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Frühchristliche Monumente in Ravenna

Vor allem der Reichtum an bezaubernden Mosaiken macht Ravenna, Hafenstadt an der Adria-Küste, zu einem schätzenswerten Juwel im Emilia Romagna. Frühchristliche Monumente, die hier im 5. und 6. Jahrhundert n. Chr. entstanden, wurden mit diesen Mosaiken geschmückt und sind noch heute Zeugnis der großartigen künstlerischen Fähigkeiten der damaligen Zeit. Acht außerordentlich beeindruckende frühchristliche Monumente zählen seit 1996 zum UNESCO Weltkulturerbe.

Als der römische Kaiser Flavius Honorius im Jahr 402 n. Chr. die Hauptstadt des römischen Reiches aus Gründen der Sicherheit von Mailand nach Ravenna verlegte, entwickelte sich der adriatische Küstenort zu einer prunkvollen imperialen Stadt und diente während des 5. Jahrhunderts als Sitz des Kaisers. Nach dem Untergang Roms blieb Ravenna während des byzantinischen Imperiums bis ins 8. Jahrhundert als Hauptstadt erhalten.

Heute finden Besucher in Ravenna eine einmalige Sammlung frühchristlicher Mosaike und Monumente vor, die eine wunderbare Mischung orientalischer und westlicher Stile zeigen und besonders die Tradition der Griechen und Römer vereinen. Im Mausoleum von Galla Placidia, einst geschaffen als kaiserliches Familiengrab, kann man klassische Mosaike aus dem 5. Jahrhundert bewundern, während das steinerne Mausoleum des Theoderich besonders von einem tonnenschweren Monolithen gekennzeichnet ist.

Wunderschöne Mosaike weißt ebenfalls der Kuppelbau des Baptisterium der Kathedrale, auch bekannt als Baptisterium der Orthodoxen, auf. Das Baptisterium der Arianer gilt als besonders sehenswert, da seine Mosaike einen Eindruck des Kults der Arianer in Italien verschaffen. Zu den herausragenden Monumenten frühchristlicher Kultur zählt auch die Basilika San Vitale aus dem Jahr 526 mit ihren kunstvollen Marmordekorationen und goldschimmernden Mosaiken.

Die Basilika Sant’Apollinare Nuovo von 560 befindet sich im sogenannten Gothen-Viertel der Stadt und lädt ebenfalls nur Bewunderung seiner klassischen und byzantinischen Mosaike ein. Im erzbischöflichen Palais von Ravenna findet man die erzbischöfliche Kapelle vor, die während der Herrschaft von Theoderich dem Großen als orthodoxes Monument errichtet wurde und ein Mosaik mit kreuztragendem Jesus zeigt. Außerhalb der Stadt im Grünen gelegen wurde schließlich die Kirche Sant’Apollinare in Classe gebaut und mit zahlreichen Mosaiken des Patrons von Ravenna geschmückt.

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