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Naturparks in Ligurien

Von allen in Ligurien gegründeten Naturschutzgebieten ist wahrscheinlich der Weg der Alta Via dei Monti Liguri die repräsentativste Einrichtung, denn die Alta Via verläuft über den ganzen Bogen der Region Ligurien. Dieser Wanderweg mit einer Länge von 400 km verbindet die beiden äußersten Punkte der westlichen und der östlichen Riviera und verläuft entlang der Wasserscheide des Tyrrhenischen Meers mit der Poebene von Ventimiglia nach Ceparana. Auf Grund ihrer geographischen Lage ist die Alta Via in den "Sentiero Italia", den italienischen Wanderweg, integriert, der das Aostatal, Piemont, Ligurien, Toskana und Umbrien bis nach Castelluccio di Norcia verbindet. Dieser Wanderweg ist auch Teil der Europäischen Wanderwege E1 und E7. Die Alta Via dei Monti Liguri ist ideal für jemand, der das ligurische Hinterland abseits vom Massentourismus kennenlernen möchte. Entlang der einzelnen Etappen kommt man durch alpine Landschaften, die nur wenige Kilometer von der Küste entfernt sind. Hier wachsen für Nordafrika typische Pflanzen neben einer Flora, die auch in Skandinavien beheimatet ist. Sogar auf den schwierigsten Etappen besitzt dieser Weg niemals den Schwierigkeitsgrad von alpinen Touren und er eignet sich deswegen für jeden. Man muss nur die Ausschilderung beachten und sollte die am höchsten gelegenen Etappen nicht im Winter in Angriff nehmen. Wer gerne Reittouren zu Pferd unternimmt kann sich an die Reitställe mit den Führern entlang der Alta Via dei Monti Liguri wenden. Auch mit dem Mountainbike kann fast die gesamte Strecke mit Ausnahme einiger Stellen befahren werden, an denen das Fahrrad auf der Schulter getragen werden muss.

Der Naturpark des Beigua an der Wasserscheide des Tyrrhenischen Meers zur Poebene ist eines der größten Naturschutzgebiete der Region und umfasst neben dem Monte Beigua auch andere Berge, die nur sechs Kilometer von den Stränden von Arenzano und Cogoleto entfernt und bereits über 1000 m hoch sind. Gegen Norden zu reicht dieses Gebiet bis an die Grenze zum Piemont und umfasst das obere Sturatal sowie einen Teil des Tiglieto. Die typisch alpine Vegetation wechselt sich ab mit jahrhundertealten Kastanienbäumen und teilweise auch mit der mediterranen Macchia. Dieses "gemischte" Ökosystem ist sehr interessant inmitten einer Landschaft, die von den historischen vorindustriellen Aktivitäten wie dem Bau der Eisenbahn, den Glas- und Papiermanufakturen geprägt wurde.

Der Naturpark des Antola umfasst die Bergkette vom oberen Scriviatal bis zum oberen Trebbiatal mit dem Monte Antola in der Mitte dieses Naturschutzgebietes. In einer intakten Naturlandschaft wechseln sich die Burgen mit mittelalterlichen Dörfern und den Zeugnissen einer jahrtausendealten bäuerlichen Kultur ab.

Innerhalb des Naturparks des Aveto befinden sich die höchsten Gipfel des ligurischen Apennins sowie einige kleinere Naturschutzgebiete wie das Gebiet um die Agoraieseen und der Lamewald. Im Hochmittelalter haben sich hier die Mönche von San Colombano angesiedelt, die das Kloster von Borzone gegründet und die Landwirtschaft sowie die Viehzucht eingeführt haben. Hier befinden sich die ausgedehntesten Weideflächen der Region und auf den Almen kann man den typischen Bergkäse kaufen. Im Lamewald, einem Gebiet mit vielen Seen, gibt es auch Pflanzen, die sich von Insekten ernähren.

