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Die Museen

Nationales archäologisches Museum von Venosa.
Untergebracht im Schloß Aragone-se di Pirro del Balszo sammelt es Funde aus der Phase der Romanisierung der Vulturge-biete: Grabepigrafen, Wandverputz, architektonische Verzierungen und eine bedeutende numismatische Sammlung. Ausgestellt ist auch eine Grabausstattung aus der langobardischen Epoche. Die Funde stammen aus den Grabungsgebieten von Foren-tum, Lavello, Banzi und Venosa.

Museum lanora von Irsina.
Das im Pri-vatbezitz befindliche Museum ist im Innern des Palastes lanora untergebracht. Es sammelt Manufakturen aus der prähistorischen Epoche und Vasen der Nekropolen um Irsina sowie Münzen und historische Zimelien. Besondere Erwähnung verdient die Sammlung von Frauenkleidern.

Museum für Naturgeschichte des Valle del Mercure.
In Rotonda, im Sitz des Nationalparks des Pollino, im Gebäude Amato ist ein interessantes Naturgeschichtemuseum untergebracht. Das fast ganz erhaltene Skelett eines Elephas antiquus, der unvollständige Unterkiefer eines Hippopotamus amphibius, gesichtet im Valle del Mercure und aus der eiszeitlichen Ära des Mindel Riss, sind nur einige seltene Beispiele der Naturgeschichte, die das erst jüngst eingerichtete Museum den Besuchern vorstellt.

Nationalmuseum Ridola-Matera.
Der Arzt Ridola begann seit 1872 Ausgrabungen und Forschungen zu leiten; die Funde wurden im Konvent von S. Chiara (17. Jahrhundert) gesammelt, der noch heute der Hauptkern des jetzigen, in späterer Zeit erweiterten Museums ist. Das Ausstellungskriterium folgt der Chronologie und der Topographie mit klarem Bezug zu den einheimischen und dann hel-lenisierten Zentren. Im Raum für Prähistorie ist das Paläolithi-kum sowie das Neolithikum mit dem Ende des Jägerlebens vertreten. Der Mensch wird seßhafter und widmet sich der Viehzucht und dem Ackerbau: die wichtigste Neuerung stellt jedoch die Fabrikation von Ton dar. Natürlich entwickeln sich auch die Wohnungen (ovale oder runde Hütten) und mit Kultmotiven verbundene Höhlen (Pipi-strelli und Funeraria bei Matera). Das Verbandsieben läßt sich auch in den Gräbern wiederfindem: das Grab des Timmari ist eines der ersten in Italien. Im Raum Matera-no gibt es eine reiche Materialiensammlung aus den Nekropolen: einheimische, geometrische Tonarbeiten, Aussteuern sowie große Votivgaben, die von Ridola 1929 in Timmari entdeckt worden ist. Im Raum Valle del Bradano präsentiert sich eine Region, die vom interkulturellem und wirtschaftlichen Austausch begünstigt wurde. Die einheimische Präsenz (aus der ersten Eisenzeit) wird durch die Krateren, Urnen, Stirnziegeln, attischen Vasen und Schmuckstücke. Im Raum Valle Basento finden sich Zeugnisse der hohen Wachposten-Dörfer am Basento: Pisticci, Ferrandina, Pomari-co, Garaguso, Tricarico. Der Raum Ridola ist die Zusammenfassung von allem, da in ihm die Dokumentation der Arbeit von Domenico Ridola, Arzt, Senator und Archäologe, gesammelt ist.

Das Museum von Metaponto (Bernalda).
Es ist eines der wichtigsten was den Reichtum an Ausstellungsmaterial, Nutzwert und den didaktischer Ansatz betrifft. Von grundlegender Bedeutung ist der Raum l, da er die künstlerische lokale Produktion zeigt, die, auch wenn sieeine Imitation dergriechischen ist, im Gegensatz zur letzteren einen größeren Sinn für das Plastische und die Farbe zeigt. Raum II enthält alles das, was vom kar-ameikos stammt und beweist die Existenz einer echten lukanischen und protolukani-schen Töpferschule. Die Räume III und IV haben einen typisch italischen Geschmack: wunderschön die Fruchtbarkeitsstatuen und die Friese mit Hochzeitsszenen, die von der Wallfahrtskirche S. Biagio kommen. Raum V läßt dem Territorium Raum, insbesondere dem sog. Terrazzagebiet des Incoronata, einheimische Ansiedlung der ersten Eisenzeit (9. Jahrhundert v.Chr.) mit Beispielen der Höhlenkultur der Enotri.

