Oberitalien.
Von den Alpen bis zu den Sandstränden von Riviera
und Adria
ein unerhört vielfältiges Gebiet mit den verschiedensten
Landschaftsformen. In den Bergen um Cortina d'Ampezzo
in Venetien
(Veneto), Kronplatz
und den Dolomiten
liegt im Juni noch Schnee, während an der Adria
um Lido
di Jesolo, Rimini,
Caorle, Riccione,
Grado
bereits die Badesaison begonnen hat. Die Städte Oberitaliens
bieten kuturelle Highlights aus dem Spätmittelalter
und Renaissance. Die Auswahl an Zielen ist enorm: Verona,
Bologna, Ferrara, Ravenna, Vicenza, Parma, Mantua, Bergamo
und natürlich Venedig.
Wer zum Baden kommt, kann bereits in den Alpen damit beginnen:
Gardasee,
Maggiore
See, Comer
See, Iseo
See, Kalterer See. In wenigen Stunden gelangt
man von dort ans Meer, alternativ an die Adria
oder an die Riviera.
Grado
und Caorle,
östlich von Venedig,
gehören zu den angenehmsten Zielen. Lido
di Jesolo, Rimini
und Riccione
weiter südlich gelegen, sind die Rummelplätze.
An der Riviera geht alles etwas enger und heimeliger zu.
Die Ausläufe des Apennin Gebirges reichen bis ans
Meer. Ein Highlight dieser Region ist der Küstenstrich
Cinque
Terre zwischen Genua und La Spezia gelegen, ein
Paradies für Wanderer. Bleiben noch die Berge. Das
TrentinoSüdtirol
empfiehlt sich als Genussland, Familienland und Aktivland.
Südtirol
erstreckt sich vom Vinschgau
im Westen bis hin zu den Dolomiten
im Osten. Besonders schöne Orte sind Meran,
Naturns, Latsch. Das Aostatal
im äussersten Westen gilt als Wanderparadies im Sommer
und Skiparadies im Winter.
Mittelitalien.
Bis auf die Küstenzonen ein weitgehend hügeliges
bis bergiges Gebiet. Der steile Apennin bestimmt das Bild
und steigt im Massiv des Gran Sasso d'Italia (Abruzzen)
bis über 2900 m Höhe an.
Florenz ist heute eine der führenden Kunststädte
Italiens.
So viele Kunstwerke, wie hier auf engem Raum versammelt
sind, findet man (bis auf Rom und Venedig) in keiner anderen
Region des Landes. Aber auch viele andere Städte
der Toskana
besitzen weltberühmte Kunstwerke und Bauten: der
Dom von Siena, die Fresken von Piero della Francesca in
Arezzo, die Geschlechtertürme von San Gimignano,
um nur einige zu nennen.
Das kleine Umbrien
ist grüner und bergiger als die Toskana
es ist. Abseits der Zentren Perugia und Assisi wird der
Urlaubsstrom spärlicher, doch immer mehr Besucher
machen sich auf, diese unberührte Region zu entdecken.
In den Marken
und Abruzzen
gibt es einige hübsche Urlaubsorte an der Adriaküste,
allen voran der grüne Monte Conero südlich von
Ancona. Im Hinterland ist Urbino einen Abstecher wert.
Naturfreunde finden in den den Abruzzen den zweitgrössten
Nationalpark Italiens.
Das weiträumige Latium,
die Regionum die Hauptstadt Italiens Rom, besitzt die
wichtigsten etruskischen Ausgrabungen Italiens
und einige hübsche Badeseen wie den Lago di Bolsena,
Lago di Bracciano. Elba
ist eine der reizvollsten Inseln im Mittelmeer.
Süditalien.
Der tiefe Süden Italiens,
gekennzeichnet durch kargen und rauen Bergland, verbannte
und erodierte Hänge. Doch es gibt ausnahmen: die
wunderschöne Halbinsel des Gargano mit blendend weißen
Kalkklippen, duftenden Pinienwäldern und kristallklarem
Wasser, die subtropisch üppige Halbinsel von Amalfi
südlich von Neapel, die malerische Küsten von
Cielento und Maratea...
Süd-Italien
ist uraltes Kulturland. Vor allem in Apulien entwickelte
sich durch die Vermischung der Stile eine interessante
und eigenständige Architektur, die von nordischen,
byzantinischen und islamischen Elementen geprägt
war.
Die Basilikata
ist weitgehend erosionsgeplagtes Hügelland, dünn
besiedelt und wirtschaftlich arm. Kampanien ist dank seines vulkanischen Bodens die fruchbarste
Region im Süden Italiens.
Ausflugsziel sind der Vesuv und die verschüttete
Stadt Pompej. Faszinierend auch die Millionenstadt Neapel.
Im schroffen Gegensatz steht dazu die Amalfiküste,
mit den malerischen Küstenstädtchen, eingeschmiegt
in üppige Vegetation und steile Felshänge.