Valli
del genovesatoVobbia.
Vobbia ist eine der am weitesten vom Meer entfernten
Gemeinden Liguriens. Ein antiker Rastplatz an der
Via del Sale ist Vobbia heute ein kleiner Ort mit
zahlreichen Weiler in den umliegenden Bergen mit
den jahrhundertealten Kastanienwäldern des
Pian di Pareto und den Buchen- und Eichenwäldern,
welche die umliegenden Landschaft mit dem Naturpark
des Antola bedecken. Natürlich gibt es hier
zahlreiche Wanderwege und Gelegenheiten für
eine Fahrt mit dem Mountain Bike.
Vobbia ist auch für sein schroffes Castello
della Pietra bekannt, das hoch oben auf einer Steinformation
thront. Die Erbauung dieser Burg geht auf das Jahr
1000 zurück. Unter dieser imposanten Konstruktion,
entlang der Straße hinauf zum Ort dem neben
dem Fluß Vobbia, kommt man auch am Ponte di
Zan vorbei, einer kleinen Brücke, die um das
Jahr 1250 erbaut wurde und gemäß der
Legende vom Teufel in einer einzigen Nacht erbaut
wurde, indem er dafür die Seele des ersten
Wanderers nahm, der vorbeikam; eines gewissen Giovanni
(im hiesigen Dialekt "Zan"). Zur Zeit
gibt es viele archäologische Ausgrabungen an
Kalkgruben und Köhlerplätzen sowie den
typischen Anbaukulturen dieser Landschaft.
In Vobbia, einem Hirten- und Bauernort, hat die
Religiosität tiefe Spuren hinterlassen wie
die kleine Kirche von San Fermo, eines der ältesten
Klöster des Scriviatals (9.-10. Jh.), und in
allen sechs Pfarrkirchen von Vobbia befinden sich
Freskenmalereien bedeutender Genueser Maler wie
Luca Cambiaso, Valerio Castello und anderen. Sehenswert
ist auchdas Oratorium aus dem siebzehnten Jahrhundert,
in dem eine bemalte hölzerne Statue der Madonna
(1450) aufbewahrt wird und die kleine Kirche von
Salata mit ihrer Orgel aus dem Jahre 1730.
Im Jubiläumsjahr werden zwei Wallfahrten veranstaltet,
eine zur Kapelle von San Fermo und Bobbio und nach
eine Wallfahrt von Arezzo Ligure nach Vobbia.
Eine Kuriosität? In Vobbia wird jeden Sommer
ein wirklich einzigartiges Fest veranstaltet, die
"Palio dei Gampi", eine Überquerung
des Flusses auf Stelzen.