Wenn Sie auf der Suche nach super ausgestatteten Badeorten und Ortschaften von kultureller und historischer Bedeutung sind, nach Hügeln und Meer in einem, nach Tradition und gutem Essen, dann sind Sie in Rimini richtig.
Das Meer.
Rimini ist sicher der wichtigste Badeort der romagnolischen Riviera; Kilometerlange Sandstrände, die von Mai bis Oktober unter der Sonne liegen, und ein aufregendes Nachtleben charakterisieren Rimini. Nicht umsonst wird die Stadt „Hauptstadt des Nachtlebens“ genannt. Eine blühende Vergangenheit liegt hinter der Stadt. Das Schmuckstück von Rimini ist der „Tempio Malatestiano“, eine Erinnerung an die Herrschaft der Malatesta in der frühen Renaissance. Die Fassade des Tempels geht auf Leon Battista Alberti zurück, im Inneren kann man Werke von Giotto, Agostino di Duccio, Piero della Francesca und Vasari bewundern. An die romanische Zeit erinnert der „Arco di Augusto“ aus dem Jahre 27 v.Chr., der älteste Bogen dieser Art in Italien, und die auf fünf Bögen gebaute Brücke „Ponte di Tiberio“ (14 – 21 Jh. n.Chr.), die übrigens noch benutzt wird. Die Pinakothek besuchen, ein Konzert der „Sagra Musicale Malatestiana“ anhören, ein Glas Wein beim Dorffest trinken, über den „Corso d’Augusto“ schlendern, entlang der Flüsse Ausa und Marecchia spazieren, einen Gesundheitstag in den Thermen von Galvanica einlegen, und, zum Schluss, gegen Abend, entdecken, dass Rimini nicht nur Diskotheken zu bieten hat, sondern auch gemütliche Restaurants und alte Kirchen. All das ist Rimini.
Die „grüne Perle“ an der Adria.
Mit seinen vielen Parks, Gärten und mit Bäumen gesäumten Alleen, bietet Riccione mehr als nur eine Möglichkeit zur Erholung und Unterhaltung. Mitten im Grünen, können Sie sich von den heilenden Wassern der Thermen verwöhnen lassen. Schauen und angeschaut werden – das ist Viale Ceccarini mit seinen unzähligen Mode-Boutiquen. Wasserparks, kulturelle Veranstaltungen und Vorführungen, Diskotheken und Locations für jeden Geschmack bietet die Stadt – jede Altersgruppe kommt auf ihre Kosten.
Zwischen Schlössern und wilden Kräutern.
Im Inland, auf den Hügeln Valconca und Valmarecchia, können sie eine Burgenwanderung auf den Spuren der Herrscherfamilien der Malatesta und Montefeltro machen. Genau auf diesen Hügeln wachsen unzählige Kräuter, die den lokalen Gerichten einzigartige Geschmäcker verleihen und sich hervorragend für Salate und schmackhafte Saucen eignen.
Essen und Trinken.
Die Küche des Inlandes der Provinz Rimini ist ein Mix aus Meer und Berg, Tradition und Innovation. Sie profitiert vom Meer ebenso wie von den fruchtbaren Böden: Fisch, Gemüse und Waldfrüchte werden nach alten gastronomischen Traditionen zu würzigen, schmackhaften Gerichten verarbeitet. Ein typisches Menü besteht aus einer reichen Auswahl an Vorspeisen aus hausgemachtem Nudelteig. Für die Hauptspeise können Sie zwischen gegrilltem Fisch oder Fleisch auswählen; die köstlichen Beilagen sind meist rohes oder gekochtes Gemüse. Begleitet wird das Menü von der „piadina romagnola“, eine Art ungesäuertes Fladenbrot. Ideal als Zwischenmahlzeit ist eine fantasievoll belegte „piadina“. Im Herbst kommen vermehrt köstliche Pilze, Trüffel und Wildgerichte auf den Tisch.
Traditionshandwerk.
Eine typische Kunst in Rimini und Umgebung ist der Rostfarben-Stoffdruck, ein traditionelles Handwerk zur Verzierung von Stoffen. Die wunderschönen Stempel werden aus Birnenbaumholz gefertigt, die spezielle Zusammensetzung der Druckerfarbe wird von Generation zu Generation in den Werkstätten weitergegeben. Auf diese Weise werden Decken, Wandteppiche, Tischdecken, Handtücher und sogar Kleider mit Blumen, Weintrauben, Vögeln, Figuren und Symbolen verschönert.
Was Sie auf keinen Fall verpassen dürfen.
Ein fester Bestandteil des Inlandes sind unzählige Bräuche, Kulturveranstaltungen und Feste. Um nur einige Bespiele zu nennen, das internationale Krimi-Festival „Mystefest“ im Badeort Cattolica und das Blumenfest Anfang Mai, das das Land in einen blühenden Garten verwandelt.