Burgen und Schlösser
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Südtirol – das Land der 800 Schlösser, Burgen und Ansitze wartet darauf entdeckt zu werden. Manche ragen über der Talsohle, andere sind in Weingüter eingebettet oder schauen von den Hügeln hinab ins Tal. Die mächtigen Türme, Mauern und Wehrgänge, Rittersäle und Burgkapellen laden ein zur Reise ins Mittelalter.
Äpfel, grüne Täler, schneeweiße
Berge, stille Seen. Die Ferienregion Südtirol
ruft unwiderstehlich Bilder der Unverfälschtheit,
Natürlichkeit, Ruhe hervor. Dieses "entspannende",
jedoch keineswegs langweilige Bild hat zum touristischen
Glück dieser autonomen Region beigetragen. Wer
am Gardasee, im Stilfserjoch Nationalpark, zu Füßen
der eindrucksvollen Dolomiten oder in einem der vielen
grünen Täler Urlaub macht, in Gröden
oder am Kronplatz Ski fährt, findet genau das,
was er sucht: eine herrliche Natur, eine hervorragende
Gastfreundschaft, eine ausgezeichnete Küche.
Man wird kaum enttäuscht sein. Das gilt auch
für die Liebhaber der Kunstreisen: Es fehlt nicht
an historischen Stätten und sehenswerten Denkmälern.
In Bozen, wo sich die italienische und die deutsche
Kultur überschneiden, schlagen wir vor, den Rundgang
mit einem kleineren, aber umso bedeutungsvolleren
Kunstwerk zu beginnen und den gotischen Dom durch
die reich geschnitzte Weintür (Porta del Vino)
zu betreten, um sich bei der Betrachtung der zwischen
Weinreben rege arbeitenden Bauern ein Bild von der
Region zu machen, in der Weinbau eine ausschlaggebende
Rollespielt. Von besonderem Interesse ist die Dominikanerkirche,
die mit einem Freskenzyklus ("Triumph des Todes")
aus dem 14. Jahrhundert in der Art von Giotto ausgeschmückt
ist. Von besonderer Schönheit ist auch der berühmte
Urlaubsort Meran mit seinen alten Arkaden und der
eindrucksvollen Altstadt.
Südtirol ist Passland und damit Durchgangsland
im Kernstück der Alpen, südlich des Alpenhauptkammes
gelegen und bildet somit die Brücke zwischen
Mitteleuropa und dem Mittelmeerraum. Seine Lage im
Schnittpunkt der Handelswege, etwa gleich weit von
Venedig und München im südöstlichen
wie von Wien und Genua im nordöstlichen Sinne
entfernt, ließ Bozen frühzeitig zu einem
wichtigen Warenumschlagplatz werden.
Und Südtirol liegt im klimatischen Schnittpunkt
des rauhen Nordens und des warmen Südens. Deshalb
ist es von Alters her Treffpunkt von Händlern,
Fuhrleuten, Pilgern und Reiselustigen, was die Errichtung
einer minimalen Beherbergungswirtschaft bedingte.
Jahrhundertealt ist auch die "Sommerfrische",
die bestimmte touristische Einrichtungen (besonders
im Mittelgebirge zwischen Meran und Salurn) zur Folge
hatte. Außerdem sorgten Dutzende von Bädern
im ganzen Land - Warmbäder, Kräuterbäder
und Heubäder - für bescheidene touristische
Bewegung.
Erst im 19. Jahrhundert begann der Tourismus in Südtirol zu einem richtigen Erwerbszweig zu werden und nahm
nach der Eröffnung der Brennerbahn 1867 und somit
durch die Einbindung des Landes ins europäische
Eisenbahnnetz machtvollen Aufschwung.
In Meran, Gries bei Bozen, Brixen und Toblach blühte
bereits gegen Ende des vorigen Jahrhunderts ein hochqualifizierter
Erholungstourismus, zu dem durch die Erschließung
der Alpen der Bergsteigertourismus hinzukam. Die Blütezeit
endete mit dem Ausbruch des Ersten Weltkrieges 1914.
