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Bologna

Bologna ist die Hauptstadt der Region Emilia Romagna und liegt in der Ebene, am Fuß des tosko-emilianischen Appenins, zwischen dem Fluss Reno und dem Sturzbach Savena.

Den Beinamen "Dotta", das bedeutet die Gelehrte, trägt Bologna schon seit sehr langer Zeit. Die hier befindliche älteste Universität der westlichen Welt (Alma Mater Studiorum) hat bereits seit ihrer Gründung, die laut den Recherchen einer Wissenschaftlergruppe im Jahr 1088 stattgefunden haben soll, das Leben der Stadt stark beeinflußt.
Bologna erweckte aufgrunddessen von Anfang an das Interesse der Vertreter der nationalen Kultur und wurde im vollen Respekt dieser Tradition im Jahr 2000 zur europäischen Kulturhauptstadt erklärt.

Es gibt im Prinzip keine spezielle Saison für einen Besuch in Bologna. Allerdings kann es im Sommer unangenehm heiß werden, während Herbst und Frühling zweifellos die besten Jahreszeiten sind, um die Schönheit dieser Kunststadt in vollen Zügen zu genießen.

Schon immer ein Wahrzeichen der Stadt, beherrschen die beiden mittelalterlichen schiefen Türme der Garisenda und der Asinelli mit ihrer Höhe (der höchste ist 97,60 m hoch) alles, was um sie herum liegt. Sie wurden von den beiden Familien errichtet, nach denen sie benannt wurden und dienten einst wie viele anderen Familientürme, die heute leider nicht mehr erhalten sind, dem Schutz der Stadt. Heute werden die Türme von zahlreichen Touristen aufgesucht, welche, ganz oben auf den Turmspitzen, die über unendliche und unwegsame Treppen erreicht werden können, das Panorama bewundern wollen.
Neben den Türmen sind die warmen, von rot bis sattgelb reichenden Farben der Gebäudefassaden weitere Wahrzeichen der Stadt Bologna. Ebenso die charakteristischen und unendlich langen Laubengänge, welche in der Expansionsphase des Stadtkerns gebaut wurden.
Diese überdachte Promenade führt bis an die Piazza Maggiore, dem Herzen Bolognas, an welchem der großartige Palazzo Comunale, der mittelalterliche Palazzo del Podestà, der mit Zinnen versehene und zwischen dem 14. und 15. Jh. errichtete Palazzo dei Notai und die stattliche gotische Basilika von San Petronio, dem Schutzpatron der Stadt liegen: Es handelt sich dabei um die fünftgrößte Kirche der Welt und ihr Bau dauerte von 1390 bis 1659. Sie ist für ihre Fassade berühmt, deren unterer Teil mit Marmor verkleidet und der obere Teil roh geblieben ist, während das Portal mit herrlichen Skulpturen aus dem 15. Jh. geschmückt ist. In dem aus drei Kirchenschiffen bestehenden Innern befinden sich polychrome Altare, Freskomalereien, mit Intarsien verzierte Chorstühle und an der Rückseite der Fassade über dem Kirchenausgang eine Sonnenuhr von 1655. Auf der Piazza Maggiore thront der Brunnen Fontana di Nettuno, einer der schönsten Brunnen des 16. Jh.s, der mit Bronzestatuen des Meisters Giambologna verziert ist. Der Altstadt von Bologna gebührt eine besondere Aufmerksamkeit, denn jede einzelne Straße verbirgt hier einen Schatz und führt auf einen Platz, an dem mit Sicherheit ein wertvolles Monument oder Kunstwerk liegt. So kann man auf keinen Fall die Stadt verlassen, ohne zuvor die strenge Kirche von San Domenico zu besichtigen, welche im 13. Jh. von den Dominikanern errichtet und im 18. Jh. renoviert wurde. In ihrem Innern wird der Marmorsarkophag des San Domenico, ein Meisterstück der Bildhauerkunst des 13. Jh.s, aufbewahrt. Auch Piazza Santo Stefano mit der gleichnamigen Basilika aus dem Mittelalter muss man gesehen haben, ebenso die charakteristische Kirche des San Francesco. Bologna ist auch aufgrund seiner unzähligen Museen sehr interessant, welche dank der zahlreich verfügbaren Gebäude in großer Anzahl anzufinden sind und die jeden Wissensdurst zu löschen vermögen. Ein absolutes Muss sind die Nationalpinakothek (mit Meisterwerken der Bologneser Malerei vom 14. bis zum 18. Jh.), das archäologische Stadtmuseum mit prähistorischen und etruskischen Fundstücken und die Galerie für Moderne Kunst.

