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Das Brot von Matera

Ganz im Süden Italiens befindet sich eine ganz besondere Stadt: Matera. Bekannt ist sie für die Sassi, in den Fels gehauene Steinhöhlen die bis in die 1950er Jahre noch bewohnt waren. Diese Höhlensiedlungen wurden 1993 aufgrund ihrer Einzigartigkeit sogar zum UNESCO Weltkulturerbe ausgerufen.

Doch neben diesen Höhlensiedlungen, einer bezaubernden Altstadt und weiteren architektonischen Sehenswürdigkeiten wie das Castello Tramontana di Matera, gibt es in Matera noch eine ganz besondere Köstlichkeit: das Brot von Matera.

Das einzigartige Brot von Matera

Schon im 16. Jahrhundert wurde dieses Brot erstmals hergestellt, damals wie heute mit zweimal gemahlenen Hartweizengrieß. Die Verwendung von Hartweizen liegt nahe, denn die Region ist klimatisch besonders geeignet für den Anbau von Hartweizen. Interessant ist jedoch nicht nur Hartweizen als Hauptzutat, sondern insbesondere die Form des Brotes, welche einem großen Hörnchen ähnelt. Noch dazu ist das Brot von Madera außerordentlich groß – es besteht aus bis zu fünf Kilogramm Teig! Ein weiteres Kuriosum liegt mittlerweile jedoch in der Vergangenheit. Bis 1950 war es üblich dass jedes Brot mit einem Stempel verziert war, der ursprünglich dazu dienen sollte die verschiedenen Brote nach dem Backen auseinander zu halten. Früher buk jede Familie ihr eigenes Brot, doch da kaum jemand einen eigenen Holzofen hatte, wurde dieser gemeinschaftlich genutzt. Doch da war natürlich die Gefahr der Verwechslung des Brotes groß! Und so ging man dazu über Holzstempel zu verwenden, dessen unterer Teil mit den Anfangsbuchstaben des Familienoberhauptes versehen war, und der obere Teil aus einer dekorativen Figur bestand. Diese alte Tradition lebt in den letzten Jahren wieder auf, und so kann man heute bei Massimo Casiello in der Altstadt solch einen Holzstempel erwerben. Viele der traditionellen Holzstempel kann man heute auch im Archäologischen Nationalmuseum Domenico Ridola in Matera bewundern.

Nach wie vor wird das Brot von Matera im Holzofen gebacken, welches dem Brot seinen unverwechselbaren Geschmack gibt.

Der Genuss des Brotes von Matera

Besonders gut schmeckt das Brot von Matera mit einer weiteren Spezialität der Region, dem Olivenöl extravergine. Eingetunkt in dieses hochwertige Öl, dazu noch ein vorzügliches Glas Wein aus den umliegenden Hügeln, und der kulinarische Genuss ist perfekt! Oft wird das Brot aber auch in Gerichten wie der cialledda calda verzehrt, einer köstlichen Paste aus Ei, Lorbeer, Knoblauch und Oliven. Das Pendant dazu ist die cialledda fredda, bei dem das befeuchtete Brot mit Tomaten und Knoblauch beschmiert wird. Doch auch pur ist das knusprige Brot von Madera ein wahrer Genuss!

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