Zwei Weltkriege und eine Grenzverschiebung brachten,
wie vieles andere, auch die Tourismuswirtschaft in
Südtirol in Schwierigkeiten. In den vergangenen
Jahrzehnten ist der Tourismus wieder zu einer tragenden
Säule der Südtiroler Wirtschaft geworden.
Südtirols Ferienregionen an der Südseite
der Alpen – 300 Sonnentage im Jahr zum Genießen,
Erleben, Entdecken und Aktiv sein:
Anfahrt
mit dem Auto.
Anfahrt aus dem NORDEN
München – Rosenheim – Kufstein (A 12 Inntalautobahn,
mautpflichtig) – Innsbruck (A 13 Brennerautobahn,
mautpflichtig) – Brenner (A 22 Brennerautobahn, mautpflichtig)
– Autobahnausfahrt Brixen/Vahrn (Weiterfahrt ins Pustertal,
Staatsstraße 49) – Bozen (Bozen Nord, Bozen Süd, Neumarkt)
von Bozen nach Meran MEBO-Schnellstraße
Einfahrt bei Brennerautobahnausfahrt Bozen Süd
München – Garmisch – Innsbruck –
Brenner
(Staatsstraße 12)
Anfahrt aus dem WESTEN
Ulm – Kempten – Füssen – Fernpass
– Imst – Landeck – Reschenpass (Staatsstraße
40 + 38);
Bregenz – Feldkirch – Arlberg – Landeck
– Reschenpass (Staatsstraße 40 + 38);
St. Moritz – Ofenpass – Münster –
Taufers in Münster;
Zürich - Landquart - Klosters - Vereinatunnel - Zernez
- Ofenpass
Anfahrt aus dem OSTEN
Lienz – Innichen – Pustertal (Staatsstraße
49)
Anfahrt
mit der Bahn. über München - Innsbruck - Brenner -
Bozen
über Linz - Salzburg - Innsbruck - Brenner - Bozen
über Zürich - Innsbruck - Brenner - Bozen
über Wien - Lienz - Bruneck - Brixen
Für Sport- und Freizeitgestaltung stehen im ganzen
Land verschiedenste Anlagen zur Verfügung: über
50 öffentliche Freischwimmbäder, in über
20 Orten öffentliche Hallenbäder, 954 Hotelfreibäder,
581 Hotelhallenbäder, 1272 Hotelsaunas, Solarien und
Fitnessräume, 585 Whirlpools und 202 Hoteltennisplätze.
In ganz Südtirol gibt es in etwa 423 Tennisfreiplätze,
41 Tennishallen oder gedeckte Tennisplätze, 37 Minigolfanlagen,
7 Golfplätze, zudem 12 Squash-Hallen und insgesamt
44 Reitanlagen.
Wandern
und Klettern.
In Südtirol ist Bewegung angesagt: 17.000 Kilometer
markierte Wanderwege warten darauf entdeckt zu werden. Darunter
auch die für Südtirol typischen Waalwege, die
entlang alter Bewässerungskanäle quer durch Obstwiesen
und Weinberge führen. Am Berg locken Höhen- und
Almwege, Klettersteige und Bergtouren zum Austoben in der
Natur.
Nordic
Walking.
Bleiben Sie in Form – mit Nordic Walking. In Finnland
entwickelt, kombiniert die neue Sportart Bewegung und Naturgenuss
in einem. Die ideale Mischung für aktive Ferien! Und
wer den Einsatz mit den Stöcken noch nicht beherrscht,
dem steht in den Nordic Walking Parks und bei den geführten
Touren ein Profi zur Seite.
Radfahren
und Mountainbiken.
