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Parma

Parma liegt in der Poebene, in Emilia Romagna, an den Ufern des gleichnamigen Flusses, der die Stadt in zwei Teile unterteilt, hundert Kilometer nordwestlich von Bologna.

Eine italienische “Schönheit” mit vielen Besonderheiten, dank ihrer aristokratischen Vergangenheit. Der mittelalterliche Stadtkern, der Prunk des herzöglichen Hofes, die Meisterwerke von Correggio, aber auch die lyrische Musik (Parma ist eine der italienischen Hauptstädte für lyrische Musik) von Giuseppe Verdi und Arturo Toscanini und nicht zuletzt ihr köstlicher roher Schinken haben die Stadt weltweit berühmt gemacht.

Der Frühling und der Herbst sind sicherlich die besten Jahreszeiten für einen Besuch. Im Sommer ist es in der Stadt sehr heiß, aber der frühe Morgen und der späte Nachmittag bieten verschiedene und sehr gefällige Ansichten: Die Stadt ist weniger bevölkert und daher lebenswerter.

Die zahlreichen archäologischen Funde im Gebiet von Parma stehen als Zeugnis für ihre antiken Ursprünge. Davon erzählen auch die häufigen Namensänderungen der Stadt, die von den aufeinanderfolgenden Herrschaften über die Stadt abhingen. Das heutige Aussehen von Parma ist vor allem auf die Veränderungen zurückzuführen, die Marie Luise von Österreich, die zweite Ehefrau von Napoleon Bonaparte, wünschte, die das Herzogentum ab dem Jahre 1815 für etwa dreißig Jahre regierte. Während dieser Zeit wurde ein Entwicklungs-und Sanierungsplan für alle öffentlichen Werke erstellt, die auch zum Bau des Teatro Regio geführt haben, Tempel des Melodrammas von Verdi. Aber die Stadt bewahrt auch viele bedeutende Aspekte aus seiner früheren Vergangenheit. Auf die Zeit der Stadtstaaten (elftes/zwölftes Jahrhundert) führen die harmonisch angeordneten Gebäude am Domplatz zurück, die ein einzigartiges Beispiel für die romanische Baukunst der Poebene sind, an der Benedetto Antelami mit seiner Werkstatt arbeitete: Der Bischofspalast, der romanische Dom mit seiner schlichten Fassade, daneben der gotische Glockenturm und die römisch-gotische Taufkapelle mit achteckigem Grundriss, die innen mit Hochreliefen verziert ist, auf denen die Monate, die Jahreszeiten und die Sternbilder dargestellt werden. Im Dom finden sich weitere Meisterwerke, wie das Relief mit der Deposizione di Benedetto Antelami (1178) und die Assunzione della Vergine, eine großartige Freske von Correggio (1526-1530). Im sechzehnten Jahrhundert, in der Zeit, als Parma die Hauptstadt des Herzogentums der Farnese war, wurde der unvollendete Palazzo der Pilotta gebaut, ein kolossaler Bau, der seinen Namen dem Spiel pelota (wird mit einem Vollgummiball mit der Hand oder einem Handschuh gespielt) verdankt, das in seinem Hof gespielt wurde: Hier befindet sich das archäologische Museum, das Theater Farnese und die Nationalgalerie, in der Meisterwerke aus dem dreizehnten bis achtzehnten Jahrhundert aufbewahrt werden, insbesondere von Künstlern der parmesischen Schule. Aus dem sechzehnten Jahrhundert stammen auch die Renaissancekirche der Madonna della Steccata und die Kirche San Giovanni Evangelista, die eines der schönsten Freskenzyklen von Correggio (1520-1523) bewahrt. In dieser Zeit entwickelt Parma eine eigene Schule der Malerei, die viele Talente hervorbrachte, wie eben die Künstler Correggio und Parmigianino. Aber Parma hat seinen Weg der Kultur und Städteverschönerung bis heute verfolgt: Im zwanzigsten Jahrhundert ist es dem Genie zweier berühmter Architekten Renzo Piano und Mario Botta zu verdanken, dass die Stadt mit Bau- und anderen städtebaulichen Werken von höchstem Wert bereichert wurde.

Eine Kostprobe des rohen Schinkens und ein Besuch im Theater Farnese: Dies sind die beiden Dinge, die Sie in Parma unbedingt nicht verpassen dürfen. Souverän in der Küche von Parma, aber überall in der Welt bekannt und genossen, ist der rohe Parmaschinken eine tragende Säule der lokalen Gastronomie. Der hohe Qualitätsstandard der Produktion wird von einer eigens dazu bestimmten Genossenschaft garantiert und aus diesem Grund, wo und wie auch immer man dieses köstliche Produkt von zweifelsfreier Reinheit in der Küche einsetzt, ist das Ergebnis immer ein Erfolg. Das Theater Farnese ist das versteckte überraschendste Schmuckstück der Pilotta: Im siebzehnten Jahrhundert erbaut, gehört dieses historische Theater aus Holz, mit Bogengängen, Säulen und Treppen zu den spektakulärsten weltweit. Heute dient es als Eingang der Nationalgalerie, aber früher bildete es den Rahmen für prachtvolle Theateraufführungen, die den Hof erfreuten; manchmal wurde es sogar mit Wasser überschwemmt, um komplizierte Schiffsschlachten in Szene zu setzen.

