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Aosta

Aosta.
Die Stadt Aosta, Hauptort der Region Aostatal, liegt in einer Ebene zwischen zwei Flussläufen und ist von majestätischen Bergen an der Grenze zu Frankreich umgeben.

Deshalb lohnt sich ein Besuch
Aosta ist ein geschichtsträchtiger Ort, der mit pittoresken Traditionen und einer vorzüglichen Wein- und Esskultur aufwartet, die von den hiesigen alpenländischen Merkmalen geprägt ist. Doch Aosta lebt nicht nur vom Tourismus: Auch der Handel blüht in der Stadt, was dem Mont-Blanc-Tunnel und dem Tunnel unter dem Großen Sankt Bernhard zu verdanken ist, die Stadt und Region ins Zentrum der Warenströme zwischen Italien und dem Rest Europas rücken.

Der richtige Zeitpunkt
Aosta hat immer Saison, denn die Stadt bietet herrliche Rundgänge durch die Altstadt und wunderbare Sightseeingmöglichkeiten. Im Winter ist das Klima eher rau. Auch die Umgebung hält das ganze Jahr über ein attraktives touristisches Angebot bereit, denn winterweiße Pisten verwandeln sich im Sommer in üppiggrüne Wiesen.

Besichtigungsmöglichkeiten
Der Name der zur Zeit der Römer entstandenen Stadt geht auf Kaiser Augustus zurück, der sie anno 25 v. Chr. als Augusta Praetoria gegründet hatte. Augusta wurde von Beginn an als Stadt konzipiert und nicht als Legionslager, das erst später Stadtstatus erlangte. Daher wurde ihrer Errichtung ein präziser Plan zugrunde gelegt, der einen schachbrettartigen Grundriss, umlaufende Stadtmauern und vier Tore vorsah. Wenn man heute durch die Altstadt von Aosta spaziert, sind die Spuren der ursprünglichen städtebaulichen Anlage noch gut erkennbar. Sichtbare Zeugnisse der römischen Epoche sind so bedeutende Denkmäler wie der Arco d’Augusto (Augustusbogen), die so genannte Porta Pretoria, das Theater, das Forum mit dem gedeckten Wandelgang und die beinahe vollständig erhaltenen Stadtmauern, auf denen man einen etwa drei Kilometer langen Rundgang unternehmen kann. Von immenser Bedeutung ist die der Santa Maria Assunta geweihte Kathedrale der Stadt, die mehrere Jahrhunderte Geschichte und Kunst erzählt, was die archäologischen Ausgrabungen unter dem heutigen Fußboden belegen: Ein Besuch dieser Stätte erlaubt es, die Entwicklung dieses Baus vom 5. bis ins 11. Jahrhundert nachzuvollziehen: An der Stelle, an der sich ursprünglich ein prächtiges römisches Wohnhaus befand, wurde im Jahr 1000 eine romanische Kirche errichtet. Nicht weit weg von der Kathedrale liegt die Piazza Emile Chanoux: Das „Wohnzimmer“ der Stadt wird von der neoklassizistischen Fassade und den langen Arkadengängen des Rathauses beherrscht. Außerhalb der Stadtmauern, hinter dem Augustusbogen, befindet sich der monumentale, den Heiligen Pietro und Orso geweihte mittelalterliche Klosterkomplex, dessen erste Gebäude bereits im 10. Jahrhundert errichtet wurden. Insbesondere im Kreuzgang ist die profunde Religiosität der damaligen Zeit nach wie vor stark spürbar: Furcht erregende Fratzen wechseln einander mit Heiligenfiguren in einer spektakulären Synthese der mittelalterlichen Ambivalenz ab, als sichtbarer Sermon des ewigen Kampfes zwischen Gut und Böse, Licht und Finsternis.

Sehenswertes
Rinderzucht wird im Aostatal nach wie vor groß geschrieben. Die angeborene Kampflust der Tiere, die um eine Hierarchie innerhalb der Herde kämpfen, wird auch genutzt, um spektakuläre, jedoch unblutige Kämpfe zwischen den besten Tieren, den so genannten Reine, der diversen Züchter auszutragen. Wie sich dieser alte Brauch entwickelt hat, ist nicht geklärt. Um 1950 entstanden jedenfalls eine regionale Organisation und ein Reglement. Dieses sieht diverse Vorausscheidungen vor, wobei die Tiere in unterschiedlichen Gewichtsklassen antreten. Die Gewinner dieser Auswahlrunden treten am vorletzten Oktobersonntag zum Finale an, das vor einem großen begeisterten Publikum in der eigens für diese Wettkämpfe erbauten Arena Croix Noire in Aosta stattfindet.

Bei Tisch
Zur typischen Aostataler Küche gehören Gerichte auf Basis von haltbar gemachtem Fleisch, das mit Wein aromatisiert wird. Ein Beispiel ist die Carbonada, die traditionellerweise aus Rindfleisch, das in Wein eingelegt wurde, Zwiebeln und Gewürzen zubereitet und zumeist mit Polenta serviert wird. Weitere typische Zutaten der deftigen und doch raffinierten Aostataler Küche sind Hirschfleisch, Mocetta, Lardo, der berühmte Aostataler Fontina-Käse und Honig. Zum Ausklang eines guten Essens empfiehlt sich als Digestif ein Gläschen vom Wacholderlikör Genepy.

Umgebung
In der Region befinden sich einige der namhaftesten Skigebiete Europas wie Courmayeur, Gressoney oder Cervinia. Das Aostatal zählt mehr als 800 Kilometer Skipisten, 300 Kilometer Langlaufpisten, 166 Seilbahnen, über 1200 Skilehrer, etwa 200 Bergführer und mehr als 100 Hütten und Biwaks: Diese beeindruckenden Zahlen gewährleisten ein Maximum an Wintersportfreuden in allen Orten der Region.

Nützliche Informationen und Tipps
Wer mit dem Auto anreist, sollte wissen, dass man in der Zeit vom 15. Oktober bis 15. April verpflichtet ist, Schneeketten mitzuführen. Bewegungshungrige Gäste können den Service Aosta Bike Tour in Anspruch nehmen, der es gestattet, die Sehenswürdigkeiten der Stadt entlang eines eigens angelegten kulturhistorischen Themenradweges zu erkunden. Der Service bietet Räder, die mit GPS und Handhelds ausgestattet sind. Gelangt man in die Nähe einer Sehenswürdigkeit, so startet die am Computer vorinstallierte Software eine entsprechende Multimediapräsentation (Text, Video und Audio). Verliehen werden diese Fahrräder bei der Tourismusinfostelle AIAT an der Piazza Arco di Augusto (Telefon +39.0165/235343).

Ein Jahr in…
Die Messe, die alljährlich Ende Januar in der Altstadt von Aosta über die Bühne geht, ist Sant’Orso gewidmet und findet seit dem Jahre 1000 statt. Anlässlich dessen werden die Straßen im Zentrum festlich geschmückt und zahlreiche Beispiele für antike Aostataler Handwerkskunst zur Schau gestellt, von Holzskulpturen über Schmiedeeisenarbeiten, Gegenstände aus Topfstein und Lederartikel bis hin zu Spielen und Masken.
Die Désarpa ist das Fest anlässlich des Almabtriebes, das in Aosta alljährlich im Oktober an drei Tagen mit Markt, Spiel und Spaß, Musik und Ausstellungen abgehalten wird.

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