In der italienischen Provinz Teramo in den Abruzzen, in der kleinen Stadt Atri steht der Dom von Atri, die Kathedrale Santa Maria Assunta. Die im 2. Jahrhundert als Thermalanlage genutzte Kathedrale wurde im Mittelalter als Kirche genutzt. Mitte des 12. Jahrhunderts erfolgte ein romanischer Nachfolgebau und der gesamte Bau wurde Anfang des 14. Jahrhunderts beendet. Im Inneren der Basilika befindet sich ein Freskenzyklus des abruzzischen Künstlers Andrea de Litio aus den Jahren 1480-1481, vor allem zwei gut erhaltene Szenen aus dem Marienleben. Ferner existieren noch gotische Freskenreste aus dem 13. Jahrhundert sowie drei Portale auf der Südseite der Kirche, welche zwischen 1288 und 1305 von Raimondo di Poggio sowie Rainaldo d’Atri angefertigt wurden. Die heute im romanisch-gotischen Baustil erstrahlende Kathedrale bildet das künstlerische Schmuckstück Atris.
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