Josef Freinademetz war ein christlicher Missionar in China mit Südtiroler Wurzeln. 1852 in dem kleinen Weiler Abtei-Oies in den Dolomiten geboren, zog es den jungen Freinademetz nach seinen Studienjahren im Priesterseminar der Diözese Brixen zu der „Gesellschaft des Göttlichen Wortes“, dem ersten deutschen Missionshaus. 27jährig brach er 1879 mit dem Schiff in Richtung China auf, wo er für die Provinz Süd-Shantung vorgesehen wurde. Schnell war Freinademetz trotz anfänglicher Hindernisse von der chinesischen Kultur und den Chinesen begeistert, und missionierte hingebungsvoll und erfolgreich. Während Freinademetz kurzzeitig die Leitung der Diözese in Yanzhou übertragen wurde brach eine Typhusepidemie aus, an deren Folgen er 1908 56jährig verstarb. Für seine große Verdienste um die Christenheit wurde Freinademetz 1975 selig gesprochen, und 2003 vom Papst heilig gesprochen.
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