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Maddalena

Es ist die größte Insel und der Hauptort des gleichnamigen Archipels, am nordöstlichen Zipfel Sardiniens, in der Provinz Sassari, in einem oft aufgewühlten und vom Mistral heimgesuchten Abschnitt des Meeres. Sein Wahryeichen sind die Bocche di Bonifacio. La Maddalena zählt etwa 12-tausend Einwohner und ist mit der Fähre von Palau (aber auch von Santa Teresa di Gallura) in maximal 15-20 Minuten zu erreichen. Sie ist als einzige der sieben Inseln des Archipels bewohnt.

La Maddalena besteht, wie auch die anderen Inseln und Felsen des Archipels und die Küste Sardiniens bei Palau, aus Granit, der seit Jahrtausenden vom Wind geformt wird. Die natürlichen Gegebenheiten der Insel sind absolut intakt, die großen und kleinen Strände, die sich mit den charakteristischen Granitfelsblöcken abwechseln, deren mitunter bizarre Formen (die sogenannten Tafoni) durch Winderosion entstanden sind. La Maddalena ist auch das Eingangstor zum Parco Nazionale des Archipels La Maddalena.

Über eine Brücke aus dem 19. Jahrhundert gelangt man von La Maddalena nach Caprera, die Insel Giuseppe Garibaldis. Der Held ließ sich 1857 dauerhaft auf der Insel nieder, starb 25 Jahre später, am 2 Juni 1882, und ist auch dort begraben. Einige Jahrzehnte früher verknüpfte sich das Leben einer anderen Persönlichkeit, zu der Zeit jedoch noch nicht berühmt, mit dem Archipel: Der junge Artillerieoffizier Napoleone Bonaparte führte die französischen Truppen 1793 bei einem Angriff auf La Maddalena, bei dem es um den französischen Plan der Eroberung ganz Sardiniens ging. Die Besetzung misslang (eine im Gemeindehaus ausgestellte Bombe, gibt Zeugnis von dem Beschuss der Pfarrkirche), und Bonaparte und seine Männer stationierten sich auf der nahegelegenen Insel Santo Stefano, die sie jedoch nach 3 Tagen wegen Dauerbeschuss seitens der Bewohner von La Maddalena auf Befehl wieder verließen.

Herrliche Natur, Buchten unvergesslicher Farbpracht, hinreißende Panoramen. Das Meer steht auf dieser Insel im Mittelpunkt: Lässt man von Palau kommend die Insel Santo Stefano rechts liegen, genießt man eine erstaunliche Sicht über die Häuser, den Hafen und die alte Festung Guardia Vecchia, die das Meer beherrscht. Man kann sich dem Dorf jedoch auch nähern, indem man sich auf die Zeichen einlässt, die an eine große Persönlichkeit der Vergangenheit erinnern, die den Archipel zu seiner Heimat machte. Plätze, Straßen, Säulen, Büsten, Gedenksteine: Ohne die Brücke aus dem 19.Jahrhundert nach Caprera zu überschreiten, merkt man auch hier in La Maddalena, dass vieles, wenn nicht alles, an Giuseppe Garibaldi erinnert. Die Piazza Garibaldi (wegen der Farbe des alten Straßenpflasters auch Piazza „Rossa“ genannt) ist der Punkt der zwischen Treppen und Gassen in das historische Zentrum des Ortes führt. Auf der Via Garibaldi befindet sich das Rathaus (in der Vorhalle erinnert ein Gedenkstein an einen 1849 von Garibaldi in seiner Funktion als Bürgermeister von La Maddalena geschriebenen Brief) und ein Stück weiter, auf der linken Seite, steht die Kirche Santa Maria Maddalena: In der Sakristei der Pfarrkirche sind die Armleuchter und das Kreuz konserviert, die der englische Admiral Horathio Nelson dem Pfarrer während seines Aufenthalts auf dem Archipel (1803-1805) überreichte. Hier nun der kleine Hafen Cala Gavetta: Auf der Piazza steht die Garibaldi-Säule, die 1907 zum 100. Geburtstag des Helden der zwei Welten errichtet wurde, umgeben von den ältesten Wohnhäusern des Ortes, die auf das Ende des 18. Jahrhunderts zurückgehen. Miteinander vertäute Milliardärsjachten und Fischerboote.

