CuneoBarbaresco.
Als die Römer in diesen Orten kamen, schlugen
sie den Eichenwald, der an Stelle von Barbaresco
stand, nieder, um den Weinbauten Platz zu machen.
Die antiken Götter hatten vielleicht schon
für dieses Gebiet das Schicksal bestimmt: Aus
den Nebbiolo-Trauben einen der namhaftesten Weine
Italiens, unter den ersten vier, denen die Anerkennung
1966 und Docg 1980 verliehen wurde, zu produzieren.
Den Barbaresco gewinnt man nur von den Weinbauten,
die am Meisten der Sonne in den Gemeinden Brabaresco
, Treiso, Neive und des Ortsteils S. Rocco in Alba
ausgesetzt sind. Eine unendliche Weite von Weintraubenreihen,
die man von dem massiven Turm, der im Ortszentrum
emporragt, bewundern kann, mit seiner 36 m Höhe
bestimmt der imposanteste Turm von den Langhen.
In der ehemaligen Kirche von San Donato aus dem
neunzehnten Jahrhundert, befindet sich der Sitz
der regionalen Weinsammlung des Weins Barbaresco,
die aber nicht nur den ihm gewidmeten Wein aufwertet,
sondern auch eine große Sammlung der besten
Produktionen des Gebietes ausstellt. Die Weinexperten
sind bereit, ihre Geheimnisse über die Produktion
nur einmal im Jahr zu verraten, und zwar während
des Patronfestes am ersten Septembersonntag. An
diesem Tag öffnen sie den Neugierigen und den
Touristen ihre Weinkeller und bieten begleitete
Besuche in den Weinbauten, während sie diese
Jahresfeier als Dankfest erleben.