Den Tempio di Vesta, zu Deutsch Tempel der Vesta, ließ der Überlieferung nach der zweite König Roms, Numa Pompilius, nach dem Vorbild einer Hütter, der ältesten Wohnstätte des römischen Volkes, auf dem Forum Romanum in Rom erbauen. Der Tempio di Vesta war das zentrale Heiligtum Roms und wurde zu Ehren Vestas, der Göttin des Feuers sowie der Schutzgöttin der Familie und des Staates, errichtet. Im Tempel brannte ein ewiges Feuer, das Symbol der Ewigkeit Roms, welches von den Vestalinnen, den römischen Priesterinnen der Vesta, bewacht wurde. Im Laufe der Jahrhunderte wurde der Tempel sechsmal durch Brände zerstört, jedoch jedes Mal wieder aufgebaut. Seine heutige Form verdankt der Tempio di Vesta dem Wiederaufbau durch Julia Domna, der Gattin des römischen Kaisers Septimius Severus. Gegenwärtig sind drei Säulen mit der Innenwand und dem Gebälk sowie das stark beschädigte Podium erhalten.
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