1916 wurden die Grotten von Onferno vollständig wissenschaftlich erkundigt vom Speleologen Quarina. Dieser Karstkomplex ist von beachtlichem Wert unweit von Rimini entfernt, in Gemmano, einer italienischen Gemeinde mit rund 1100 Einwohnern. Ein kleiner unterirdischer Fluss hat diese Felsen ausgehöhlt und Raum geschaffen für Stollen und Schluchten, die sich insgesamt rund 750 m weit im Untergrund entfalten. In den Grotten von Onferno sind circa 400 m öffentlich zugänglich, wobei man die Möglichkeit hat, große Räume mit seltenen Formationen, vom unterirdischen Wasserlauf gezeichnete Korridore und eine der größten und verschiedenartigsten Fledermauskolonien Italiens zu besichtigen.
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