In der Antike wurde der Küstenort Santa Maria di Leuca als „finibus terrae“, zu deutsch „Ende der Welt“ bezeichnet. Das trifft vielleicht nicht mehr ganz auf unser heutiges Weltbild zu, doch nach wie vor handelt es sich bei Santa Maria di Leuca um den südöstlichsten Punkt Italiens in Apulien. Hier treffen das Adriatische und Ionische Meer zusammen, was den praktischen Vorteil hat dass man je nach Windrichtung einen passenden, windstillen Strand auswählen kann. Dass Badetourismus in Santa Maria di Leuca Tradition hat, zeigen die gemäuerten Badehäuschen im orientalisch angehauchten Jugendstil aus dem 19. Und 20. Jahrhundert. Und auch heute ist Santa Maria di Leuca ein beliebter Badeort – nicht zuletzt wegen seiner besonderen geographischen Lage am „Ende der Welt“.
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