Die Via Flaminia ist eine im Jahr 220 v. Chr. vom Consul Gaius Faminius in Auftrag gegebene Straße, welche Rom mit Rimini und folglich mit der Adriaküste verband. Sie war als Militärstrecke konzipiert worden und sollte sowohl zur Kontrolle von bereits erobertem Gebiet wie auch für weitere Ausdehnungen des Römischen Einflusses in Italiens Nordosten dienen. Unter Augustus wurde die Via Flaminia mit ihren zahlreichen Brücken und Tunnel erneuert und diente noch bis in das Mittelalter. Weite Strecken der heute noch bestehenden Staatsstraße mit dem Namen Strada Statale 3 Via Flaminia benutzen noch die antike Trasse. Die 283 Kilometer lange Straße führt vom Piazza Venezia in Rom bis hin zu der adriatischen Küstenstadt Fano in der Region Marken.
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