Auf den Spuren des Giro d’Italia über die Dolomitenpässe,
am Fuße der Gletscher von Alm zu Alm biken, mit der
Familie durch blühende Obstgärten radeln. Oder
gar eine mehrtätige Alpenüberquerung im Sattel
wagen? Südtirol bietet alle Zutaten für genussvolle
Raderlebnisse: 300 Sonnentage, Landschaften von alpin bis
mediterran, ein ausgedehntes Radwegenetz, spannende Mountainbike-Trails,
Touren von entspannt bis rasant.
Schutzhütten
und Almen.
Die wohl schönste Pause der Welt gibt es in Südtirol - bei einer „Marende“ im Herzen von Südtirols faszinierender Berglandschaft. Ob auf einer sanft geschwungenen
Alm oder inmitten bizarrer Berggipfel: in den urigen Hütten
genießen Wanderer bei Speck und Wein ihre wohlverdiente
Rast. Kommen Sie dem Himmel ein Stück näher –
bei einem Besuch von Südtirols Schutzhütten und
Almen.
Für den Wintersport gibt es 416 Aufstiegsanlagen mit
rund 800 Kilometern Abfahrtspisten, Langlaufloipen (insgesamt
1800 Kilometer), über 90 Rodelanlagen, etwa 60 Skischulen
sowie 10 Kunsteisanlagen und 44 Natureisanlagen und zwei
Eisschnellaufringe (Natur- und Kunsteis).
Langlaufen.
Durch die verschneite Landschaft gleiten, die Wintersonne
im Rücken – Langlaufen in Südtirol ist gut
für Körper und Seele. Zwischen rund 1800 Kilometer
Loipen können die Liebhaber dieses Wintersports wählen:
Ob klassisch oder im Skating-Schritt, ob einfache Rundkurse
oder Wandertouren, es gibt für alle die richtige Loipe.
Skitouren.
Bügel des Skilifts gegen Felle tauschen, tiefe Stille
der ruhenden Berge erleben, die eigene Spur in den weichen,
stäubenden Pulverschnee zeichnen… Skitouren versprechen
absolute Harmonie mit der Natur. Unbedingt beachten: gute
Ausrüstung, Kondition, umfassende Planung der Tour
sowie das Erkennen von natürlichen Gefahren.
Rodeln.
Seit Urzeiten dient die Rodel der Alpenbevölkerung
als Fortbewegungsmittel im Schnee. Als extreme Sportdisziplin
im künstlichen Eiskanal wird das Rodeln zum „Spektakel“.
Viel gemütlicher hingegen ist Rodeln in Südtirol.
Zu einer lustigen Rodelpartie gehören der Aufstieg
zu Fuß und die Einkehr in eine urige Hütte am
Weg. Rodel an die Leine und auf zur flotten Schlittenfahrt!
Eislaufen.
Lust auf Rittberger, Toeloop oder Pirouette? Nein, lieber
nur einige gemütliche Runden auf dünnen Kufen
über den Eislaufplatz. Man soll nichts übertreiben.
Vielleicht wäre ein Spielchen mit Eisstöcken ganz
amüsant oder ein Tänzchen zu flotter Musik. Ob
auf zugefrorenen Seen oder auf künstlichem Eis –
in Südtirol ist Eislaufen ein Spaß für Groß
und Klein.
Winterwandern.
Winterurlaub einmal anders...statt auf Skipisten, auf gespurten
Winterwanderwegen; statt Trubel, in der Stille des verschneiten
Waldes. Hie und da die Begegnung mit einem Reh, dort die
Spuren von Fuchs und Hase, und viel, viel gute Luft. Erholung
total!
Schneeschuhwandern.
Die neue Trendsportart im Winter! Wer das Wandern mit den
„Riesentappern“ einmal ausprobiert hat, weiß
warum: Mit Schneeschuhen erlebt man den Winter in seiner
puren Form, erobert bisweilen im Laufschritt Pulverschnee-Gelände
und erreicht Gipfel, die früher Skitourengeher vorbehalten
waren. Man kommt hoch hinaus – und wird auf Südtirols Höhen mit einem grandiosen Panorama belohnt.
Südtirols Naturparke.