Nationalmueseum Siritide (Policoro).
Dieses Museum, aus dem Jahre 1969, entsprang der Zähigkeit und dem Interesse des großen Archäologen Dino Adame-steanu (er zählt zu den größten Entdeckern der archäologischen Basilikata neben Rüdiger und Lattnazi), der hier alle Funde aus Siris, Heraclea und den Tälern der Flüsse Sinni und Agri vereinen wollte. Raum l bietet der Prähistorie Raum mit dem Neolitikum und dem Eisenzeitalter (6. Jahrtausend v.Chr. bis 1000 v.Chr.). Hier sind Viehzucht, Ackerbau, Töpferkunst und die Ankunft der Wanderhirten mit der Orientalen Kultur dokumentiert. In Raum //gibt es Reste des antiken Siris, das nach Strabone am Beginn des 8. Jahrhunderts v.Chr. an der Mündung des Sinni gegründet wurde. Interessant für die ökonomische Forschung scheint die Amphore mit 102 Bleibarren (möglicherweise Gewichte). In den Räumen III und IV gibt es Zeugnisse von Heraclea, im Jahre 433 v.Chr. durch Kolonien aus Taranto gegründet. Die Räume V und VI beherbergen die Nekropolen: der am meisten benutzte Ritus ist die Bestattung der Neugeborenen in großen Vasen. Das wichtigste, 1963 gefundene Grab ist das aus dem Jahre 400 v.Chr. (Südosten der Burg) mit einer Vielzahl von Vasen aus der proto-großgriechischen Produktion. In den Räumen VII und VIII gibt es Funde aus den Flußtälern des Agri und Sinni: beachtlich sind die Funde der Wallfahrtskirche di Ang-lona (Tursi), insbesondere die goldenen Orden; und der archäologische Park.

Archäologisches Museum der Provinz Potenza.
Gegründet im Jahre 1889 von den Archäologen Lacava und De Cicco hat es ein wechselvolles Schicksal - zuerst durch einen Brand (1912) dann durch eine Bombardierung im Jahre 1943 - erlebt. Erst im Jahre 1958 wurde es neugeordnet, blieb aber aus verschiedenen Gründen noch geschlossen. Seit 1978 ist es funktionstüchtig. Im Erdge-schoß sind Skulpturen, Terracottaarbeiten sowie griechische und lateinische Inschriften ausgestellt. Im ersten Stock ist die prähistorische und protogeschichtliche Sammlung vom Paläolithikum bis zur ersten Eisenzeit. Im zweiten Stock gibt es eine schöne Sammlung von Vasen aus Stein (daunischer und lokaler Herkunft), Bronze und Ton. Sehr reich ist auch die Münzsammlung.

Das national Museum Alta val d'Agri.
Am 16. Dezember 1995 wurde die Anlage für das Publikum freigegeben. Die Ausstellung verteilt sich auf zwei Ebenen. Die Säle auf der Eingangsebene beherbergen die "vorrö-mische" Abteilung: fossile Funde aus prähistorischer Zeit und mit der Punktierungstechnik bemalte apenninische Tonscherben bezeugen das Vorhandensein neolithischer Siedlungen im Agrital. Am Ende der ersten Abteilung gibt es ein Ausstellungsraum für die im Gebiet um S. Marco entstandenen Wallfahrtskirche (hier steht jetzt das Museum). Im Untergeschoß zeigt die "römische" Abteilung verschiedene Aspekte der Stadt Grumentum (Kulte, Produktion, Handel) und beleuchtet die wichtigsten Monumente sowie einem ganz besonderen Fund, der durch seine Seltenheit und Schönheit heraussticht: der Kopf Livias, Frau von Augustus, der man unter den Ruinen eines forensischen Gebäudes gefunden hat. Im nahegelegenen archäologische Park kann man einen originalen Stadtplan (erste Hälfte 3. Jh. v. Chr.) und die wichtigsten Gebäude betrachten: das Theater, das Amphitheater, die Thermen, kleine Tempel und Häuser mit Mosaiken.

Das Nationalmuseum Melfese.
Untergebracht in einigen Sälen der friderizianischen Burg wird in ihm prähistorisches Material gesammelt. In den drei Sälen gibt es viele Funde aus dem Gebiet darunter Tonarbeiten, Schmuckstücke, in der Ortschaft Camardaund Barone gefundene Waffen, wie auch eine kostbare fürstliche Ausstattung der daunischen Nekropole von Piscolo (Melfi). Im Gebiet von Rapolla gibt es auch die Siedlung von Toppo d'Aguzzo aus dem Bronze- und Eisenzeitalter. Ebenfalls findet man in der Umgebung die Reste eines römischen Aquädukts, der durch Rapolla und Ripacandida führend, bis Venosa reichte. Das am besten erhaltene Werk aus römischer Epoche (2. Jh.v.Chr.) ist jedoch der Sarkophag von Rapolla. Er wurde in der Cam-pagna von Rapolla im Jahre 1958 gefunden.

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