Wer einen Hauch der Bologneser Lebensart erleben möchte, der muss in einem der charakteristischen Lokale zu Abend essen, welche noch die lebhafte und herzliche Atmosphäre von damals ausstrahlen. Die Bologneser Küche gehört in Bezug auf ihre ersten Gänge zu einer der besten der Welt und gerade die typischen Lokale und kleinen Gasthäuser wahren streng ihre Rezepte. Man kann nicht von sich behaupten, die Stadt kennengelernt zu haben, bevor man nicht zumindest einen der erstklassigen und berühmten ersten Gänge probiert hat: dazu gehören Tortellini, Tagliatelle oder Lasagne. Zu guter Letzt muss man noch dem farbenfrohen Markt, der seine Stände an der Piazza VIII Agosto und auf der Montagnola hat, einen Besuch abstatten, denn er ist ein echtes Paradies für Vintage und Second-Hand Bekleidung.

Die kulinarische Tradition von Bologna fundiert auf der Vergangenheit der Stadt, aber wieder ist es die Anwesenheit der Universität, welche diese so vielfältig und schmackhaft gestaltet hat. Die vielen Studenten aus aller Welt und von unterschiedlicher Staatsangehörigkeit haben dazu geführt, dass die kulinarischen Einschläge aus anderen Ländern die lokale Küche beeinflusst und sie daher einzigartig gestaltet haben. Doch sind es die vielen Produkte der Bologneser Landwirtschaft, die der emilianischen Küche ihr besonderes Merkmal aufgedrückt haben: Die Üppigkeit. Das ist auch der Grund, weshalb das Ragù, die Bologneser Hackfleischsoße mit ihrem deftigen Geschmack so ausgezeichnet zu den Tagliatelle passt oder warum die Tortellini, deren schmackhafte Füllung die tragende Säule ihres einzigartigen Geschmacks ist, so herrlich schmecken. Ganz zu schweigen von der göttlichen Wurstart der Küche der „Felsinea“ (so nannten die Etrusker die Landschaft um Bologna), die Mortadella, die so ausgezeichnet zum Brot oder auch alleine schmeckt, aber besonders in einem der köstlichen Rezepte der Confraternita del Tortellino („Bruderschaft des Tortellino“) sehr gut zur Geltung kommt, welches sogar an der Handelskammer von Bologna hinterlegt worden ist: Das ist die Spuma di Mortadella (eine Mousse mit Mortadella)

Die Flussoase Molino Grande liegt am linken Ufer des Sturzbachs Idice, im Gemeindebezirk von San Lazzaro di Savena, 15 Km von Bologna entfernt. Hier kann man herrliche Spaziergänge durch den Regionalpark Gessi Bolognesi und Calanchi dell’Abbadessa machen. Im Park, der heute eine Oase des WWF ist, sind noch die Ruinen einer alten Schleuse zu sehen, die einst das Wasser des Idice zu einer großen Mühle führten (die heute zu einer Villa umgebaut wurde), welche 700 Meter weiter talwärts an der Brücke von Via Pedagna liegt. Diese bestand bereits im 16. Jh. und war bis in die zweite Nachkriegszeit aktiv. Auf der rechten Seite liegen auf einer durch die Überschwemmungen des Flusses gebildeten Erosionsterrasse einige jahrhundertealte Flaumeichen

Wer sich für eine Besichtigung der Stadt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln interessiert, dem stellt die Transportgesellschaft Atc von Bologna eine 24 Stunden gültige Fahrkarte für sämtliche Verkehrsmittel des Ortsnetzes aus.

Die Emilia ist das Herz der italienischen Motorwelt. Im Dezember findet hier die internationale Messe des Autos und der Motorräder, die Motor Show, statt. Diese dauert 10 Tage und außer einer Ausstellung von Autos und Motorrädern werden zahlreiche Veranstaltungen und sportliche Ereignisse rund um die Motorenwelt organisiert. Doch das ganze Jahr hindurch gibt es eine große Anzahl von Events, Ausstellungen und Veranstaltungen, deren Daten und Informationen man auf der Webseite der Gemeinde einsehen kann. Zur schönen Jahreszeit finden in der Stadt das Bologna Musica Festival und zahlreiche Theater-, Musik- und Tanzveranstaltungen statt, die unter dem Namen Bolognaestate vereint werden. In der Provinz dagegen wird in dem im Appenin liegenden Thermalort Porretta das gleichnamige Soul Festival organisiert, das mittlerweile zu einem der italienischen Klassiker für Jazzfreunde geworden ist.

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