein Stück die Straße entlang, kommt man zur harmonischen und großen Piazza Prato della Valle, deren gartenähnliche Anlage im 18. Jahrhundert nach Trockenlegung der Sümpfe entstand. In der Mitte liegt die Insel Memmia, die von einem ellipsenförmigen Kanal umgeben und von Standbildern berühmter Persönlichkeiten der Stadt gesäumt ist. Ganz in der Nähe befindet sich der 1545 angelegte Botanische Garten, der älteste ganz Europas.

Sehenswertes
Das Juwel unter Paduas Bauwerken ist zweifelsohne die Scrovegni-Kapelle, ein Meisterwerk Giottos, das im 14. Jahrhundert von der gleichnamigen Familie errichtet wurde, die mit der Ausschmückung Giotto beauftragte, den bedeutendsten italienischen Maler des Mittelalters. Das Ergebnis ist ein Zyklus aus achtunddreißig Szenen aus dem Leben Christi und der Jungfrau, die Giotto in den Jahren zwischen 1303 und 1305 in dem realistischen Stil erschuf, den er in der Bildenden Kunst eingeführt hatte. Auch die sieben Todsünden und die sieben Tugenden wurden dargestellt, während eine Wand am Eingang ein komplexes und faszinierendes Bild des Jüngsten Gerichts zeigt.

Bei Tisch
Pasta e Fasoi (Nudeln und dicke Bohnen), Risi e Bisi (Reis mit Erbsen), Paduas Wirsingsuppe, Fleischbrühe und Kaninchen nach PaduanerArt, Sfilacci di Cavallo (dünn geschnittenes Pferdefleisch, mit gemahlenem Pfeffer und Zitrone gewürzt) und eine ganze Reihe weiterer Produkte, wie der exzellente rohe Schinken Berico Euganeo, der in Montagnana produziert wird, der weiße Spargel und das Paduaner Huhn, das auf vielerlei Weise zubereitet wird und aus dessen Innereien eine schmackhafte Sauce für das Nudelgericht Tagliatelle con Rovinassi bereitet wird, die Küche Paduas, schlicht, schmackhaft, unverfälscht, vereint Rezepte, Erzeugnisse und den Duft der Felder, die die Hauptstadt umgeben. Viele Gerichte werden mit Polenta serviert, die gut zu Braten, Schmorgerichten und Pilzen passt. Charaktervoll und bukettreich sind die DOC-Weine der Colli Eugenei.
Eine der zahlreichen gastronomischen Veranstaltungen ist Padova da Gustare in der zweiten Julihälfte. Die Piazzas der Stadt verwandeln sich in erstklassige Restaurants unter freiem Himmel, wo sich mehr als hundert tadellos gedeckte Tische mit den besten Gerichten der Küche Paduas füllen.

Umgebung
Von Padua aus lohnt sich ein Ausflug zu den Euganäischen Hügeln (mit dem Thermalbädern Abano, Montegrotte und Battaglia Terme, dem Städtchen Arquà Petrarca mit dem Haus des Dichters aus dem 14. Jahrhundert und dem Naturpark), reizvoll ist auch eine Bootsfahrt an Bord des Burchiello oder anderer Schiffen bis nach Venedig, denn an den Ufern des Brenta beeindrucken herrliche Villen, die von venezianischen Adelsfamilien ab der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts als Feriendomizile erbaut wurden. Die Kanäle, die den Bacchiglione und die Brenta verbinden, laden mit Mühlen und alten Brennereien zu Radtouren ein. Nicht weit von Padua entfernt liegen weitere interessante Reiseziele wie Cittadella, Monselice, Este und Montagnana, ein mittelalterliches Städtchen mit viel Charme.

Nützliche Informationen und Tipps
Mit der PadovaCard erhält man in Padua und der Provinz bei den wichtigsten Sehenswürdigkeiten ermäßigten oder kostenlosen Eintritt. 48 Stunden lang hat man Zutritt zur cappella degli Scrovegni (Scrovegni-Kapelle), zu den Museen Musei Eremitani, zum Obergeschoss des Café Pedrocchi, zum Botanischen Garten und vielen anderen interessanten Stätten. Außerdem kann man mit der Card innerhalb der drei wichtigsten Parkbereichen parken und die öffentlichen Nahverkehrsmittel benutzen.

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