Val
di VaraBeverino.
Nach der Brücke von Padivarma, dem Verwaltungssitz
der Gemeinde Beverino mit ihren verstreut liegenden
Ortschaften, fließt der Vara durch ein bewaldetes
Tal zum Magra. Am linken Ufer befinden sich die
Orte Cavanella und Castiglione. In diesem Gebiet
erfolgen die letzten Zuflüsse, und hier liegt
Beverino auf einem Hügel, über dem Zufluß
des Graveglia in der Nähe von Padivarma.
Dieser Ort aus dem Mittelalter wurde im Jahre 1247
unter dem Schutz von Genua frei, nachdem hier zuvor
die Lehensherren der Vezzano und der Malaspina geherrscht
hatten. Auf Grund der guten strategischen Position
im unteren Varatal befestigte man den Ort mit einer
Burg und einer Stadtmauer, von der nur noch wenige
Reste erhalten sind. Aus dem gleichen Grund wurden
auch die anderen umliegenden Orte wie Cavanella
Vara, Castiglione Vara und Bracelli befestigt. Corvara
erreicht man über die Abzweigung von der Staatsstraße
nach Pignone. Der Ort war früher der Sitz eines
Genueser Bürgermeisteramtes und hat noch seine
mittelalterliche Struktur der Häuser sowie
die Überreste der Burg bewahrt. Kurz nach Corvara,
am Wald von Gueri, befindet sich die Wallfahrtskirche
Santuario di Trezzo und hier führt auch der
Wanderweg von Vernazza bis nach Pian di Barca vorbei.
Ein anderer Weg verläuft von Padivarma über
Piana Battolla zum Ligurischen Höhenwanderweg,
der Alta Via del Monti Liguri.
In Beverino sollte man die romanische Kirche von
San Cipriano aus dem 12. Jahrhundert und die Pfarrei
von Santa Croce besuchen, eine Kirche aus dem 17.
Jahrhundert, die auf einem alten romanischen Gebäude
erbaut wurde.
Sehr hochwertige Weinbaugebiete liegen auf den Anhöhen
und im kleinen und etwas von den Hauptstraßen
nach Genua und in das Magratal isolierten Gravegliatal.
Das Magratal ist ein Mekka für Wanderer und
sehr beliebt für Sonntagsausflüge. In
Beverino wurde der Poet Lorenzo Costa geboren.