Würde der Titel „Land der Schlösser“ vergeben werden, so hätte ihn Italien verdient. Die Liste der Bauwerke, seien es nun Schlösser, Lustschlösser, Jadgschlösser oder Schlossruinen, ist endlos lang und in jeder der zwanzig Regionen und in allen 109 Provinzen des Landes sind Herrschaftsgebäude früherer Zeiten vorzufinden, die den Namen „Castello“, zu Deutsch Schloss, tragen. Einige gut erhaltene Bauwerke fungieren als Wohnsitz, werden als Hotels gehalten oder dienen für Feierlichkeiten, wie etwa Hochzeitsfeiern oder Bälle. Zahlreiche heute nicht mehr bewohnte Schlösser wurden in den letzten Jahrzehnten restauriert und zu Museen umgebaut und den Touristen für Besichtigungen zugänglich gemacht. Das nördliche Südtirol bildet mit mehreren Hundert Schlössern, Burgen, Ansitzen und Ruinen die schlossreichste Region Italiens.
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