Die Äolischen Inseln, besser bekannt auch als die Liparischen Inseln, bilden eine Inselgruppe nördlich von Sizilien. Mit sieben bewohnten Inseln misst der Archipel eine Gesamtfläche von circa 115 Quadratkilometern. Die im Tyrrhenischen Meer gelegen Inselgruppe hat keinen Flughafen, kann aber von einigen Städten, wie zum Beispiel Palermo, Messina und Neapel, mit der Fähre erreicht werden. Die größte und wirtschaftlich bedeutendste der sieben Inseln ist Lipari. Die kleinste aber mitunter exklusivste Insel ist Panarea. Mit am bekanntesten ist die Insel Stromboli, da sich auf ihr der einzige ständig aktive Vulkan Europas befindet. Die zweitgrößte Insel des Archipels ist Salina, die durch ihr hohes Wasservorkommen, eine satte Vegetation aufzuweisen hat. Die Insel Vulcano ist besonders auf Grund ihrer heilenden Schwefelspalten und Schlammbäder bekannt, die sich seit Jahrhunderten als Allheilmittel bewährt haben. Die kleineren Inseln Alicudi und Filicudi sind touristisch noch wenig erschlossen, sind aber dennoch, besonders für Wanderer, einen Besuch wert. Die Äolischen Inseln wurden im Jahr 2000 in das Weltkulturerbe der UNESCO aufgenommen. Dies ist besonders auf die Forschungsergebnisse der Vulkanologie zurückzuführen, die für die Liparischen Inseln bis ins 18. Jahrhundert nachverfolgbar sind.
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