In Pomposa in der Emilia Romagna unweit der Stadt Ferrara liegt die wunderbare Klosteranlage Abbazia di Pomposa. Ab Mitte des 9. Jahrhunderts siedelten hier die ersten Mönche an, die das Kloster schnell zu einem der bedeutendsten religiösen und kulturellen Zentren Italiens machten. Die Blütezeit erreichte das Kloster ab 1000 nach Christus, insbesondere als ihr der Abt Guido vorstand, der Erfinder der allgemeinen Notenschrift. Doch durch eine Naturkatastrophe endete bald die Blütezeit Pomposas. Bei einer schlimmen Überschwemmung 1152 durchbrach der Po oberhalb von Ferrara die Dämme, und verlagerte dadurch sein Flussbett. Infolgedessen versumpfte das Gebiet rund um die Abtei von Pomposa, sodass bald Malaria einen Großteil der Mönche dezimierte. 1671 verließ schließlich der letzte Mönch die Abbazia di Pomposa, doch noch heute ist die Pracht des Klosters zu bewundern. Der romanische Bau ist ein wahres Meisterwerk der romanischen Baukunst, und ist mit seinen Mosaiken, Fresken und der wunderschönen Apsis unbedingt einen Besuch wert.
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