Genießen Sie den Schnee in Italien: Sport, Wellness, Freizeit und alle Neuigkeiten der Saison im Land der Sonne und des Meeres.
Über 7.000 Kilometer Piste, wunderbare Panoramen und eine herzliche Gastfreundlichkeit. Italien verwandelt sich in ein Schneeparadies und wird nicht nur Heimat von Heiligen, Dichtern und Seefahrern sondern auch von Skiläufern.
Als Zeno Colò, der aus Abetone (Toskana) stammende, große Ski-Champion im Jahre 1950 bei den Skiweltmeisterschaften in Aspen in den Vereinigten Staaten den Riesenslalom und den Abfahrtslauf gewann, fragte man ihn, wo man denn in Italien, im Land der Sonne und des Meeres, Ski fahren könne. Er antwortete zum Erstaunen aller Anwesenden "in der Nähe von Florenz". Dabei ist der italienische Stiefel fast vollständig von Gebirgen bedeckt, und man fährt nicht nur in den Alpen Ski, sondern auch in allen Regionen Mittel- und Süditaliens. Der einzige Landstrich, in dem es keine Abfahrtsstrecken oder Loipen gibt, ist Apulien.
Der französische Architekt Laurent Chappis, der die ersten Resorts für Ski-Total erbaute (und damit jene Skisportzentren, die aus dem Nichts entstanden sind), bemerkte einmal, dass Italien das einzige Land sei, wo man im Umkreis weniger Kilometer schneebedeckte Berge, Seen und Kunststädte finden könne. Man sollte auch das Meer nicht vergessen, das nicht selten unweit der Pisten ans Ufer schlägt. Laut der Statistiken gibt es in Italien fast 7000 Kilometer Skipiste. Es sind jedoch nicht allein die Zahlen, die Italien als Land des Skis auszeichnen, sondern vielmehr die Berge, wie die Dolomiten, die "Monti Pallidi", für die es in keinem Winkel dieser Erde einen ebenbürtigen Vergleich gibt, und natürlich auch die großen Viertausender, wie den Montblanc und das Matterhorn im Aostatal, oder den fast 3000 Meter hohen Gran Sasso mit seinem schwindelerregenden Blick aufs Meer in den Abruzzen. Noch weiter im Süden auf Sizilien kann man auf dem höchsten Vulkan Europas, dem Ätna, Ski fahren, und auch hier führt einen der Blick über das Meer. Von den Alpen bis zu den Apeninnen ist ganz Italien eine einzige Skipiste. Mit modernen Anlagen und einer Schneegarantie, für die eine friedfertige Armee von Schneekanonen gerade steht, die innerhalb weniger Stunden der Kälte fast die Gesamtheit der Pisten beschneien kann. Vielleicht sollte man an den italienischen Stiefel nicht mehr nur als die Heimat der Heiligen, Dichter und Seeleute denken, sondern auch als an ein Land der Skifahrer. Zeno Colò, Alberto Tomba, Gustav Thoeni, Deborah Compagnoni für den Abfahrtsski, Manuela und Giorgio Di Centa, Gabriella Paruzzi für den Langlauf, die "Neuen" Peter Fill und Massimiliano Blardone und die zweimalige Ausrichtung der Olympischen Winterspiele (Cortina, 1956 und Turin, 2006) sind die besten Kundschafter des italienischen Skisports, der nicht nur durch seine Berge Bestand hat, sondern vor allem durch die Menschen, die diese Berge lieben. Wie zum Beispiel Erwin Stricker, der ehemalige Top-Skirennläufer Italiens und Gründer der Rent-a-Sport-Organisation, engagiert sich mit Partnern aus Südtirol beim Aufbau von Skigebieten u.a. in China. Ist es da wirklich noch eine Frage, ob in Italien Ski gefahren wird?
Aostatal - Skigebiete und Urlaubszentren haben im Aostatal eine lange Tradition, wie z.B. Courmayeur und Breuil-Cervinia, um nur die bekanntesten zu nennen.