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Die Route der Sassi von Matera

Um ganz das herrliche Szenario der Sassi von Matera und der umliegenden Murgia genießen zu können, geht man am besten zu Fuß; bequemer geht es mit dem Auto oder dem kleinen Bus, auch 'Pollicino' genannt, des städtischen Transportunternehmens (CASAM). Von der Villa Comu-nale geht es die Via Pentasuglia hinunter. Die schräge Straße führt zur Via D'Addo-zio; wir gehen in den Sasso Barisano, vor uns das Kloster von S. Agostino, das heute Sitz der Aufsichtsbehörde der architektonischen und Umweltgüter ist. Es wurde 1591 erbaut, 1747 restauriert und zum Teil neugebaut. Die Kirche erhebt sich auf den Ruinen (im Innern zu besichtigen) des antiken Felsklosters von S. Wilhelm. Von der Sakristei der Kirche öffnet sich der Blick nach links auf Murgia Tomine und den tiefen, vom Fluß Gravina gegrabenen Canyon, rechts die alte Civita, antikes Herz der Stadt auf dem die Kathedrale thronte und das seit prähistorischer Zeit Wohngebiet ist. Weiter die Via D'Addozio entlanggehend, erhebt sich rechts der Glockenturm der Felskirche S. Pietro Barisano. Die Kirche ist in Wirklichkeit eine über eine unterirdische Kirche gelegte Fassade, die möglicherweise im Jahr 1000 gegraben worden war. Das recht interessante Innere ist nicht zu besichtigen. Weiter auf der Via D'Addozzio gelangt man in die Via Fiorentini. Wir sind am Fuß der antiken Civita, die ein großes Akkoglomerat aus Wohnungen und kleinen Palazzi, Die Straßen, die die Stadt hinaufklettern und nur zu Fuß zu ersteigen sind, führen ins Zentrum. Uns links haltend und die Via Fiorentini weitergehend, erblicken wir oben rechts den Torre Metellana, den man über die Via Casale erreicht und der Teil der Stadt mauer war. Zu unserer Linken die kleine Kirche S. Antonio Abate. Etwas weiter verläuft die Via Madonna delle Virtü nach einer Kurve längs des Überhangs auf der Gravina. In einer Verbreiterung auf der linken Seite ein Tuffmonument des amerikanischen Bildhauers Philip Pavia mit dem Titel Ein Tag in Matera, das der Stadt 1991 übergegeben wurde. Rechts und nur ein kleines Stück weiter die wunderbare Felsklosteranlage Madonna della Virtü und S. Nicola dei Greci. Das Gründungsjahr dieses Klosters, das jedes Jahr von Juli bis Oktober die bekannten Internationalen Bildhaueraustellungen beherbergt, die mit dazu beigetragen, Orte von so seltener Schönheit aufzuwerten, reicht bis ins 10. bzw. 11. Jahrhundert zurück. Der Gravina folgend geht man weiter. Auf der gegenüberliegenden Murgia deuten drei Fenster im Fels auf die Crip-ta der Madonna degli Angioli. Schaut man weiter nach rechts in die gleiche Richtung, wo die Murgia abflacht, gibt es den Piazzale del Belvedere, den man mit dem Auto über die SS 7 Appia in Richtung Later-za und dann am Hinweis rechts abbiegend erreicht. Von hier aus genießt man einen herrlichen Rundblick über die Sassi. Geht man die Via Madonna della Virtü weiter, erreicht man die Piazza S. Pietro Caveo-so. Auf dem Platz erhebt sich auf der Spitze der Kluft die Kirche S. Pietro Caveo-so, die im Jahre 1706 neukonstruiert wurde und heute noch für Gottesdienste offen ist. Auf der rechten Seite der Kirche führt uns ein Bogen zu einer Rampe rechts mit der Rekonstruktion eines Gehöftes und bei Nr. 12 von Vico Solitario die Felskirche S. Pietro in Monterrone. Geht man weiter, erreicht man S. Lucia alle Malve, eine an Fresken reiche Felskirche und erste lauriotische Ansiedlung in Matera. Eine kleine Straße klettert einen enormen Felsblock, den Monte Errone, hoch, wo es die Felskirchen S. Maria de Iris und S. Giovanni in Monterrone gibt; letztere nur über die erste Kirche erreichbar. Vom Monte Errone oder 'Idris' geht man hinunter in die Via Buozzi, eine Straße die aus der Piazza S. Pietro Caveoso kommt. Wir gehen bis zu Vico S. Leonardo links die Via Buozzi hoch. Von hier erreicht man den Convincino di S. Antonio, eine Gruppe von vier zu besichtigenden Felskirchen bei Nr. 163. Wir befinden uns im albanischen Viertel, so genannt, weil sich hier im 16. Jahrhundert eine albanische Kolonie niederließ, von der sich später die Spuren verloren haben. Zurück in Via Buozzi, erreicht man nach einem kurzen Fußmarsch ein Gabelung: links kommt man zurVia Casal-nuovo, wo sich die Felskirchen S. Barbara, Capuccino Vecchio und Cappuccino Nuovo befinden. Rechts führt die Straße in die Via Ridola, wo wir dem kleinen Platz Pascoli zugewandt noch mal einen schönen Rundblick auf die Sassi genießen können. Wir sind im Zentrum von Matera.

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