Gegenüber der Strandpromenade befindet sich die Piazza Umberto Primo, Sitz der Admiralität, mit der im Palco della Musica aufgestellten Büste der Ehefrau Anita Garibaldi. Ebenfalls im historischen Zentrum kommt man am Viertel Real Navi nicht vorbei, der 1793 zur Verteidigung der Ortschaft errichteten Befestigungsanlage, die später als Gefängnis diente. In einem Gebäude entlang der Panoramastraße an der Ostküste, befindet sich in der Ortschaft Ricciolina das Museo Archeologico Navale: Es beherbergt die gesamte Ladung eines römischen Schiffes aus dem zweiten Jahrhundert v. Chr. aus, das zwischen La Maddalena und der kleinen Insel Spargi versank und 1957 gefunden wurde.

Der Ort ist die einzige bewohnte Ansiedlung auf dem Archipel und vermittelt dem Besucher zweifellos den gewachsenen Seefahrerstolz seiner Einwohner. Auf der ganzen Insel spürt man jedoch auch die gewaltige sinnliche Präsenz einer Natur, die das Gebiet in ein Paradies verwandelt hat. Wer La Maddalena nach Norden hin verlässt, erhält Zugang zur Panoramastraße, und hat auf einer Länge von etwa zwanzig km einen sagenhaften Überblick über die Insel. Vom Piazza Umberto Primo aus, folgt man den Schildern, die den Weg nach Spalmatore weisen: Entlang der Panoramastraße gelangt man zur Insel Giardinelli, der Bucht von Spalmatore, Porto Lungo. Von Cala Lunga führt die Straße hingegen nach Westen: Der westliche Küstenstreifen der Insel bietet die Buchten Abbatoggia und Stagno Torto, außerdem die Strände von Monti della Rena. Die Straße führt dann ins Innere zu weiteren außergewöhnlich Aussichtspunkten auf dem gesamten Archipel, bevor sie dann erneut in Richtung Cala Gavetta verläuft. In diesem Ort werden Bootsausflüge zu allen Inseln des Archipels angeboten oder auch aufs offene Meer, in der Hoffnung eine Delfinschule zu treffen, die an der Nordküste Sardiniens lebt. Es gibt viele leidenschaftliche Taucher, die Tauchtouren in den Bocche di Bonifacio organisieren, deren Naturreservat für Taucher und Boote zugänglich ist. Man kann sich die Zeit auf der Insel auch damit vertreiben, indem man den Spuren der Festungsanlagen nachspürt, dem ehemaligen Verteidigungssystem oder den Einrichtungen der Sardischen Marine, die es hier bis 1767 gab: Der größte Teil der Geschützgruppen wurde zwischen 1887 und dem ersten Weltkrieg installiert. So entstanden viele Festungsanlagen, wie zum Beispiel Nido dell´Aquila, oder die Geschützgruppen Peticchia, Trinita und Guardia Vecchia.

Die Menschen in La Maddalena waren immer mit dem Meer verbunden. Die typischen Gerichte der Insel basieren daher auf Fisch: Das Wichtigste sind die köstlichen frittierten Fische. Dabei handelt es sich aber um die hochwertigsten Vertreter, Goldbrassen, Wolfsbarsche, Rotbrassen, Zahnbrassen oder die etwas häufigeren Rotbarben, um Meeresfrüchte, Meerpolypen, Tintenfische und Sepia gar nicht anzusprechen. Erwähnt werden sollten noch die Sardischen Gnocchetti mit Tomatensoße und Würstchen serviert. Unter den unverzichtbaren Süßspeisen hier ein paar typische Beispiele für ganz Sardinien: die Papassini und Seadas (mit Honig bestrichene Formaggelle). Eine besondere Gelegenheit die lokale traditionelle Küche kennenzulernen, ist ohne Zweifel die Sagra della Paranza, im Mai auf Caprera: den Anwesenden werden Pesci di Paranza, frittiert, oder gebraten, und lokale Weine angeboten.

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