Die Naturparke Südtirols sind großflächige,
repräsentative Natur- und Kulturlandschaften, die unter
besonderem Schutz stehen. Der Wert der Naturparke liegt
in ihrem Beitrag zur Erhaltung von Natur und Landschaft,
zu Forschung und Bildung und als unmittelbares Naturerlebnis.
Zu den vorrangigen Zielen des Südtiroler Naturparkkonzepts
gehören neben dem Natur- und Landschaftsschutz, der
wissenschaftlichen Forschung und der Landschaftspflege die
Umweltbildung und die Förderung des Natur- und Landschaftsverständnisses.
Kirchen
und Klöster.
Eine sonderbare und historisch bedingte Vermengung nördlicher
und südlicher Komponenten - ein Aufeinandertreffen
der großen Epochen Europäischer Kunst in Südtirol.
Kunstvoll in die Landschaft gebettet, zeugen die zahlreichen
Kirchen, Kapellen und Klöster in Städten und Dörfern
sowie darin erhaltene Skulpturen, spätgotische Flügelaltäre
und wertvolle Fresken von einer kunstreichen Vergangenheit,
die Sie verzaubern wird.
Burgen
und Schlösser. Südtirol – das Land der 800 Schlösser, Burgen
und Ansitze wartet darauf entdeckt zu werden. Manche ragen
über der Talsohle, andere sind in Weingüter eingebettet
oder schauen von den Hügeln hinab ins Tal. Die mächtigen
Türme, Mauern und Wehrgänge, Rittersäle und
Burgkapellen laden ein zur Reise ins Mittelalter.
Mystische
Stätten.
Eine Vielfalt an Höhlen, Steinen, Seen und Pflanzen
verbirgt sich hinter dem typischen Südtiroler Landschaftsbild.
So liegt in vielen natürlichen Erscheinungsformen ein
tieferer Sinn, welcher erst bei näherem Hinsehen zum
Vorschein kommt. Meist stecken dahinter geheimnisvolle Geschichten
und Rätsel. Vom Schleier der Zeit bedeckt, kann die
Suche nach einer mystischen Vergangenheit beginnen.
Bergwerke.
Die Dunkelheit der Stollen und das Licht der Grubenlampe
prägten das Leben der Knappen. Über Jahrhunderte
ging ihre Fahrt tief hinab, um Kupfer, Blei, Zink und Silber
in den Südtiroler Bergwerken abzubauen. Heute können
Sie mit Helm und Stirnlampe ausgestattet, die „Unterwelt“
hautnah erkunden und sich ein Bild von der Arbeit der Knappen
machen.
Qualitätsprodukte
aus Südtirol.
In den vergangenen Jahren ist "südtirolerisch essen"
immer beliebter geworden. Nicht von ungefähr, versprechen
doch so begehrte Leckerbissen wie würziger Speck, knusprig
gebackenes Brot, reifer Graukäse, geröstete Kastanien
oder auch frische Marillen höchste kulinarische Genüsse.
Dabei sind viele Südtiroler Gerichte
relativ einfach in den Zutaten und ebenso in der Zubereitung.
Denken Sie an den typischen Äpfelschmarren, die schaumige
Weinsuppe, an die Spinatnocken oder auch an die Speckknödel.
Allerdings darf man sich hier nicht täuschen lassen.
Denn gerade dort, wo die verlangten Zutaten auf den ersten
Blick sehr schlicht und einfach erscheinen, ist eine absolut
erstklassige Qualität der Produkte unbedingte Voraussetzung
für das Gelingen und somit für den entsprechenden
Geschmack der Speisen. Alle Grundzutaten müssen von bester,
erstklassiger Qualität sein: frisch, ausgereift und aromatisch.
Obst (Äpfel und Birnen), Milch und Milchprodukte,
Honig, Beerenobst, Grappa, Speck, Gemüse, Brot und seit
kurzem auch der Apfelstrudel und der Apfelsaft tragen heute
das Markenzeichen und Qualitätssiegel "Südtirol".