Die aufeinanderfolgenden historischen Ereignisse in Parma finden sich auch in der Küche wieder. Die verschiedenen Dynastien haben zu parmesischen Gerichten mit reichem und üppigen Charakter geführt. Dazu gehören die gefüllten Teigwaren, wie zum Beispiel die Tortelli genauso wie die frittierten, panierten und gefüllten Fleischsorten. Ein Überfluss, der sich in einer ausgefeilten und sehr raffinierten Küche wiederfindet, die auf ausgezeichneten und weltweit bekannten Produkten basiert, wie der Parmaschinken, der Parmigiano Reggiano, das “Culatello” (eine weitere Schinkenspezialität) und die Wurst von Felino. Und nicht zu vergessen die Doc-Weine…

Nur 4 Kilometer von der Stadtmitte entfernt, in Richtung Nordosten, taucht die Certosa di Parma (Kartause von Parma) auf, an der sich der französische Schriftsteller Stendhal für eine seiner berühmtesten Opern, eben der „La certosa di Parma“ inspirierte. Ein interessantes Beispiel einer klösterlichen Struktur, die Ende des dreizehnten Jahrhunderts von Certosinern gegründet und im Laufe der Jahrhunderte mehrmals umgebaut wurde. Das Herz des Komplexes bildet die Kirche, deren heutiges Aussehen auf das achtzehnte Jahrhundert zurückführt und mit einem Freskenzyklus von Sebastiano Galeotti verziert ist. Wer die Natur und die Gastronomie liebt, findet in den Hügeln um Parma ein kleines Paradies Eden, mit zahlreichen Produktionsstätten des Parmaschinkens in einer unberührten Natur, die es zu entdecken gilt.

Die Kunst- und Geschichtsstätten der Stadt eröffnen sich den Besuchern mit der Möglichkeit, die wichtigsten Denkmäler auf einem etwa drei-bis vierstündigem Rundgang zu Fuß mit nur einem einzigen Sammelticket zu besuchen.

Jedes Jahr um den 10. Oktober herum, dem Geburtsdatum von Giuseppe Verdi, wird das Festival eröffnet. Im Teatro Regio und in den anderen Theatern, sowie den eindrucksvollsten Orten der Stadt, findet eine Veranstaltung nach der anderen statt: Konzerte, Opern, Hörführungen, Tagungen, Lesungen der Meisterwerke, die die Opernbücher inspiriert haben. Und weiter noch: Ausstellungen, Einrichtungen, Überschneidungen mit dem Prosatheater, dem Tanz, dem Jazz und den bildenden Künsten. Von der Musik zu den Freuden des Gaumens: Im September findet das Festival des Parmaschinkens statt, das über fünfzehn Orte der Provinz verteilt ist. Hier hat man die Gelegenheit, an Führungen und Kostproben in den Schinkenproduktionsstätten teilzunehmen, auf der Suche nach den Geheimnissen dieses italienischen Meisterstücks. Das Carnet ist voll gespickt mit Coupons für Mittags- und Abendmahlzeiten, Messen und Ausstellungen der verschiedenen Künste, Educationals, Seminare, Sportereignisse, Fotowettbewerbe, sowie gastronomische- und Handwerksmärkte. Im Messeviertel nur 7 km vom Zentrum entfernt, finden internationale Veranstaltungen statt, wie “Cibus” und “Mercante in fiera” (März und September/Oktober), eine berühmte Antiquitätenausstellung.
Auch viele folkloristische Veranstaltungen und historische Gedenkfeste sowohl in der Stadt als auch in der Umgebung sind einen Besuch wert. Darunter der “Palio delle Contrade di San Secondo Parmense”, der Anfang Juni stattfindet und an die Feierlichkeiten erinnert, die im Jahre 1523 zu Ehren der Heirat von Pietro Maria III. Rossi und Camilla Gonzaga des noblen Casato di Mantova stattfanden. Umzüge in Kostümen, mit Fahnen gesäumte Straßen, historische Rekonstruktionen, Bankette und Trinkgelage enden in Streitgesprächen zwischen den Ortsvierteln, dem Palio, der jedes Jahr von einem lokalen Künstler verwirklicht wird.

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