Valli
Giudicarie und Comano ThermenFiavè.
Der Ort befindet sich auf dem Moränenplateau
von Lomaso und entstand im Zuge der Zusammenlegung
von drei mittelalterlichen Ortsgruppen, nämlich
Sabadini, Piazza und Sotratori. Am Ortsrand erheben
sich die Kirchen S. Rocco, S.S. Fabiano und Sebastiano,
sowie S. Zeno. Ein Fremdenverkehrs- und Landwirtschaftszentrum,
bekannt für seine Milch- und Käseprodukte.
Etwa 1 km von der Ortschaft entfernt, beim Torfmoor
von Fiavè, erstreckt sich ein Biotop von
außerordentlichem bioökologischen und
naturkundlichen Wert. Darüber hinaus ist dieses
Torfmoor auch wegen der Ausgrabungsstätte international
bekannt. Im gesamten Gebiet konnten Funde, zurückgehend
bis 2300 v. Ch., zutage gebracht werden, die Einblick
in das Leben in Pfahlbautensiedlungen gewähren.
(Kostenlose Führungen während des Sommers
- Informationen beim Fremdenverkehrsamt/APT Tel.
+39/0465/702626).
Unter den Ortsteilen sind besonders nennenswert:
Stumiaga: ein kleines Dorf typisch für die
Giudicarie.
Ballino: ein wichtiger Verbindungsweg zwischen den
Giudicarie und dem Gardaseegebiet. Auf dem oberhalb
liegenden Felsen öffnet sich die enorme Höhle
"la Camerona", die zugänglich ist.
Im Grün der Wälder verborgen, liegt die
mittelalterliche Burg Castel Campo. Sie hat zahlreiche
Umbauten erfahren und zeigt sich folglich mit Bauelementen
aus unterschiedlichen Epochen. Der mittelalterliche
Hof mit der Loggia aus dem 15. Jahrhundert ist zwischen
drei Türmen eingeschlossen (zwei zylinderförmige
Türme und ein Erkertürmchen). Innerhalb
der Mauern befindet sich die Kapelle aus dem 15.
Jh., Anfang des vergangenen Jahrhunderts wurde sie
restauriert und mit Fresken verziert.
Am Ende der Ortschaft in Torbiera gibt es einen
kleinen See zum Sportangeln. Nur 7 km entfernt liegt
der Tenno See und 18 km der Gardasee.