Direkt an der Grenze zu Slowenien im Friaul liegt Görz, auf italienisch Gorizia. Die Grenzstadt ist seit jeher von den drei Kulturen Österreichs, Italiens und Sloweniens geprägt, und so war es früher wie heute selbstverständlich die Einwohner der Stadt in den drei verschiedenen Sprachen parlieren zu hören. Doch die Geschichte im 20. Jahrhundert war für das multikulturelle Görz sehr turbulent. Nachdem es nach dem Ersten Weltkrieg von Österreich an Italien überging, wurde die Stadt nach dem Zweiten Weltkrieg in einen italienischen und einen jugoslawischen Teil getrennt. Der ehemalige jugoslawische Teil ist nun die slowenische Stadt Nova Gorica. Doch die größten Sehenswürdigkeiten Görz liegen im italienischen Teil. Etwa die imposante Kirche des Heiligen Ignatius, oder die Görzer Burg, die hoch über der Stadt thront. Wirklich kennenlernen können sie die Stadt bei einem kleinen Spaziergang durch die malerischen Gassen, in dem sie immer wieder Hinweise auf die verschiedenen Kulturen der Stadt finden werden.
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