FontanabuonaTribogna.
Tribogna ist ein kleiner Ort in Fontanabuonatal
am Fuße des Monte Borgo, über den man
vom Hinterland und durch das Reccotal das Meer erreicht.
Der Kolumbusweg beginnt auf halber Höhe des
Tals und ist einer der interessantesten Wanderwege
durch die Hügellandschaft bis hinunter zur
Küste.
Auf der Straße am Paß des Colle Caprile
kommt man an den zwei antiken Steinbrüchen
Monterosso und Fighetti vorbei. Tribogna ist einer
der Mittelpunkte des Schieferabbaus und war über
Jahrhunderte hinweg eine unerschöpfliche Ressource.
So ist es kein Zufall, wenn am Balkon des Rathauses
ein Halbrelief aus Schiefer (ein Werk des Bildhauers
Mirko Gualerzi) ausgestellt ist, das auf 26 Tafeln
die Geschichte des Dorfes auf mythologische Art
und Weise darstellt, wobei die Jahreszeiten, die
religiösen Feste und die Lokalgeschichte zu
einer repräsentativen und eindrucksvollen Chordarstellung
verschmelzen. Im Ort Aveno befindet sich der Theatersteinbruch
von Monte Tugio, eine der eindruchsvollsten Etappen
des Ökomuseums des Schiefers. Nach einer jahrhundertelangen
Abbautätigkeit entstand hier eine Art von Amphitheter
mit großen Stufen, deren quadratische Form
im vergangenen Jahrhundert mit Hilfe von Maschinen
entstand. Dies ist einer der ältesten Steinbrüche
des Fontanabuonatals, denn auch die Nähe zu
Recco und das Schiefervorkommen an der Oberfläche
hat zum einfachen Abbau und der erfolgreichen Tätigkeit
des Steinbruchs beigetragen.
Im Ortsteil Piandeipreti wurde der 1744 der Maler
Giuseppe Bacigalupo geboren, der an der Accademia
Ligustica di Belle Arti von Genova (Akademie der
schönen Künste) eine Ausbildung erhielt
und später in Rom, Neapel und anderen italienischen
Städten als Maler tätig war, bis er schließlich
im Jahre 1779 endgültig nach Genua zurückkehrte.
Auch die Tochter Rosa, die eine Biographie über
ihren Vater geschrieben hat, wurde Malerin und war
in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts tätig.