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Zeitgenössische Kunst

Kreativität und Unternehmertum sind zwei grundlegende Eigenschaften der piemontesischen Identität. Zwei fest verwurzelte Aspekte, die Geschick und Geschichte des Piemonts geprägt haben und dabei in dynamischem Gleichgewicht abwechselnd im Vordergrund standen. Nachdem in den letzten zwei Jahrhunderten die Industrie die Hauptrolle spielte, entwickelt sich in den vergangenen Jahrzehnten die zeitgenössische Kunst zum wichtigsten Antriebs- und Energiepol der Region. Das Piemont hat sich nach und nach zu einer internationalen Hochburg für zeitgenössische Kunst gemausert und dabei ein vielschichtiges Gefüge aus öffentlichen und privaten Einrichtungen, Sammlungen und Stiftungen, Museen und Galerien, Events und Veranstaltungen entwickelt.

Aktualität ist hier verknüpft mit außergewöhnlichen Geschichten, von den übersprudelnden Entwürfen der Futuristen bis zu Felice Casorati, von der Situationistischen Internationalen Pinot Gallizios bis zur Bewegung der Arte Povera, vom Studium der Food-Art bis zur Gründung im Jahr 1863 der Galleria Civica d'Arte Moderna e Contemporanea (GAM - öffentliche Galerie für moderne und zeitgenössische Kunst). Heute ist die GAM ein Museum, das sowohl die moderne, als auch die zeitgenössische Kunst beherbergt und über einen reichen Bestand an Werken piemontesischer Künstler verfügt, die inzwischen als "historisch" gelten, außerdem über die Arbeiten vieler aufstrebender Jungkünstler sowie eine Videothek mit einem bedeutenden Archiv.

Der andere offizielle Kunstmagnet ist das Schloss von Rivoli; diese ehemalige Residenz des savoyischen Herrscherhauses wurde 1984 als Museum für zeitgenössische Kunst neu eröffnet und ist Teil eines internationalen Kunstkreises mit den Werken der ständigen Sammlung und den Ausstellungen zu den Strömungen und Hauptakteuren der globalen Szene. Wie eine Werkstatt in ständigem Wandel war das Piemont in den letzten Jahren Entstehungsort einer Reihe von Größen, die ein ganzes System zeitgenössischer Kunst geschaffen haben: durch die Verknüpfung von Innovation und Tradition, durch die gemeinsame Arbeit an einem einzigen Interaktionsprojekt.

Michelangelo Pistoletto kehrte nach Biella zurück, um dort seine Kunststadt-Stiftung Pistoletto aufzubauen: ein archäologisches Industrieareal wird so verwandelt in einen Ort des Austausches und der Berührung zwischen künstlerischen Ausdrucksformen, Politik und sozialem Engagement.

Patrizia Sandretto Re Rebaudengo konstruierte ihre Stiftung wie ein Observatorium der momentanen Kunst, mit Ausstellungen und Begegnungen aber auch Werkstätten für junge Leute.

Der Turiner November ist dagegen inzwischen eine feste Größe im Terminplan der internationalen Kunstszene mit einem Veranstaltungskarussell, dessen Dreh- und Angelpunkt die auf zeitgenössische Kunst spezialisierte Messe Artissima darstellt: mit der Präsenz von 180 Galerien aus allen Kontinenten und der Einschaltung der berühmten Lichtinstallationen "Luci d'Artista" in den Straßen und Plätzen der Stadt, die durch die leuchtenden Werke berühmter Künstler verzaubert wird - übrigens eine Erfolgsidee, das auch viele andere Großstädte übernommen haben. Rings umher zahllose Galerien, Vereinigungen und alternative Freiräume, die eine lockere, grenzgängerische Annäherung an die neuen Wege der Kunst bieten. Außerdem laufen derzeit die Vorbereitungen für die dritte "Biennale Internazionale dei Giovani artisti" (BIG), also die Internationale Biennale für junge Künstler; diese Veranstaltung ist eine der vielen Initiativen, die die piemontesische Regionsverwaltung fördert, um junge Kreativität als wertvolle Energie der Zukunft zu unterstützen.

Ein weiteres Beispiel ist das inzwischen schon historische Event "Nuove Proposte" ("Neue Ansätze").

Volljährig ist mittlerweile auch die Photographie-Biennale, die von der italienischen Stiftung für Photographie ausgerichtet wird, während der Palazzo Bricherasio und der Palazzo Cavour die gelungene Verbindung von historischem Hintergrund und zeitgenössischer Kunst demonstrieren.

Auch das Umfeld von Turin ist Schauplatz einer wachsenden Zahl neuartiger Initiativen: vom Kapuzinerkloster in Caraglio bis zum Macam in Maglione, einem Freiluftmuseum an den Wänden der Häuser. Außerdem die Gipsothek Davide Calandra und der "Meno Trenta"-Preis ("Unter Dreißig") in Savigliano, die Gipsothek von Leonardo Bistolfi in Casale Monferrato, das Pellizza-Atelier in Volpedo, dem bei Alessandria liegenden Geburtsort des Erschaffers von "Der vierte Staat". Doch im Grund genommen ist jeder Teil dieser Gegend so wie jeder Monat des Kalenders besondere Aufmerksamkeit wert.

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