Turin liegt im Nordwesten von Italien und ist die Hauptstadt der Region Piemont. Hier wurden im Jahr 2006 vom 10. bis zum 26 Februar die XX. Olympischen Winterspiele ausgetragen. Schon im Jahr 1956 durfte Turin zum ersten Mal zu den Olympischen Winterspielen einladen, jedoch waren die teilnehmenden Länder nicht in der Anzahl vertreten wie im Jahr 2006. Mit 80 teilnehmenden Nationen gab im Jahr einen neuen Rekord. Die Wettkämpfe wurden in vier Hallen in Turin und anderen Orten der Provinz ausgetragen. Aufgrund der weiten Strecken zwischen den Wettkampfstätten wurden auch drei olympische Dörfer eingerichtete. Im größten Dorf waren 2.500 Athleten mit ihren Betreuern unter gebracht. Es wurden unter anderem Wettkämpfe im Skispringen, Eislaufen, Biathlon und Langlaufen ausgetragen, die beim Publikum auf großes Interesse gestoßen sind. Die Olympischen Spiel in Turin waren trotz einiger Turbolenzen eine erfolgreiche Veranstaltung für die Italiener, die in der Gesamtwertung auf Platz 9 am Ende rangierten.
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