Auch die Behandlung mit Aerosol basiert auf der Dispersion
der Wasserpartikel, die beim Aerosol bis auf weniger als
3 µ reduziert werden.
Die Anwendung von Aerosol ist ähnlich wie andere Inhalationsanwendungen,
unterscheidet sich aber vor allem darin, dass die Temperatur
des Aerosols der Temperatur des Wassers an der Quelle entspricht,
und dass dabei, unabhängig von den Zerstäubungstechniken,
die chemische Zusammensetzung des Quellwassers bewahrt bleibt.
Besondere Formen der Aerosoltherapie wurden auf die jeweils
zu behandelnden Erkrankungen abgestimmt: zur Behandlung
von Rhinitis, Sinusitis und Bronchialasthma werden die Wasserpartikel
auf eine Größe von nicht weniger als 12 µ
Durchmesser zerstäubt und auf eine Temperatur von ungefähr
36 Grad Celsius erwärmt.
Um einen hohen Grad von Homogenität der Partikel zu
garantieren, wurden Ultraschallverneblungsgeräte entwickelt,
weit fortschrittlichere Instrumente als es die herkömmlichen
sind. Diese Methode e rlaubt eine hervorragende Aufnahme
des Präparates durch die Schleimhäute und das
Eindringen ins Trommelfell.
Die Ultraschall-Verneblungsgeräte unterscheiden sich
von den herkömmlichen dadurch, dass das zu inhalierende
Aerosol durch Hochfrequenzschwingung hergestellt und mit
Kompressoren beschleunigt wird.