Ferienregion Fermo.
Fermo, eine der anziehendsten Hügelstädtchen
der Südmarken, hat viele architektonische Sehenswürdigkeiten,
die man sich nicht entgehenlassen sollte. Die Festung,
die einst die Stadt überragte, wurde 1445 während
eines Volksaufstandes gegen die herrschende Sforza
Familie zerstört. Heute ist hier der Stadtpark,
von wo aus man weite Blicke ins Land hat.( Außerdem
hat man hier auf dem großen Parkplatz eine gute
Möglichkeit, sein Auto abzustellen).Die nahegelegene
romanisch-gotische Kathedrale mit den schönen
Fensterrosetten und dem üppig verzierten Innenraum
ist nun hier oben das einzige Gebäude weit und
breit.
Nicht nur für Besucher aus England dürfte
interessant sein, daß man in der Sakristei die
Messegewänder des heiligen Thomas Beckett, Erzbischof
von Canterbury (1118-1170) besichtigen kann.
Die eigentliche Stadt liegt etwas unterhalb der Kathedrale.
Die wichtigsten städtischen Gebäude flankieren
die große, wunderschöne Piazza del Populo.
Sansovinos großartige Statue vom Bischof von
Fermo (1590), dem späteren Papst Sixtus V, krönt
den Haupteingang des Rathauses. Hier befindet sich
auch die städtische Kunstgalerie, die als wichtigstes
Werk ein frühes Rubensgemälde, eine Geburt
Christi, ihr Eigen nennt (1608).
Im Sommer findet auf der Piazza ein großes
Musikfestival statt oft mit weltbekannten Künstlern.
Auch die unterschiedlichsten Märkte werden hier
abgehalten.
Werfen Sie einen Blick auf die römischen Bäder
(piscine romane) mit 30 hervorragend erhaltenen unterirdischen
Kammern, die zwischen 41 und 60 v. Chr. gebaut wurden,
um die Wasservorräte der Stadt aufzunehmen und
zu reinigen, einzig in ihrer Art in ganz Italien.