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In der Natur

Mit Rucksack und Wanderschuhen einen Felsen hoch über dem Meer erklimmen und nach einem Zugvogelschwarm Aussicht halten: Das Schauspiel der Natur ist in Italien unvergleichlich, und man erliegt schnell der Faszination, angesichts der vielen Möglichkeiten: Birdwatching, Natur hautnah erleben, nach versteckten Seen und Flüssen suchen, auf steil zum Meer abfallenden Wegen wandern oder das Land mit dem Bike auf Nebenstraßen durch kleine Dörfer „erfahren“.
Wer weniger auf Abenteuer aus ist oder entspanntere Ferien bevorzugt, kann eine von Menschenhand gezähmte Natur genießen: Mehr als 200 Golfclubs an den schönsten Plätzen des Landes machen Italien zu einem wahren Paradies zum Pitchen und Putten.

Birdwatching
Birdwatching bietet die Möglichkeit, unterschiedlichste Vogelarten zu beobachten: Das ursprünglich angelsächsische Hobby bringt Vogelliebhaber mit den Wundern der Natur in Kontakt. Birdwatching ist natürlich ganzjährig möglich, doch zweifelsohne während der Vogelzugzeiten am interessantesten. Italien hat heute viele Gebiete, die sich der Vogelobservation verschrieben haben, darunter die des Vogelschutzverbandes LIPU, aber auch Nationalparks und Naturschutzreservate, die dem Umweltministerium unterstehen. Unter anderen gelten die Nationalparks Gran Paradiso, Stilfser Joch, das Podelta und die seit 1971 vom WWF betreute Lagune von Orbetello in der Toskana als einzigartige Plätze, um eine vielfältige Vogelwelt während des Überwinterns und der Nistzeit zu beobachten. Der Pergusa-See in Sizilien, der 1995 zum Sondernaturreservat erklärt wurde, ist zudem ein neuralgisches Gebiet für viele Zugvogelarten: von Tafel- und Moorenten im Winter bis hin zu Seiden- und Purpurreihern im Sommer.

Reiten
Dank des legendären italienischen Trabers Varenne, der u.a. zwei Mal den Grand Prix d'Amerique in Paris gewonnen hat, ist Reiten in Italien zu einem überaus populären Sport avanciert. Alle Regionen verfügen heute über zahlreiche Reithallen und -plätze. Die Pferderennbahnen Agnano (Neapel), San Siro (Mailand) und Capannelle (Rom) gehören längst zum nationalen und internationalen Rennzirkus. Auch für den Tourismus ist Reitsport im Norden wie im Süden ein wichtiges Thema, u.a. werden in Umbrien, Sizilien und entlang der friaulischen Schlösserstraße hervorragende Möglichkeiten für Wanderritte geboten. Jedes Jahr findet zudem das mittlerweile international bekannte „Equiraduno“ statt, ein Sternritt, der zum Entdecken der wunderschönen Landschaften der Regionen Italiens einlädt. Bemerkenswert ist zudem die weite Verbreitung des Reitsports für behinderte Menschen als eine der Disziplinen der Special Olympics European Youth Games, der Europameisterschaften für geistig behinderte Sportler in der Altersgruppe der 12 bis 21-Jährigen, die 2006 in Rom ausgetragen wurden.

Mountainbike
Trails, Uphills, Downhills, Parcours, spektakuläre Jumps: Willkommen im Mountainbikerparadies. Nicht zuletzt dank Fausto Coppi und seinem rosa Trikot hat Italien die Faszination des „Bergradelns“ entdeckt: Zahlreiche Bewerbe für alle Altersklassen locken Profis und Amateure an. Zwischen Gardasee und Lago Maggiore, vom Valle Zena und bis zum Valle dell’Idice wie auch im Parco del Ticino – für absoluten Fun am Bike ist gesorgt: Leichte Strecken führen über Schotterstraßen durch ländliche Gebiete und Wälder, laden zum Entdecken wahrer Naturschätze ein. Anspruchsvoller hingegen sind die Routen in den Alpen und im Apennin, wo auf steilen Anstiegen etliche Höhenmeter zu überwinden sind. In Sardinien führt ein wunderschöner Trail in den Marganai-Wald, vorbei an stillgelegten Bergwerken und archäologischen Ausgrabungen. Der Ätna-Park in Sizilien, wo der erste Montainbikeclub Mittel- und Süditaliens gegründet wurde, ist mit seinen Strecken durch Ginster und Zitrusfruchtplantagen, zwischen Wasserläufen und Lavagestein Jahr für Jahr beliebtes Ziel hunderter passionierter Mountainbiker.