Der Mittelpunkt des Naturparks der Cinque Terre sind die mittlerweile weltberühmt gewordenen Fischerdörfer, die auf den Felsen an der Küste erbaut wurden. Diese Landschaft verfügt auch über weniger bekannte Charakteristiken, die es unbedingt wert sind, entdeckt zu werden. Auf den kargen und den Felsen abgetrotzten Terrassen, die sich oftmals steil über dem Meer befinden, werden Weinreben angebaut, aus deren Trauben vorzügliche Weine mit dem Qualitätsprädikat DOC hergestellt werden, die von Kennern sehr geschätzt werden.Von den westlichen Vorbergen bis zu den drei kleinen Inseln im Osten werden diese Felsen von der mediterranen Macchia beherrscht. Weiter oben gibt es dann Olivenhaine und Weinberge, und noch weiter hinauf geht die Vegetation in Stein- und Korkeichen über. Die schönen Wanderwege am Meer sind ein Paradies für Naturfreunde, hier nisten Möwen und es gibt viele seltene wildwachsende Pflanzen. In Kürze wird hier auch ein Meeresnaturschutzgebiet gegründet.

Der Naturpark des Montemarcello und des Magra umfasst die Trichtermündung des Magra sowie das große Gebiet um das Vorgebirge Caprione, das den Golf von La Spezia gegen Osten hin schließt und sich in das Landesinnere hinein bis zum Zusammenfluss des Vara mit dem Magra erstreckt. Von der Spitze des Vorgebirges hat man über die Sträucher und Steineichen hinweg einen weiten Rundblick von den Apuanischen Alpen bis nach Portovenere und über den großen Pinienwald, der sich nach Osten hin bis zur Mündung des Magra ausdehnt.

Das Vorgebirge von Portofino wurde bereits 1935 zum Schutzgebiet erklärt. Hier treffen Laubwälder inmitten eines historisch sehr interessanten Gebietes auf die mediterrane Vegetation. In der verfilzten Macchia und dem dichten Unterholz gibt es Tausende von verschiedenen Pflanzenarten, die zum Teil von Botanikern erst noch erforscht werden müssen, und die Entomologen, die Insektenforscher, machen immer wieder neue und interessante Entdeckungen. Auch unter der Meeresoberfläche setzt sich die Vielfalt der Natur fort, und seit 1999 steht der Meeresgrund um das Vorgebirge ebenfalls unter Naturschutz.

Der Naturpark des Bric Tana bei Millesimo ist ein sehr interessantes Karstgebiet, in dem man die typischen Kalknadelformationen inmitten der Wälder bewundern kann.

Im Naturschutzgebiet des Rio Torsero, in der Nähe von Ceriale, befindet sich ein bedeutendes Fossiliendepot. Im Bereich der "ligurischen Langhe " bei Piana Crixia ist ein riesiger Stein in Form eines Pilzes die touristische Hauptattraktion. Nach den sanften Hügeln dieser Landschaft befindet man sich plötzlich in der Mondlandschaft dieses Karstgebietes, den sogenannten "Calanchi".

Eines der jüngsten Naturschutzgebiete ist die Insel Gallinara vor Alassio. Inmitten einer ausschließlich mediterranen Vegetation nisten hier Silbermöwen und auf der Südseite der Insel befinden sich noch Spuren der Besiedelung durch die Römer. Auch auf der kleinen Insel Bergeggi nisten Vögel inmitten der schönen mediterranen Vegetation zwischen Grotten und kleinen Buchten, und hier trifft man sogar noch auf die Euforbia arborea. Gallinara und Bergeggi werden in Kürze auch zu Unterwasser-Naturschutzgebieten erklärt werden.

Zwischen dem Argentinatal, dem Arroscia- und dem Nerviatal liegt der kurz vor der Gründung stehende Naturpark der Ligurischen Alpen mit einer Vielfalt an verschiedenen Klima- und Vegetationszonen sowie interessanten Wanderwegen zu historischen Orten, alten Ortschaften und Bergen mit einer Höhe von über 2000 Metern.

Auch der Naturpark des Finalese zwischen Finale Ligure und Noli steht kurz vor der Eröffnung. Dieses Gebiet erstreckt sich über ein ganzes Landschaftssystem mit Hochebenen, Tälern und Kalkbergen, die dem Touristen spektakuläre Aussichten auf die Karstformationen bieten oder eine Besichtigung antiker Ausgrabungsstätten und römischer Monumentalbauten.

Die botanischen Gärten Hanbury sind bereits weltweit bekannt und werden zukünftig auch dem Natur- und Denkmalschutz unterstellt. In diesem großen Park an der Grenze zu Frankreich wachsen tropische und subtropische Pflanzen, die hier von einem begeisterten englischen Naturliebhaber akklimatisiert wurden.

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