Die in Venedig erbaute Kirche San Sebastiano geht auf die Gründung eines Klosters durch Eremtianermönche im 14. Jahrhundert zurück. Die im 15. Jahrhundert vergrößerte Kirche wurde im 16. Jahrhundert durch einen Neubau von Antonio Abbondi, genannt Scarpagnino, ersetzt und erhielt ihr heutiges Aussehen. Die Kirche besticht durch einen schlichten Ziegelbau in den Formen der Renaissance und stellt einen eher unkonventionellen Saalbau dar. Die Kirche San Sebastiano erlangte ihre Berühmtheit vor allem durch ihre Ausstattung mit Bildern Paolo Veroneses, die einen beträchtlichen Teil seines Lebenswerkes darstellen und zu den bedeutendsten Renaissancemalereien in Venedig zählen.
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