Cicloturismo
Ob allein oder in der Gruppe, mit ihren vollgepackten Drahteseln haben Radtourfans Gelegenheit, auch weniger bekannte, faszinierende Winkel Italiens kennen zu lernen. Zahlreiche überregionale Radstrecken bieten die Möglichkeit, das Land von den Alpen im Norden bis an die Küsten im Süden zu erkunden. Wer genug Zeit zur Verfügung hat, dem sei eine recht anspruchsvolle und unglaublich facettenreiche Tour durch ganz Italien empfohlen: Die 3483 Kilometer lange Strecke ist in 33 Tagen zu bewältigen. Man startet in Mailand und passiert entlang der Via Emilia die wichtigsten Städte der Emilia-Romagna. Über die Alleen der Toskana geht es in die Region Latium und weiter nach Kampanien. Nach einem Abstecher zu den Sassi von Matera in der Basilikata gelangt man nach Apulien, wo man Trani und Alberobello mit seinen charakteristischen Trulli (Rundbauten) besichtigen kann. Der Rückweg führt durch die Regionen Molise und Umbrien wiederum in die Emilia Romagna und die Lombardei mit den unendlichen Weiten der Poebene. Durch Wälder und Wiesen, Feuchtgebiete und faszinierendes Bergland erreicht man das letzte Etappenziel, Madonna di Campiglio.

Golf
Auf der Suche nach dem italienischen Tiger Woods: Golf hat in Italien mittlerweile eine große Anhängerschaft, alle 20 Regionen des Landes verfügen über zahlreiche Zentren. Im Norden ist zweifelsohne das Piemont die Golferregion mit den besten Plätzen: Von höchstgelegenen Italiens in Sestriere zum längsten (36 Loch) am landschaftlich überwältigenden Lago Maggiore. Auch die Lombardei und Venetien verfügen über zahlreiche Greens; als Geheimtipp gilt der Golfplatz am Lido von Venedig, jener 12 Kilometer langen Insel, die die venezianische Lagune vom Meer trennt. Der Golfplatz Ugolino (18 Loch) in den Hügeln des Chianti in der Toskana, einer der glorreichsten der italienischen Geschichte, besticht durch sein abwechslungsreiches Gelände und ist für Anfänger und Könner gleichermaßen geeignet. In Apulien gibt es ein paar Kilometer außerhalb von Bari einen 6000 Meter langen 18-Loch-Platz, wo man unter Palmen und uralten Ölbäumen abschlägt. In Sizilien erstreckt sich auf den Hügeln der Provinz Palermo ein 18-Loch-Platz, der für seine hervorragende Bespielbarkeit und das herrliche Panorama weithin bekannt ist.

Trekkingziel
Italien ist im Winter wie auch im Sommer ein überaus beliebtes Trekkingziel. Verschneite Gipfel, angenehme Temperaturen, Wasserläufe, versteckte Plätze: Die Alpentäler bieten wohl alles, was das Herz des Naturliebhabers begehrt. Wanderungen in den Karnischen Alpen an der Grenze zu Österreich sind ebenso empfehlenswert wie eine Erkundung der Kaskaden von Acqua Fraggia, einer der schönsten Plätze der lombardischen Alpen. Auf der Punta Gnifetti im Monte-Rosa-Massiv befindet sich die höchste Berghütte Europas, die Capanna Regina Margherita (4554 Meter). In den majestätischen Gebirgslandschaften des Apennins gibt es abwechslungsreiche Trekkingmöglichkeiten durch das 3600 Hektar große Naturreservat Gola del Furlo inmitten der Region Marken. In Sardinien lädt ein herrlicher Rundweg zum Erkunden des Golfs von Orosei ein: Von Baunei nach Dorgali geht es vorbei an faszinierenden Grotten und unbeschreiblich schönen Buchten. In Kampanien und Ligurien faszinieren vor allem die unzähligen Wanderwege entlang der Küsten von Sorrent und Amalfi bzw. im Gebiet der Cinque Terre.

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