Der Schweizer Nationalpark wurde im Jahr 1909 von Privatpersonen gegründet. Im Jahr 1914 wurde er durch die Eidgenossenschaft übernommen, daher zählt dieses Datum als offizielles Gründungsjahr. Der Schweizer Nationalpark war der erste in den Alpen und Mitteleuropa. Im Süden grenzt er auf einer Länge von 15 Kilometer an die Region Lombardei in Italien, aber liegt vollständig im Kanton Graubünden. Im Naturschutzgebiet bleibt alles in ihrem natürlichen Ursprung erhalten. Es gibt mehr als 5.000 Tierarten und mehr als 650 Pflanzenarten im Schweizer Nationalpark. Das Jagen und Schlagen von Bäumen ist strengstens verboten. Forscher nutzen diese Wildnis, um Erkenntnisse über die Jahre zu gewinnen, wie sich die Pflanzen, Tiere und der Boden mit der Zeit verändern. Dazu gibt es übergreifende Projekte mit Nationalparks aus Italien, die sich z. B. mit dem Thema „Verhalten von Steinböcken“ beschäftigen. Zudem können sich wissbegierige Besucher von den Fachleuten vor Ort über die Natur informieren.
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