Valli
Giudicarie und Comano ThermenStenico.
Ein Ort von historischer Bedeutung, in einer Talsenke,
die nördlich vom Dos della Forra gebildet wird
und sich bei der Sacra-Schlucht Richtung Süden
öffnet.
Reich an Häusern im typischen Baustil der Giudicarie
und Adelspalazzi.
Zahlreiche archäologische Funde lassen auf
eine Ansiedlung in der Vorgeschichte schließen.
Die Funde (Bronzegegenstände und Münzen
aus der Römerzeit) wurden in der Ortschaft
Calferi zutage gebracht.
Die Bedeutung von Stenico im Mittelalter wird durch
die Tatsache bezeugt, dass seine Burg Residenz des
Fürstbischofs Bernardo Clesio war und für
lange Zeit dem fürstbischöflichen Hauptmann
der Giudicarie und seinem Hof Quartier gewährte.
Die adelige Vergangenheit der Ortschaft hat im Baustil
der Palazzi und den bürgerlichen Gebäuden
Spuren hinterlassen, die heute bei einem Spaziergang
durch den Ort noch deutlich erkennbar sind. Eine
Besonderheit von Stenico sind die zahlreichen Brunnen
auf den verschiedenen Plätzen des Orts.
Zur Gemeinde gehören:
Seo: Mit seinen 832 m das höchstgelegene Dorf
des Tals.
Sclemo: Zeugt von kostbaren architektonischen Spuren.
Hier befindet sich eine Gedenktafel der Schlacht
von Sclemo während des italienischen Risorgimento
(1848).
Premione: Aufgrund der Funde, Zeugnis der christlichen
vorromanischen Kunst, kann man davon ausgehen, dass
dieses Dorf sehr alt ist. Es ist auf zwei, durch
das bewaldete Valle di Seo, getrennte Ortsteile
verteilt. Auf der rechten Seite, versteckt in einer
Felsnische, befindet sich ein Fresko der Madonna
aus dem Jahr 1864. Ein weiteres wunderschönes
Fresko aus derselben Epoche schmückt ein Haus
in der Ortsmitte.
Villa Banale: Kleine Ortschaft an den südlichen
Ausläufern der Banale Hochebene, an der Schlucht,
die zur Sacra hinunterführt.
Ortsteile: Premione, Seo, Sclemo, Villa Banale.