Manerba del Garda.
Manerba befindet sich auf einem Vorgebirge, welches
um den Felsen der Rocca (215 m) den See und das
Tal Valtenesi beherrscht. Die Gemeinde besteht aus
fünf Ortschaften: Pieve, Balbiana, Montinelle,
Gardoncino und Solarolo. Zum Gemeindegebiet gehört
auch die Insel San Biagio, auch "Kaninchen-Insel"
genannt. Neben der Landwirtschaft, vorwiegend Wein
und Oliven, gehören Tourismus und Handel zu
den wichtigsten Einnahmequellen: Campingplätze
und Hotels sind zahlreich vorhanden. Viele Restaurants
bieten die typischen Produkte dieser Gegend an:
Fisch, Wein, Öl und Trüffel. Sehenswertes:
Die Pfarrkirche Santa Maria. Sie wurde im 7./8.
Jh. auf einem heidnischen Tempel und einem bereits
bestehenden Gebäude aus dem 5./6. Jh. erbaut.
Anliegend befinden sich ältere Reste, vielleicht
einer römischen Villa. Die Pfarrkirche ist
das wichtigste mittelalterliche Baudenkmal dieser
Gegend, insbesondere dank ihrer Gemäldedekorationen
im Inneren. Die Kirche San Sivino. Sie befindet
sich auf dem Riff San Sivino, einem Felssporn mit
Blick auf den Gardasee, und besteht aus einem einzigen
Schiff mit dem Aufriß einer Hütte.