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Sehenswertes in Latium

Die ersten Spuren menschlicher Präsenz in Latium wurden in Torre in Pietra vor den Toren Roms gefunden: Steinäxte, Splitter und Reste von Knochen getöteten Wildes. Diese Reste stammen aus der der Jungsteinzeit vor etwa 20.000 Jahren. Die Bevölkerung war in dieser Periode mit Sicherheit nomadisch; sie lebte hauptsächlich von der Jagd. In der Jungsteinzeit wurde die Bevölkerung Latiums sesshafter: man fand Töpferarbeiten, Werkzeuge, Waffen und Grabbeigaben. In der Bronzezeit ist eine höher entwickelte Kultur zu beobachten: die Menschen widmeten sich nun außer der Jagd auch der Viehzucht und der Landwirtschaft. Man spricht hier von der "appeninischen Kultur". Um das Jahr 1000 v. Chr. beginnt die entgültige Disposition des Territoriums. Nördlich des Tibers entwickelt sich die Villanova-Kultur und später die etruskische Zivilisation. Im Süden siedeln sich Gruppen von Hirten und Bauern aus italischen Stämmen an, die von den Bergen des Inlands kommen und von den römischen Schriftstellern als Prisci Latini = Antike Latiner bezeichnet werden. Einige kleinere Gruppen von Latinern siedeln sich auf den Hügeln entlang des linken Tiberufers an; damit beginnt die Geschichte Roms (753 v. Chr.). Von diesem Moment an verbinden sich die Geschichte und Identität Latiums in der antiken Welt mit dem Schicksal Roms. Über dem Niedergang des Römischen Reichs und den Invasionen der Barbaren zerbricht die Einheit Latiums, aber die Macht der Kirche nimmt zu und wird zum vereinigenden Element. Die großen Klöster von Subiaco, Montecassino, Farfa, Casamari, u.a. werden gegründet. Im Jahre 728 erhält die Kirche, die bereits weite Teile Latiums besitzt, vom Frankenkönig Liutprando das Schloss von Sutri zum Geschenk. Auf dieses implizite Zeichen einer Anerkennung der weltlichen Macht der Päpste folgen weitere Gesten, die den Kirchenstaat als Faktum bestätigen. Im 9. Jhdt. leidet Latium unter den Konsequenzen der Invasion durch die Sarazenen; danach folgt eine Zeit der Kämpfe zwischen den reichen Adelsfamilien (Orsini, Colonna), Päpsten und Herrschern, die alle damit beschäftigt sind, ihre Vorrangstellung zu verfestigen. Der Kirche gelingt es, ihre Vormacht über die Mehrzahl der lokalen Herren zu bestätigen. Die Einflussnahme der Päpste nimmt zu, es entstehen Situationen der Bevorzugung unter den Verwandten und Freunden der wichtigen Päpste. Diese Politik, die von Papst Bonifazius VIII (1294-1303) bis zum Äußersten getrieben wurde, führt schließlich zum Eingreifen Philipps des Schönen. Der Papst wird in Anagni gefangen genommen; der päpstliche Hof verlegt seinen Sitz nach Frankreich. Erst 1377, mit der Rückkehr des Papstes nach Rom, stabilisiert sich die Stadt als wirtschaftliche und politische Haupstadt. Zu Beginn des 16. Jhdt hat sich der Vatikan inzwischen als absolutistischer, stark konzentrischer Staat etabliert. Rom, und damit auch Latium erleben den künstlerischen und kulturellen Reichtum der Renaissance. Auch in den folgenden Jahrhunderten zeigen die kirchlichen Machthaber ein besonderes Interesse für die künstlerische Bereicherung Latiums. Das barocke Rom des Bernini und Borromini spiegelt sich im barocken Latium: überall werden Kirchen, Paläste, Villen und Gärten erbaut. Mit der Vereinigung des italienischen Reiches beginnt eine Entwicklungsphase, die auch die bisher weniger entwickelten Teile der Region mit einschließt. Zwischen den beiden Weltkriegen werden die pontinischen Sümpfe trocken gelegt; Latium wird in seine heute noch bestehenden fünf Provinzen eingeteilt: Rom, Latina, Rieti, Viterbo und Frosinone.

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