Maschito.
Das Dorf war römischer Castrum, und es wurde
von den Einwohnern im 14. Jh. aufgrund unbekannter
Ursachen hingegeben. Es wurde von albanischen Vertriebenen
im Jahre 1467 wieder bevölkert, die sie sich
auf die Bebauung der Weinrebe spezialisierten. Das
Zentrum hat noch heute albanische Bräuche,
Riten und Sitten. Von erheblichem künstlichem
Interesse ist die Kirche von Caroseno, in derem
Inneren man ein die Madonna mit dem Kind darstellendes
Fresko des Jahres 1558 und zwei das Pfingsten und
die Jesus Vorstellung in dem Tempel darstellende
Geweben des achtzehnten Jahrhunderts bewundern kann.
Interessant ist die Kirche von Sant'Elia, verziert
mit Stuck, in deren zwei Geweben aus dem 16. Jh.,
einen geschnitzten hölzernen Chor aus dem Jahre
1508, ein die Heilige Familie darstellendes Bild
und ein die Madonna der Sieben Schleier darstellendes
Gemälde bewahrt werden. Zu sehen, außerdem,
ist der Denkmalsbrunnen aus weißem Stein des
16. Jh., der dem albanischen Helden Scanderberg
geweiht wurde.